01.07.2026 -
Bei Alpine im französischen Dieppe ist der letzte A110 der zweiten Generation vom Band gelaufen. Es handelt sich um einen R 70 in Alpine Blau mit schwarzem Dach als Kontrast. Von den insgesamt 35.450 Sportwagen, die seit 1969 in Dieppe gebaut worden sind, entfallen 28.701 Fahrzeuge auf die aktuelle Modellgeneration, mit der die Marke 2017 ihr Comeback gab. Der nächste A110 wird vollelektrisch. (aum)
01.07.2026 - Im Januar hat das Bundesverkehrsministerium einen Förderaufruf für den Aufbau eines Netzes zur Betankung schwerer Nutzfahrzeuge mit Wasserstoff in Deutschland gestartet. Bis zum Ende der Einreichungsfrist am gestrigen Dienstag gingen 526 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von 455 Millionen Euro ein. Darunter sind 71 Anträge für Tankstellen und 455 Anträge für Fahrzeuge und Fahrzeugflotten. Dafür stellt der Bund insgesamt 220 Millionen Euro bereit. (aum)
01.07.2026 - Eine kleine Küche gehört zur Grundausstattung eines Campingfahrzeugs. Doch egal ob Reisemobils oder Wohnwagen – im engen Innenraum treffen offene Flammen, Gas, heiße Flüssigkeiten, brennbare Materialien und begrenzte Lüftung aufeinander. Die Gesellschaft für Technische Überwachung rät daher zu einigen Vorsichtsmaßnahmen.
01.07.2026 - Die Mineralölunternehmen haben das Ende des Tankrabatts zum 1. Juli vorweggenommen und die Kraftstoffpreise bereits am Vortag kräftig erhöht. Wie der ADAC mitteilt, kostete Super E10 am 30. Juni, dem letzten Tag des Tankrabatts, im bundesweiten Mittel 1,923 Euro je Liter – das waren 6,2 Cent mehr als am Vortag. Noch deutlicher ist der Dieselpreis nach oben gesprungen: Für einen Liter mussten Autofahrer gestern im Schnitt 1,859 Euro bezahlen und damit 7,5 Cent mehr als am Vortag zuvor. Vor dem Hintergrund des seit Tagen insgesamt stabilen Rohölpreises und des aus seiner Sicht schon seit langem zu hohem Preisniveaus an den Zapfsäulen, kritisiert der Automobilclub die Entwicklung scharf.
01.07.2026 - Mitsubishi hat erneut den „Bankenmonitor“ der Fachpublikation „Autohaus“ gewonnen. Die herstellereigene MKG-Bank holte nicht nur den Sieg bei den kleinen Importeuren mit unter 1,5 Prozent Marktanteil, sondern erzielte mit der Note 1,72 auch das beste Ergebnis überhaupt und verteidigte damit den Titel aus dem Vorjahr. Bei den größeren Importeuren lag – zum 20. Mal in Folge – die Toyota-Kreditbank (TKG) vorn, die mit 1,82 benotet wurde. Bei den deutschen Volumenherstellern gewann Volkswagen mit 2,39 vor Opel. BMW belegte Platz eins bei den Premiumherstellern.
01.07.2026 - Der Nissan Leaf hat bei den New Car Awards des britischen Fachmagazins „Auto Express“ gleich drei Auszeichnungen erhalten. Die dritte Generation des Elektropioniers wurde als „Car of the Year 2026“ Gesamtsieger. Zudem wurde er „Small Company Car of the Year“ für Flotten- und Geschäftskunden sowie zum „Affordable Electric Car of the Year“ gekürt. Bereits zuvor hatte der Leaf einige Auszeichnungen bekommen. (aum)
01.07.2026 - Eon und Tank & Rast haben gemeinsam den Zuschlag für den Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur für schwere elektrische Nutzfahrzeuge erhalten. Das Projekt ist Teil des staatlich unterstützten Aufbaus eines Hochleistungs-Ladenetzes entlang der Autobahnen. Das vergebene Los umfasst insgesamt 195 Ladepunkte, die von beiden Unternehmen an 24 Standorten umgesetzt und jeweils zur Hälfte von einem der Partner verantwortet werden. Kern des Projekts sind 101 Megawatt-Ladepunkte (MCS) für kurze Zwischenstopps. Sie werden durch insgesamt 94 Ladepunkte mit 400 kW und 150 kW für flexible Zwischenladungen und für längere Standzeiten und über Nacht ergänzt.
01.07.2026 - Mit 100 Personen in 50 Haushalten ist die Modellstadt Woven City von Toyota in ihre erste Projektphase getreten. Dort sollen neue Formen der Mobilität erprobt werden. Im Laufe der Zeit soll die Einwohnerzahl auf rund 300 wachsen. Die Menschen leben Seite an Seite mit Teams und Einzelpersonen, die Anwendungen entwickeln und verfeinern. Aktuell haben sich zwei Dutzend Partner dem Projekt angeschlossen, davon zwölf aus Tochterunternehmen des Toyota-Konzerns.
30.06.2026 - Fernando Badia ist neuer Vertriebschef von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Er übernimmt die Leitung des Vertriebs Europa und International von Anke Köckler, die den VW-Konzern zum 1. September nach 30 Jahren im Rahmen einer geplanten Altersregelung verlässt.
30.06.2026 - Kia bietet den kompakten EV3 nun auch als GT an. Die sportliche Variante leistet 215 kW (292 PS), das sddind noch einmal 20 kW (27 PS) mehr als beim bisherigen Topmodell GT-Line. Der allradgetriebene GT verfügt außerdem über eine besondere Fahrwerksabstimmung, eine elektronische Dämpferregelung und einen speziellen GT-Fahrmodus. Ebenfalls an Bord sind ein virtuelles Schaltgetriebe, ein synthetischer Motorsound und Sportsitze in Veloursledernachbildung sowie Neonakzente im Interieur mit dunklem Dachhimmerl. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt der Kia EV3 GT 5,7 Sekunden. Das maximale Drehmoment beträgt 486 Newtonmeter.
30.06.2026 - Viele historische Städte in Europa sind Reiseziele für deutsche Touristen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, der muss sich vor Ort eventuell aber auf besondere Parkregeln einstellen. Farbige Markierungen machen in vielen Ländern kenntlich, wo geparkt werden darf und wo nicht, erklärt der Automobilclub von Deutschland. Am Bordstein- oder Fahrbahnrand angebrachte gelbe Streifen zeigen verbotenes Halten, bei durchgängigen Linien auch nicht erlaubtes Parken, an. Diese Art von Vorschriften sind etwa in Frankreich, Holland, Irland, Österreich und der Schweiz zu finden.
30.06.2026 - Lastwagen, Anhänger und Auflieger müssen in Europa mit einem Unterfahrschutz ausgerüstet sein. Er soll verhindern, dass ein Pkw bei einem Auffahrunfall unter den Lkw rutscht. Diese Unfälle enden besonders häufig tödlich, da die Fahrgastzelle stark deformiert wird und Schutzsysteme wie Gurt oder Airbag nicht mehr schützen können. Trotz der gesetzlichen Regelung zeigen Daten der ADAC-Unfallforschung, dass solche Unfällenach wie vor relativ häufig vorkommen und bei denen laut Euro NCAP pro Jahr in der EU und Großbritannien rund 400 Menschen pro Jahr sterben. Mehrere Crashtests mit Beteiligung von ADAC, Euro NCAP sowie Partnern aus Schweden und USA zeigen jetzt: Der Unterfahrschutz, wie er nach aktueller Norm vorgeschrieben ist, hat nahezu keine Wirkung.