Automobilindustrie - Aktuelle Meldungen

Volkswagen Konzern setzt auf nachhaltiger beschafftes Leder
16.04.2023 - Die Marken des Volkswagen Konzerns treten der Leather Working Group (LWG) bei. Der Konzern will damit eine führende Rolle in der Automobilindustrie bei der verantwortungsvollen Rohstoffbeschaffung einnehmen. „Der Beitritt zur LWG ist ein wichtiger Schritt. Das Knowhow der Organisation hilft uns, beim Einsatz von Leder noch nachhaltiger zu werden“, sagt Dirk Große-Loheide, Einkaufsvorstand der Marke Volkswagen Pkw und Mitglied der Erweiterten Konzernleitung.
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Umweltlobby T
15.04.2023 - Der Verbrenner ist tot. Es lebe der Verbrenner. Für eine Lobby-Organisation wie „Transport & Environment“ (T&E) ist das kaum zu ertragen. Hunderte Mitarbeiter in Brüssel und den großen europäischen Hauptstädten kämpften nun seit drei Jahrzehnten mit dem Geld der Steuerzahler und von großen US-Finanzfirmen für das Elektroauto in Europa. Und die Alternativen leben trotzdem noch. Auf ihrer Seite bestimmt jetzt zorniger Trotz das Verhalten. Andere Betroffene betrachten eher, welche Ergebnisse die erzwungene Toleranz für Technologie und Klima auslöst.
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Die Oldtimer-Preise steigen leicht
11.04.2023 - Die Oldtimer-Preise in Deutschland sind im vergangenen Jahr erneut leicht gestiegen. Der Deutsche Oldtimer Index (DOX), den der Verband der Automobilindustrie (VDA) jährlich veröffentlicht, erreichte einen Punktestand von 2902. Das entspricht einem Zuwachs von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Er lag damit unter der Inflationsrate.
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New York 2023: Ein differenziertes Bild
09.04.2023 - New York, das war früher keine der ganz großen Messen im Kalender der Automobilindustrie. Doch inzwischen ist das jährliche Ritual am Hudson River weit aufgestiegen – vor allem wegen des Bedeutungsverlusts von Detroit, Genf und Paris. Sogar internationales Publikum lässt sich sehen – nicht zuletzt wegen der Verleihung des Preises „World Car of The Year“, traditionell am Morgen des ersten Pressetages.
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Genesis Deutschland unter neuer Leitung
07.04.2023 - Matthias Wollenberg (62) übernimmt als Managing Director die Leitung von Genesis in Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Delf Schmidt an, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.
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Die Autoindustrie investiert wie keine andere in Forschung und Entwicklung
03.04.2023 - Die Hersteller und Zulieferer der deutschen Automobilindustrie werden bis 2027 weltweit mehr als 250 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren. Der Fokus liegt auf der Transformation, insbesondere der Elektromobilität – inklusive Batterietechnik, autonomes Fahren sowie Digitalisierung. Das sind nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie jährlich rund sechs Milliarden Euro mehr als bislang erwartet. Dazu kommen weitere rund 130 Milliarden Euro, die weltweit von der deutschen Automobilindustrie unter anderem in den Aufbau neuer Fabriken sowie in den Umbau von Werken und deren Ausstattung fließen.
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E-Lkw, e-Fuels, Roboter-Busse – die Autobranche diskutiert die Zukunft
30.03.2023 - „Da sind wir uns doch alle einig“, sagt Michael Steiner, Leiter der Konzernforschung und Entwicklung bei Volkswagen, „E-Mobilität ist die wesentliche Zukunft der Automobilindustrie.“ 2030 sollen 60 Prozent der weltweit im VW-Konzern gebauten Autos voll elektrisch sein, bei Porsche sogar 80 Prozent. E-Fuels, also die klimaneutrale Kraftstoffe, für die Bundesverkehrsminister Volker Wissing so vehement gekämpft hat, werden nach Einschätzung höchstens in Marktnischen oder im Altbestand eine Rolle spielen. Der hat es allerdings in sich: 1,3 Milliarden Fahrzeuge mit Verbrennermotoren sind weltweit unterwegs. Hier könnten e-Fuels einen wichtigen Beitrag zum Klimschutz leisten. Beim Technischen Kongress des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Berlin diskutierte die Branche mit Politik und Wissenschaft, wie die klimaneutrale Zukunft aussehen könnte.
