Batteriezelle - Aktuelle Meldungen

Seat und Cupra starten Serienfertigung von Batteriesystemen
27.03.2026 - Seat und Cupra haben im Werk in Martorell mit der Serienproduktion von Batteriesystemen begonnen. Sie zunächst sind für den Cupra Raval als erstem Modell der urbanen Elektrofahrzeugfamilie des Volkswagen-Konzerns sowie den VW ID Polo bestimmt, der ebenfalls in Martorell vom Band laufen wird. Das Montagewerk verfügt mit seinen 500 Beschäftigten über eine Produktionskapazität von 1200 Batterien pro Tag und bis zu 300.000 Einheiten pro Jahr. Alle 45 Sekunden wird eine Batterie fertig.
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BMW reduziert beim i3 CO2-Emission in Produktion und Lieferkette
16.03.2026 - Wie beim BMW iX3 steht auch beim BMW i3 die Dekarbonisierung über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs im Fokus, von der Produktentwicklung über die Lieferkette und die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase. Abhängig von Antriebsvariante, jährlicher Fahrleistung sowie der Erzeugung des zum Laden verwendeten Stroms erreicht der neue BMW i3 50xDrive gegenüber einem vergleichbaren Modell mit Verbrennungsmotor nach ein bis zwei Jahren Nutzungsdauer einen Vorteil beim CO2-Äquivalent (CO2e).
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Plug-in-Hybride: Die Batterien altern sehr unterschiedlich
04.11.2025 - Auch die Antriebsbatterien von Plug-in-Hybriden, deren Beliebtheit derzeit wächst, büßen im Laufe ihrer Nutzungsdauer an Leistungsfähigkeit ein. Der ADAC hat zusammen mit Aviloo – einem Anbieter für unabhängige Batterietests – rund 28.500 Messergebnisse der Batteriegesundheit (State of Health, SoH) von Autos sechs verschiedener Hersteller ausgewertet. Der SoH gibt an, wie viel der ursprünglichen Kapazität einer Batterie noch verfügbar ist. Die Daten zeigen, dass die Alterung der Batterien je nach Hersteller und elektrischem Fahranteil sehr unterschiedlich verläuft. Grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass bei einem Großteil der ausgewerteten Fahrzeuge die Antriebsbatterie ein durchschnittliches Fahrzeugleben lang halten wird. Generell gilt aber auch: Ein höherer elektrischer Fahranteil bedeutet mehr Ladezyklen und führt damit im Schnitt zu einer stärkeren Degradation des Akkus.
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Eine Ducati trägt die erste Feststoffbatterie
09.09.2025 - Volkswagens Batterietochter Power Co hat als Technologieträger für die weitere Erprobung und Entwicklung der Feststoffbatterie des kalifornischen Partners Quantum Scape ein Motorrad von Ducati ausgewählt. Die vollelektrische V21L der Konzernmarke wird seit zwei Jahren im Rennsport (Moto E) eingesetzt und wurde für die Erprobung der noch nicht serienreifen Zelltechnologie umfassend modifiziert. Parallel arbeitet Volkswagen an der Integration der Feststofftechnologie in die Power-Co-Einheitszelle und damit ins Auto. Das Ziel ist die Entwicklung einer marktfähigen Lösung bis zum Ende des Jahrzehnts.
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Mazda plant Fabrik für Batteriemodule
04.09.2025 - Mazda hat heute mit der Stadt Iwakuni und der Präfektur Yamaguchi eine Vereinbarung über den Bau der „Mazda Motor Corporation Iwakuni Plant” unterzeichnet. Es handelt sich um eine Anlage zur Herstellung von Batteriemodulpaketen für Kraftfahrzüge unter Verwendung zylindrischer Lithiumionen-Batteriezellen, die von Panasonic zugeliefert werden. Die Jahreskapazität beläuft sich auf bis zu zehn Gigawatttstunden.
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Batterie-Pleiten: „Ein Warnsignal“
27.08.2025 - Nach dem Aus der Batteriefertigung bei Porsche warnt Professor Heiner Heimes von der RWTH Aachen vor einer wachsenden Abhängigkeit von China. „In den vergangenen fünf Jahren haben viele Akteure in die Zellfertigung investiert. Mittlerweile hat sich die Situation dramatisch geändert“, sagt Experte für Batteriefertigung im Interview mit Car-Editors.net. Viele Unternehmen hätten den Betrieb eingestellt oder müssten sogar Insolvenz anmelden. Jüngstes Beispiel: Die Porsche-Tochter Cellforce.
