Beschäftigung - Aktuelle Meldungen

Uniti: Verbrenner-Aus kann zu wirtschaftlicher Kernschmelze führen
16.12.2024 - „Arbeitsplätze sichern und Klima schützen! Mit Verbrenner und E-Fuels!“ Diese Botschaft sendet der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, derzeit mit einer Plakataktion rund um den Volkswagen-Stammsitz in Wolfsburg. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn warnt davor, dass das Verbot von Benzin- und Dieselfahrzeugen „zu einer wirtschaftliche Kernschmelze“ im Autoland Deutschland führen könne.
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John Deere verlängert Beschäftigungsgarantie
17.11.2024 - John Deere und die Gewerkschaft haben sich auf eine Verlängerung der Beschäftigungsgarantie im Werk Zweibrücken geeinigt. Sie gilt nun bis Anfang 2027. Zusammen mit dem Betriebsrat wurde ein Modell entwickelt, um auf extreme Marktsituationen im Erntemaschinengeschäft noch besser und flexibler reagieren zu können, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Damit könne ein Sozialplan trotz der branchenweit stark rückläufigen Auftragslage vermieden werden.
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VDA: Elektromobilität kostet jeden dritten Job
29.10.2024 - Was bedeutet es für die Beschäftigung in der deutschen Automobilindustrie, wenn 2035 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden dürfen? Diese Frage hat sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) gestellt und eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist ernüchternd: Seit 2019 sind bereits 46.000 Arbeitsplätze verschwunden. Die meisten davon bei Zulieferern. Und das ist erst der Anfang.„Der Wandel hin zur Elektromobilität wird zu Beschäftigungsverlusten führen“, macht VDA-Präsidentin Hildegard Müller klar.
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Nachruf Bruno Sacco (1933-2024)
29.09.2024 - Am 12. November 1933 wurde er im norditalienischen Udine geboren, am 19. September 2024 ist er im Alter von 90 Jahren in Sindelfingen gestorben: Bruno Sacco, langjähriger Chefdesigner von Mercedes-Benz und der Mann, der die Marke in ihrer Ästhetik und in ihrem Auftreten bis heute mitprägt.
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Tarifrunde bei Volkswagen hat begonnen
25.09.2024 - Erwartungsgemäß ergebnislos ist das erste dreistündige Gespräch zu Beginn der neuen Tarifrunde bei Volkswagen verlaufen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage hatten der Autohersteller und die IG Metall die ursprünglich erst für Ende Oktober geplanten Verhandlungen vorgezogen. Konzernchef Oliver Blume hatte Anfang des Monats die Aufkündigung der Beschäftigungsgarantie angekündigt und auch Werkschließungen nicht ausgeschlossen. Diese Fragen werden derzeit zusätzlich zur Gewerkschaftsforderung nach sieben Prozent mehr Lohn verhandelt, die VW mit dem Hinweis auf die dringend gebotene Wettbewersbfähigkeit ablehnt. Die Friedenspflicht endet zum 30. November. (aum)
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VW kündigt Beschäftigungssicherung
11.09.2024 - Gut eine Woche nach der Ankündigung, Kündigungen und Werksschließungen nicht länger auszuschließen, hat VW die seit 1994 geltende Beschäftigungssicherung gestern auch formal aufgekündigt. Der Vertrag läuft damit Ende des Jahres aus. Sechs Monate später sind dann betriebsbedingte Kündigungen möglich, also ab Juli 2025. Betriebsrat und Gewerkschaft reagierten mit scharfer Ablehnung.
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VW verschärft Sparkurs: Werksschließungen und Entlassungen drohen
02.09.2024 - Die Situation bei Volkswagen spitzt sich zu. Im Rahmen seines Sparprogramms schließt die Kernmarke jetzt auch Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen nicht länger aus, wie das Unternehmen nach einer Führungskräftetagung mitteilte. Die mit dem Betriebsrat vereinbarte Beschäftigungssicherung, die betriebsbedingte Kündigungen bis 2029 ausschloss, werde aufgekündigt, berichtet dpa. Der bisher geplante Stellenabbau durch Altersteilzeit und Abfindungen reiche nicht mehr aus, um die angepeilten Einsparziele zu erreichen.
