09.02.2022 - Manchmal lohnt ein Blick in die Vergangenheit, um Neues zu erschaffen. Als Opel nach Inspirationen für das neue Markengesicht suchte, tauchte plötzlich der Manta in den Köpfen der Designer auf. Die Frontpartie des Coupés gab den Anstoß für die heute als „Vizor“ oder Visier definierte Frontpartie der aktuellen Modelle. Als jüngster „Visierträger“ fährt jetzt der neue Astra vor, der mit der sechsten Auflage zugleich einen Schlusspunkt setzt. Die danach folgende Modellgeneration wird – wenigstens in Europa -, wenn sie im Jahr 2028 vorgestellt wird, vollelektrisch vorfahren.
09.02.2022 - Porsche hat mit dem Schweizer Start-up Way Ahead Technologies eine Software entwickelt, mit der Autofahrer ihre Libelingsstrecke von der Realität in ein Videospiel transferieren können. Für „Virtual Roads“ werden lediglich ein Smartphone, das hinter der Windschutzscheibe platziert wird, und die entsprechende App benötigt. Sie überträgt die Bilder automatisch in die virtuelle Welt. Dafür werden die gemachten Aufnahmen von Straße und Umgebung mittels einer Software in eine 3-D-Umgebung umgewandelt. Dieser Prozess benötigt weniger als ein Prozent der Zeit eines herkömmlichen Digitalisierungsvorgangs per Laser.
07.02.2022 - Wie schon die IAA Mobility in München als Nachfolgerin der traditionellen Autoschau in Frankfurt, will sich auch die bisherige IAA Nutzfahrzeuge einen neuen Anstrich geben und sich breiter aufstellen. Sie bleibt zwar dem Standort Hannover treu, wird aber als IAA Transportation (20.–25.9.2022) den Blick nicht nur auf die Fahrzeugneuheiten werfen, sondern stellt sich auch als „internationale Leitplattform für Logistik und den Transportsektor“ dar.
06.02.2022 - Taigo, das klingt irgendwie niedlich. So könnte ein Glücksdrache aus einer Michael-Ende-Geschichte heißen oder der Luchs in der Augsburger Puppenkiste. Andere denken eher an asiatische Speisen zum Mitnehmen, aber alle liegen falsch. Der Taigo ist das jüngste SUV von Volkswagen, ein Bruder im Geiste des T-Roc, zumindest wird er im gleichen spanischen Werk wie dieser gebaut und gehört zur Klasse der kleinen SUV. Allradantrieb? Fehlanzeige. Aber sonst kann der 4,27 Meter lange Viertürer mit fast allen Tugenden eines ausgewachsenen Vertretenes seiner Spezies punkten. Die erhöhte Sitzposition gehört dazu, auch das Ladevolumen ist standesgemäß. Das coupierte Dach hebt ihn allerdings deutlich vom Wettbewerbsumfeld ab.
06.02.2022 - Früher gab es den Markenclaim eines allseits bekannten bayerischen Autoherstellers, der „Freude am Fahren“ versprach. Nun, die Freude an der Automobilität spielt aktuell in diesen der individuellen Mobilität eher feindlich gesonnen Zeiten eine Nebenrolle. Und da ist es irgendwie beruhigend, dass es doch noch Modelle gibt, bei denen die Entwickler offensichtlich auch an den Fahrspaß gedacht haben. Dazu gehört zum Beispiel der frisch überarbeitete Mazda 2, bei dem sich die Marke dem Trend zum sogenannten Downsizing widersetzt und dem Kleinwagen nach wie vor von einem 1,5-Liter-Vierzylinder antreiben lässt.
03.02.2022 - Neu muss nicht immer gleich einen vollkommen veränderten Auftritt bedeuten, vielmehr lässt sich Bewährtes mit unauffälligen Schritten so weiterentwickeln, dass am Ende eine Mischung aus Vertrautem und Verbessertem entsteht. Das klingt irgendwie kryptisch, doch diesen Weg beschreitet Mazda konsequent, und deshalb rollt der Mazda CX-5 im aktuellen Modelljahr mit neuen technischen Lösungen in einer nicht grundsätzlich veränderten Verpackung in den kommenden Wochen auf den Markt.
