Absatz - Aktuelle Meldungen

Die klassischen City-Flitzer sterben aus
20.06.2024 - Autos müssen für den Hersteller rentabel sein. Was nicht wirtschaftlich ist oder sich schlecht verkauft, fliegt aus dem Angebot. Schon seit einigen Jahren geht der Absatz der Kleinstwagen merklich zurück. Der Grund: Schärfere Abgasgrenzwerte und verpflichtende Assistenzsysteme für mehr Sicherheit machen den Einbau teurer Technik erforderlich – und damit die Autos immer kostspieliger. Die Folgen für die Preise sind drastisch. So sind Mini-Cars zwischen 2019 und 2023 um fast 50 Prozent teurer geworden. Und eine Elektrifizierung lässt die Preise noch weiter steigen.
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Deutsche Automobilindustrie: Wir sind längst Europameister
10.06.2024 - Lieferten die Fußball-Europameisterschaft oder die Europawahl mit anschließenden Diskussionen über den Green Deal und das Verbrennerverbot den Grund für die Meldung zur lage des Autos in der EU? Der Verband der Automobilindustrie (VDA) legt jedenfalls heute Wert auf die Feststellung, dass nirgends in Europa mehr Pkw produziert als im Autoland Deutschland: 4,1 Mio. Pkw rollten 2023 hierzulande von den Fertigungsbändern, mehr als beim Zweitplatzierten Spanien (1,9 Mio.) und dem Drittplatzierten, der Tschechischen Republik (1,4 Mio.), zusammengenommen.
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Stellantis erreicht in Europa Marktanteil von 18,5 Prozent
10.06.2024 - Zum Opel-Jubiläum legt Stellantis Geschäftszahlen für die ersten fünf Monate des Jahres vor, die für die Region EU29 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent gestiegene Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ausweisen. Gegenüber dem Gesamtjahr 2023 wuchs der Marktanteil damit um 0,2 Prozent auf 18,5 Prozent. Seit dem Beginn von 2024 ist Stellantis führend in Frankreich, Italien und Portugal und im Mai mit einem Absatzplus von 7,2 Prozent auch in Spanien.
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Vinfast in der „TIME100“-Liste
05.06.2024 - Der vietnamesische E-Autohersteller Vinfast ist vom „TIME“-Magazin in die Liste der 100 einflussreichsten Unternehmen des Jahres aufgenommen worden. Die renommierte US-Zeitschrift „TIME“ hob mit Blick auf Innovation und das rasche Wachstum den disruptiven Ansatz und nennt Vinfast einen „EV-Splash“. Das noch recht junge Unternehmen will in diesem Jahr den Fahrzeugabsatz auf 100.000 Autos verdreifachen.
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VW ID Buzz: Der GTX soll es richten
25.05.2024 - Kurz nach seiner Premiere im Herbst 2022 war die Welt für die Geschäftssparte Nutzfahrzeuge der Volkswagen AG noch in Ordnung. Der neue VW ID Buzz, batterieelektrisch angetriebener Nachfolger des legendären VW Bulli, schien weg zu gehen wie die sprichwörtlich warmen Semmeln. Schon vor seiner ersten Auslieferung im Oktober damals waren 10.000 Exemplare durch Vorbestellungen reserviert – ein Drittel der für den Rest jenes Jahres im Werk Hannover geplanten Produktion. 2023 sollte dann dort wesentlich mehr vom Band rollen. Doch daraus wurde nichts.
