Destatis - Aktuelle Meldungen

Zu Jahresbeginn wieder mehr tödliche Unfälle
24.03.2022 - Im Januar sind in Deutschland nach vorläufigen Erhebungen 149 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das zwölf Verkehrstote mehr als im Januar 2021. Die Zahl der Verletzten stieg deutlich um 36 Prozent und rund 5600 Personen auf 21 000. Im Januar 2021 war das Unfallgeschehen durch die damals geltenden Lockdown-Maßnahmen allerdings stärker von der Corona-Pandemie geprägt als zu Beginn dieses Jahres.
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Drei von zehn Steckdosen liefern heute Kohlestrom
17.03.2022 - Die Stromerzeugung aus konventioneller Energie stieg gegenüber dem Jahr 2020 um 11,7 Prozent und machte einen Anteil von 57,6 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus (2020: 52,9 Prozent), meldet heute das Statistische Bundesamt (Destatis). Dagegen sank die Einspeisung aus erneuerbaren Energien um 7,6 Prozent auf einen Anteil von 42,4 Prozent (2020: 47,1 Prozent). Insgesamt wurden 2021 knapp 518 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren 2,6 Prozent mehr Strom als im Vorjahr, aber 3,1 Prozent weniger als im Corona-Jahr 2019.
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Zimmer frei!
10.03.2022 - Im Januar 2022 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 16,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das zweieinhalb Mal so viele (+152,9 Prozent) wie im Januar 2021, als aufgrund der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste galt. Im Vergleich mit dem Vorkrisenmonat Januar 2020 lagen die Übernachtungszahlen jedoch um 39,9 Prozent niedriger. (aum)
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Ratgeber: Wer haftet bei Unfällen im Winter?
26.01.2022 - Der Winter stellt Autofahrer vor besondere Herausforderungen. Nässe, Nebel, Schnee und Glätte können die Straßen- und Sichtverhältnisse – häufig binnen kürzester Zeit – stark beeinträchtigen. Da erscheint es auf den ersten Blick verwunderlich, dass sich im Winter im Vergleich zu anderen Jahreszeiten die wenigsten Unfälle mit Personenschäden ereignen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) ermittelt hat. Experten erklären das damit, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmer auf die riskanteren Verhältnisse auf den Straßen einstellen und erheblich vorsichtiger unterwegs sind als in den übrigen Monaten des Jahres. Auch bleibt das Auto öfter ungenutzt als zu anderen Zeiten.
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198 Verkehrstote im November
21.01.2022 - 198 Menschen sind im November in Deutschland bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das sieben Personen mehr als im November 2020. Die Zahl der Verletzten stieg um 15 Prozent auf rund 26.900.
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Corona bringt Kreuzfahrten-Boom in Europa zum Erliegen
18.01.2022 - Die Corona-Pandemie hat das Kreuzfahrten-Geschäft in Europa massiv ausgebremst. Im Jahr 2020 starteten rund 530.000 Passagiere und damit rund 93 Prozent weniger als im Vorjahr eine Hochseekreuzfahrt in Deutschland oder einem anderen EU-Land, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) mitteilt. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es noch 7,4 Millionen Passagiere – so viele wie nie zuvor.
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23.12.2021 - In Deutschland sind im Oktober 260 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 28 Personen mehr als im Oktober 2020. Die Zahl der Verletzten stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um gut 2900 auf rund 32.700 Personen (plus zehn Prozent). Für die ersten zehn Monate des Jahres ergibt sich dennoch weiterhin eine positive Entwicklung.
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14.12.2021 - Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte auch im dritten Quartal 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Stromerzeugung aus konventioneller Energie gegenüber dem drittem Quartal 2020 um 2,7 Prozent und machte einen Anteil von 56,9 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus. Kohle war wie schon im ersten Halbjahr 2021 auch im dritten Quartal 2021 der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung.
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14.12.2021 - Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland wird im Jahr 2021 voraussichtlich einen historischen Tiefststand erreichen. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Daten für den Zeitraum Januar bis September 2021 basiert, dürfte die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr auf 2450 zurückgehen. Das wäre der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 65 Jahren. Der bisherige Tiefststand war 2020 mit 2719 Verkehrstoten erfasst worden, auch das schon 327 oder 11 Prozent weniger als im Jahr 2019 (3046 Verkehrstote). Die Rückgänge sind vor allem auf das deutlich geringere Verkehrsaufkommen infolge der Corona-Pandemie zurückzuführen.
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07.12.2021 - Das coronabedingt geringe Verkehrsaufkommen im Jahr 2020 hat sich auch auf die Alkoholunfälle ausgewirkt – allerdings weniger deutlich als auf die Unfälle insgesamt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gab es im vergangenen Jahr rund 264.000 Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen. Das waren 11,9 Prozent weniger als 2019. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Toten, bei denen mindestens ein Mensch unter Alkhololeinfluss stand, sank demgegenüber nur um 6,8 Prozent auf 13.003.
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30.11.2021 - Berufspendler setzen auch für kurze Arbeitswege vor allem auf das Auto. Im Mikrozensus 2020 gaben 40 Prozent von ihnen in einer Umfrage an, für Strecken unter fünf Kilometern normalerweise das Auto zu nutzen. Für Strecken von fünf bis unter zehn Kilometern lag der Anteil mit 69 Prozent noch deutlich höher, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
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24.11.2021 - Immer wieder schätzen Autofahrer die Sichtweite bei Nebel falsch ein und fahren dementsprechend zu schnell. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) passieren schwere Verkehrsunfälle, bei denen Nebel für den Unfall mit verantwortlich ist, am häufigsten im letzten Quartal eines Jahres. So registrierten die Statistiker im Zeitraum 2014 bis 2018 nahezu 60 Prozent der schweren Nebelunfälle in den Monaten Oktober bis Dezember.
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