03.02.2022 - Opel ist schon seit geraumer Zeit im Umbruch. Nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern 2017 präsentieren die Hessen zwar weiterhin fleißig neue Modelle, auch wenn sie sich die Plattform inzwischen immer häufiger mit Fahrzeugen von Citroën und Peugeot teilen müssen. So gilt der Insignia als der letzte „echte“ Opel. Jedoch nur bedingt. Schließlich stammt die Grundarchitektur des Rüsselsheimer Flaggschiffs noch aus der Liaison mit General Motors und weist ebenfalls PSA-Merkmale auf: So schlägt unter der Haube ein Dieselherz aus Frankreich.
02.02.2022 - Auf kurzen Strecken elektrisch, über Land konventionell und ohne Reichweitenangst – das ist das Versprechen von Plug-in-Hybriden. Besonders im SUV-Bereich ist das Konzept beliebt, da die größere Karosserie mehr Platz für Akku und Nebenaggregate bietet. In der Baureihe Q5 hat Audi gleich zwei Vertreter mit Stecker am Start. Einer davon ist der Sportback 50 TFSI e Quattro.
31.01.2022 - Ob beim Surfen im Netz oder beim Senden einer Mail, jeder Anruf mit dem Smartphone, jede App, die wir benutzen – der Mensch hinterlässt Spuren. Autos auch. Deren Systeme kennen nicht nur Position und Bewegung des Fahrzeugs, sondern auch zu dessen technischen Zustand. Sie halten mit ihrem Wissen auch nicht hinter dem Berg, wenn es um den Fahrer, sein Verhalten, seine Aufmerksamkeit oder gar seine Müdigkeit geht. Der Albtraum von Experten Dazu: Immer mehr dieser Mobilitätsdaten werden untereinander und mit externen Kontextdaten verknüpft und für immer mehr unterschiedliche Zwecke genutzt.
29.01.2022 - Continentals Entwicklungs- und Produktionsdienstleister Continental Engineering Services (CES) entwickelt gemeinsam mit dem Startup-Unternehmen Volterio einen automatischen Laderoboter für Elektroautos. Erste seriennahe Systeme soll es schon bis Mitte dieses Jahres geben, die endgültige Fertigung ist für 2024 in Deutschland geplant.
29.01.2022 - Wer auf der Suche nach alternativen Antrieben ist, wird bei Kia schnell fündig. So bietet die koreanische Hyundai-Tochter neben Hybriden und Plug-in-Hybriden auch eine Reihe an rein elektrisch betriebenen Modellen an. Jüngster Zugang unter den Stromern ist der neue EV6. Der erste Kia auf der neuen rein elektrischen E-GMP-Plattform kann mit seiner 800 Volt-Ladetechnik in nur 20 Minuten Strom für rund 400 Kilometer bunkern und kommt mit einer vollen Ladung bis zu 528 Kilometer weit. Daher eignet er sich auch für die Langstrecke und spielt auf dem Niveau eines Porsche Taycan oder den Schnelllader-Modellen aus dem Tesla-Konzern ganz weit oben mit – nur nicht beim Preis.
28.01.2022 - Bisher war Dacia vor allem für bezahlbare Mobilität bekannt und bewegte sich in der unteren automobilen Hierarchie, was von der kostenbewussten Kundschaft auch entsprechend honoriert wird. In den vergangenen Jahren hat die Marke so rund 7,5 Millionen Fahrzeuge auf 44 Märkten verkauft. In Frankreich zum Beispiel ist das rumänische Renault-Tochterunternehmen bei den privaten Kunden die Nummer eins. Was allerdings fehlte, ist ein Modell in der besonders beliebten Golf-Klasse, auch C-Segment genannt, das in Europa noch immer den größten Marktanteil stellt, und vor allem bei den SUV-Modellen auf Wachstumskurs unterwegs ist.