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Ratgeber: So hält die Antriebsbatterie am längsten
18.06.2025 - Der wichtigste und teuerste Teil eines Elektroautos ist die Antriebsbatterie. Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass die Akkus im Durchschnitt länger leistungsfähig bleiben als einst angenommen. Damit das so bleibt, sollten einige Dinge beachtet werden. So ist immer wieder zu hören, dass man die Batterie eines E-Autos nicht zu 100 Prozent, sondern möglichst nur bis 80 Prozent aufladen sollte. Das hat seinen guten Grund. „Die die Vollladung des Akkus erhöht den elektrochemischen Stress in den Batteriezellen – genauso wie eine Entladung unterhalb von 20 Prozent. Deshalb reduziert die Steuerung des Autos häufig den Ladestrom, wenn die Batterie bis zum letzten Prozent gefüllt wird. Ein BEV lädt daher jenseits von 80 Prozent Ladestand meist langsamer“, erläutert die Gesellschaft für Technische Überwachung noch einmal.
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Mazda stellt die Weichen für die Zukunft
18.03.2025 - Mazda wird in den kommenden Jahren sowohl in die Verbrennertechnologie als auch die Elektromobilität investieren. Der japanische Automobilhersteller kündigt für 2027 die Weiterentwicklung seines Skyactiv-X-Motors mit temporärer Selbstzündung an. Der Skyactiv-Z mit 2,5 Litern Hubraum und vier Zylindern wird die künftige Abgasnorm Euro 7 erfüllen und in zwei Jahren in der nächsten Generation des Mazda CX-5 erstmals eingesetzt. Die neue Verbrennungstechnologie wird zukünftig auch im Reihensechszylinder-Ottomotor der Mazda Large-Plattform zum Einsatz kommen sowie darüber hinaus bei der Weiterentwicklung des Kreiskolbenmotors berücksichtigt, an dem Mazda als weltweit einziger Hersteller weiter festhält.
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Skoda produziert das einmillionste Batteriesystem
04.12.2024 - Skoda hat im Stammwerk in Mladá Boleslav das einmillionste Batteriesystem für sich und andere Marken des Volkswagen-Konzerns produziert. Der Automobilhersteller fertigt dort Hochvolt-Traktionsbatterien seit 2019, als der erste Superb iV mit Plug-in-Hybridantrieb auf den Markt kam. Aktuell entstehen im Stammwerk vor allem größere Batterien für rein elektrische Modelle auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Sie kommen in Enyaq und Elroq sowie in Fahrzeugen von Audi Cupra, Seat und VW zum Einsatz.
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VDA: Elektromobilität kostet jeden dritten Job
29.10.2024 - Was bedeutet es für die Beschäftigung in der deutschen Automobilindustrie, wenn 2035 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden dürfen? Diese Frage hat sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) gestellt und eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist ernüchternd: Seit 2019 sind bereits 46.000 Arbeitsplätze verschwunden. Die meisten davon bei Zulieferern. Und das ist erst der Anfang.„Der Wandel hin zur Elektromobilität wird zu Beschäftigungsverlusten führen“, macht VDA-Präsidentin Hildegard Müller klar.
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Mercedes-Benz eröffnet Batterie-Recyclingfabrik in Süddeutschland
21.10.2024 - Mercedes-Benz hat im badischen Kuppenheim die erste Batterie-Recyclingfabrik Europas mit integriertem mechanisch-hydrometallurgischem Verfahren eröffnet. Dabei werden alle Schritte von der Zerkleinerung der Batteriemodule bis hin zur Trocknung und Aufbereitung der Wertstoffe abgedeckt. Das Unternehmen sei damit der erste Automobilhersteller weltweit, der den Batterie-Wertstoffkreislauf mit einer eigenen Anlage schließt. Das Unternehmen investierte einen zweistelligen Millionenbetrag in den Aufbau der neuen Fabrik, an deren Eröffnung auch Bundeskanzler Olaf Scholz sowie Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker teilnahmen.
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Globaler Trend zur E-Mobilität hält trotz deutscher Flaute an
25.04.2024 - Der Hochlauf der Elektromobilität hält entgegen dem kriselnden Absatz bei batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) in Deutschland ungebrochen an. Das zeigt der „Electric Vehicle Sales Review“ von „PwC Autofacts“ und „Strategy&“, der globalen Strategieberatung von PwC, in dem die Neuzulassungszahlen in weltweit 20 ausgewählten Märkten ausgewertet werden. Der globale E-Auto-Markt legte demnach im ersten Quartal 2024 um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Damit wuchs er deutlich stärker als der Gesamtmarkt, der ein Plus von vier Prozent zeigte.
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