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Die meisten E-Autos gehen nach England, die meisten Verbrenner nach China
23.03.2023 - Deutschland hat im vergangenen Jahr rund eine halbe Million Elektroautos exportiert. Das waren knapp zwei Drittel (plus 65,2 Prozent) mehr als 2021. Wie das Statistische Bundesamt meldet, betrug der Wert der Fahrzeuge 24,2 Milliarden Euro. Wichtigstes Abnehmerland war mit einem Anteil von 14 Prozent Großbritannien. Knapp dahinter liegen die USA (13,1 Prozent). Auch der Import nahm zu, aber bei weitem nicht so stark: Im vergangenen Jahr wurden 358.000 Elektroautos für 10,5 Milliarden Euro nach Deutschland eingeführt. Das sind 22,2 Prozent mehr als 2021.
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 Historie und Histörchen (102): Wie Schlüsseltechnologien auf Reisen gehen
19.03.2023 - Freitagnachmittag. Wir sitzen in dem großen Konferenzraum von Varta, eine Gruppe von Männern kurz vor dem Wochenende und mitten im Thema. Was uns bewegte, wird unwichtig, als der Vertriebschef unser Starterbatterie-Sparte durch die Tür tritt. Er sieht erschöpft aus, aber nicht unglücklich. Seine Botschaft: Haarscharf an der Verlustzone vorbei liegen die neuen Preise für Starterbatterie, die er in Wolfsburg verhandelt hat. Wir applaudieren. Dann wird er ans Telefon gerufen. Zurück kommt ein gebrochener Kollege: „Das war der Würger von Wolfsburg“, berichtet er. „Ich musste noch einmal acht Prozent runter“. Nun hat die Runde ein Thema.
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Verpasste Chance für den Standort Europa
18.03.2023 - Die Gesetzesinitiative Critical Raw Materials Act im Rahmen des Green Deal Industrial Plans der Europäischen Kommission bleibt weit hinter den Erwartungen und Notwendigkeiten zurück, klagt der Verband der Automobilindustrie. VDA-Präsidentin Hildegard Müllers sieht Deutschland und Europa im internationalen Wettlauf um Rohstoffe abgehängt – mit entsprechend deutlichen Effekten für die Wettbewerbsfähigkeit.
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VW ID 2 – ein Elektroauto fürs Volk
16.03.2023 - Volkswagen besinnt sich auf seine Wurzeln und stellt mit der Studie ID.2all ein erschwingliches Elektroauto vor – mit erstaunlichen Eckwerten: Der Kleinwagen mit den Abmessungen eines VW Polo und dem Innenraum eines Golf soll eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern haben und weniger als 25.000 Euro kosten. Ab 2025 soll er als ID 2 in Europa verkauft werden, Modelle der Marken Skoda und Cupra werden folgen, ebenso wie SUV gleicher Größe.
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Deutz-Vorstand Markus Müller: "Im Verbrenner steckt Potential"
07.03.2023 - Deutz ist nicht nur ein Traditionsunternehmen, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Jetzt spricht Technik- und Vertriebsvorstand Dr. Markus Müller Klartext: Zum Verbrennungsmotor gibt es in vielen Bereichen auch in Zukunft keine Alternative, doch die Lieferantenbasis erodiert bereits. Die Märkte außerhalb Europas werden wichtiger. Und Deutz profitiert von der Konsolidierung des Marktes. Müller sprach mit unserem Autor Jens Meiners.
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