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Deutsche Automobilindustrie: Wir sind längst Europameister
10.06.2024 - Lieferten die Fußball-Europameisterschaft oder die Europawahl mit anschließenden Diskussionen über den Green Deal und das Verbrennerverbot den Grund für die Meldung zur lage des Autos in der EU? Der Verband der Automobilindustrie (VDA) legt jedenfalls heute Wert auf die Feststellung, dass nirgends in Europa mehr Pkw produziert als im Autoland Deutschland: 4,1 Mio. Pkw rollten 2023 hierzulande von den Fertigungsbändern, mehr als beim Zweitplatzierten Spanien (1,9 Mio.) und dem Drittplatzierten, der Tschechischen Republik (1,4 Mio.), zusammengenommen.
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VDA fordert: Die Politik muss sich aus Dauer-Krisen-Modus befreien
30.01.2024 - In der Jahrespressekonferenz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) verzichtete dessen Präsidentin Hildegard Müller auf die sonst übliche diplomatische Wortwahl und sprach Klartext: "Wir müssen Zuversicht durch strategische Weitsicht erzeugen. Das Prinzip Krise und die damit verbundene Dauerselbstbeschäftigung müssen enden. Es braucht jetzt Reformen statt Regulierung – und weniger Mikromanagement."
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Bruno Sacco: Ein Rückblick zum 90.
28.12.2023 - Was ist eigentlich der Mercedes-Benz schlechthin? Dazu gibt es viele Meinungen, aber der Schreiber dieser Zeilen würde einiges darauf wetten, dass sich am Ende ein klarer Sieger herauskristallisiert: Die S-Klasse der Baureihe W126. Sachlich, zeitlos und perfekt proportioniert: Dieses Auto hat das Bild der Marke für Generationen geprägt. Der Mann, unter dessen Ägide es entstanden ist, ist kürzlich 90 Jahre alt geworden: Bruno Sacco, vielfach ausgezeichneter Automobildesigner und nun schon seit 1999 im Ruhestand. Dennoch ist er praktisch jedem Autoliebhaber ein Begriff.
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ZF-Chef zum Hybrid: „Totgesagte leben länger“
26.10.2023 - „Totgesagte leben länger“, sagt ZF-Vorstandschef Holger Klein zu einem Autoantrieb, der schon abgeschrieben schien: Der Plug-in-Hybrid (PHEV). Die Kombination aus batterieelektrischem Antrieb mit einem Verbrennungsmotor erfreut sich in China wachsender Beliebtheit – und nicht nur dort: „Wir sehen großes Wachstum in China, aber auch in Europa“, sagt der Chef des drittgrößten deutschen Zulieferer beim Handelsblatt Auto-Gipfel in Essen. Denn auch in China merken die Kunden, dass die Ladeinfrastruktur in ländlichen Gebieten noch unzureichend ist.
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ADAC: Drive Pilot von Mercedes kennt noch viele Grenzen
05.09.2023 - Mit dem Drive Pilot, einem Level-3-Stauassistenten von Mercedes-Benz, ist es Autofahrern erstmals möglich, auf öffentlichen Straßen Teile der Fahraufgabe abzugeben und in den automatisierten Fahrmodus zu wechseln. Unter bestimmten Bedingungen – in Stausituationen auf deutschen Autobahnen bis maximal 60 km/h – ist ein vorübergehendes Abwenden des Fahrers und das Abgeben der Verantwortung möglich. Lesen, Fernsehen oder Internetsurfen sind dann erlaubt. Damit ist Mercedes ein echter Durchbruch in Richtung des Autonomen Fahrens gelungen. Der ADAC hat das System getestet. Das Urteil fiel zunächst eher kritisch aus, denn für die Nutzung des Systems gibt es viele Einschränkungen.
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