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Fast jedes fünfte Neufahrzeug kommt von Stellantis
13.05.2024 - Stellantis hat in den ersten vier Monaten des Jahres seinen Gesamtmarktanteil (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) gegenüber dem Gesamtjahr 2023 um 0,5 Prozentpunkte auf 18,8 Prozent gesteigert. Der Absatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent. In Deutschland zogen die Neuzulassungen des Konzerns um 21,6 Prozent an. Auf dem Nutzfahrzeugsektor ist Stellantis nicht nur hierzulande, sondern europaweit Marktführer. Der Geschäftsbereich Pro One setzte seit Jahresbeginn in den EU29-Ländern elf Prozent mehr Transporter und Lieferwagen ab. Der Marktanteil liegt bei fast 30 Prozent. (aum)
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Mazda steigert Absatz um zwölf Prozent
10.05.2024 - Mazda hat im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr weltweit 1,24 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettoumsatz erhöhte sich um 26 Prozent auf umgerechnet 30,7 Milliarden Euro. Unterm Strich bleibt ein Reingewinn von 1,3 Milliarden Euro. Das ist fast die Hälfte (45 Prozent) mehr als im vorherigen Geschäftsjahr.
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BMW macht weniger Gewinn
08.05.2024 - BMW hat den Fahrzeugabsatz im ersten Quartal etwas gesteigert und den Umsatz des Vorjahres gehalten, der Gewinn ging denoch um ein Viertel zurück. Mit rund 595.000 Autos nahmen die Auslieferungen in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahr um etwas über ein Prozent zu. Umgesetzt wurden 36,6 Milliarden Euro, etwas weniger als im ersten Quartal 2023 (minus 0,6 Prozent). Das Konzernergebnis belief sich auf 4,05 Milliarden Euro. Grund dafür sind unter anderem der bevorstehende Modellwechsel bei der wichtigen 5er-Reihe und die bei den Elektroautos geringere Gewinnmarge, die etwa 14 Prozent aller verkauften Fahrzeuge ausmachten. (aum)
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Die Top Ten der Woche bei der Autoren-Union Mobilität
06.05.2024 - Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet für dieses Jahr mehr als 1,4 Millionen vollelektrische Pkw (BEV) in Deutschland. Das sind knapp 2,9 Prozent. Das KBA beobachtet im laufenden Jahr einen schleppenden Absatz von E-Autos. Die Statistik berichtet außerdem über ein Gefälle von West nach Ost. Nur 1,55 Prozent des Bestands im Osten waren BEV, halb so viel wie im Westen. Und in sechs Jahren soll das Ziel von 15 Millionen BEV erreicht werden. Ohne Förderung, ohne bequeme Stromversorgung wird sich wenig daran ändern. Es fehlt die Liebe zu diesen Autos.
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Seat fährt Rekordergebnisse ein
02.05.2024 - Seat hat mit 226 Millionen Euro im ersten Quartal einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Er fiel 57 Prozent höher aus als im Vorjahreszeitraum. Auch der Umsatz erreichte mit 3,8 Milliarden Euro (plus 6,8 Prozent) ebenfalls eine neue Höchstmarke für ein erstes Quartal. Die weltweiten Auslieferungen nahmen um über zehn Prozent auf 138.600 Fahrzeuge zu, der Marktanteil in Westeuropa stieg von 3,5 Prozent auf 3,8 Prozent.
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Skoda solide unterwegs
02.05.2024 - Skoda ist solide ins neue Jahr gestartet. Der Absatz erhöhte sich im ersten Quartal um 5,2 Prozent auf 220.500 Fahrzeuge. Der Marktanteil in Europa stieg auf 5,1 Prozent, wobei in absoluten Zahlen vor allem Deutschland als weltweit größter Markt sowie Polen und Irland zulegten. Nicht zuletzt aufgrund gestiegener Materialkosten ging der Umsatz des Unternehmens um 3,2 Prozent auf 6,574 Milliarden Euro zurück, der Gewinn sank leicht auf 535 Millionen Euro (minus 1,3 Prozent).
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Porsche: Miese Zahlen, große Zuversicht
27.04.2024 - Porsches Bilanzzahlen sind im ersten Quartal teilweise deutlich zurückgegangen. Sowohl bei Umsatz und Ergebnis als auch bei Rendite und Absatz hat der Sportwagenhersteller eingebüßt. Dennoch verbreitet der Konzern große Zuversicht und hält an seiner für das Jahr 2024 prognostizierten Operativen Umsatzrendite von 15 bis 17 Prozent fest.
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