25.02.2021 - Green NCAP, eine Initiative der Verbraucherschutzorganisation Euro NCAP, untersucht nach dem Vorbild des ADAC-Ecotests Fahrzeuge auf ihre Umwelteigenschaften. Das Hauptaugenmerk gilt den Schadstoff- und Treibhausgasemissionen der Autos. So ist es nicht verwunderlich, das derzeit nur Elektroautos mit fünf Sternen bewertet werden. Im Gegensatz zum älteren ADAC-Ecotest erfolgt in dem neuen Verfahren allerdings auch keine „Well-to-Wheel“-Betrachtung (von der Quelle bis zum Rad), die auch die Schadstoffe oder Treibhausgase bei der Stromerzeugung einrechnet.
25.02.2021 - Wegen möglicher Brandgefahr ruft Hyundai in Südkorea rund 82.000 Elektrofahrzeuge zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, handelt es sich um eine freiwillige Aktion, bei der „die Baugruppe des Batteriesystems“ ersetzt wird. Betroffen sind bestimmte Modelltypen des Kona Elektro und des Ioniq EV sowie des Stadtbusses Elec City. Ob der Rückruf auch auf in Europa verkaufte Fahrzeuge ausgeweitet wird, prüft Hyundai derzeit, teilte die Europazentrale in Offenbach mit. (ampnet/jri)
24.02.2021 - Alternative Antriebe sind auf dem Vormarsch. Von den 169.754 im Januar neu zugelassenen Pkw besaßen laut Kraftfahrtbundesamt 62.371 und damit 36,7 Prozent einen batterieelektrischen, Hybrid-, Plug-In-Hybrid-, Brennstoffzellen-, Gas- oder Wasserstoff-Antrieb. Die Steigerung des Anteils gegenüber dem Vorjahresmonat betrug plus 130,6 Prozent. Mit 36.911 Pkw waren dabei gut die Hälfte mit einem Elektroantrieb (batterieelektrisch, Plug-In-Hybrid, Brennstoffzelle) ausgerüstet, die somit im Januar einen Neuzulassungsanteil von 21,7 Prozent erreichten.
24.02.2021 - Geht vom Besuch in einem Autohaus eine größere Corona-Gefahr aus als beim Einkauf im Baumarkt oder dem Gang zum Friseur? Jürgen Kaprinski, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), hat heute vom Bund-Länder-Gipfel am 3. März klare Worte zur Wiederöffnung der Autohäuser gefordert, die derzeit lediglich in Thüringen nicht geschlossen sind. Wenig Publikumsverkehr und meist große Räume sowie leicht umzusetzende Hygienemaßnahmen böten ausreichend Schutz. Dass in einem Betrieb mit zweierlei Maß gemessen werde und der Verkaufsraum geschlossen ist, während die angrenzende Werkstatt für Kunden geöffnet sei, mache die Absurdität der aktuellen Beschränkungen deutlich. Karpinksi sprach sich für „vertretbare Lockerungen“ aus und erwartet von der Ministerrunde Mitte nächster Woche „ein klares Datum“ und eine bundeseinheitliche Regelung.
24.02.2021 - Der Porsche Taycan Cross Turismo dreht derzeit seine letzten Erprobungsrunden. Das umfangreiche Testprogramm fand auf Rennstrecken wie der Nürburgring-Nordschleife und dem Grand Prix-Kurs in Hockenheim sowie auf Testgeländen in aller Welt statt – unter anderem im süditalienischen Nardò. Zusätzlich wurde der Cross Turismo abseits befestigter Wege in Südfrankreich und in den Pyrenäen erprobt. Das Prüfgelände im Entwicklungszentrum Weissach bot mit dem so genannten Safarikurs eine weitere Offroad-Herausforderung jenseits von Afrika.
24.02.2021 - Wie bei den 1200ern nutzt Triumph auch bei der kleineren Bonneville die Umstellung auf Euro 5 für eine umfangreiche Auffrischung. So erhält die T100 mit dem 900-Kubik-Twin nun 65 PS (48 kW) bei 7400 Umdrehungen in der Minute. Das sind zehn PS mehr bei weiterhin 80 Newtonmetern Drehmoment. Damit schließt sie zu den beiden Street-Modellen auf. Die neue Modellgeneration wiegt nicht zuletzt dank leichterer Motorenteile vier Kilogramm weniger, bekommt eine neue Cartridge-Gabel für besseres Handling, eine neue Vorderradbremse und neue Instrumente. Motor- und Nockenwellendeckel sind künftig schwarz pulverbeschichtet.
23.02.2021 - Magna errichtet in St. Clair im US-Bundesstaat Michigan eine Fabrik, in der auch die Batteriegehäuse für den GMC Hummer EV produziert werden. In den rund 32.000 Quadratmeter großen Standort werden über 70 Millionen US-Dollar (ca. 57,6 Millionen Euro) investiert. Die Inbetriebnahme ist für Beginn kommenden Jahres vorgesehen. Magna rechnet mit rund 300 Arbeitsplätzen in den kommenden fünf Jahren. (ampnet/jri)
23.02.2021 - Die Österreichischen Bundesbahnen bleiben die treibende Kraft hinter einem europäischen Nachtzug-Netz. Heute stellte das Unternehmen die nächste Generation des „Nightjet“ vor. Die ersten Züge, die Siemens Mobility baut, sollen ab Ende kommenden Jahres auf der Schiene sein und Verbindungen von Österreich und Deutschland nach Italien bedienen. Bestellt wurden 13 Züge mit jeweils sieben Wageneinheiten. Es handelt sich um je zwei Sitz- und Schlaf- sowie drei Liegewagen. Die Drehgestelle sind in spezieller Leichtbauweise konstruiert und sollen dafür sorgen, dass der Zug besonders ruhig läuft und über den gesamten Lebenszyklus weniger Energie verbraucht.
23.02.2021 - Triumph nutzt die Euro-5-Umstellung für ein umfangreiches Upgrade seiner Modern-Classic-Modelle. Die Bonneville T120 wird sieben Kilogramm leichter, handlicher und bekommt unter anderem neue Alu-Felgen, eine höherwertige Doppelscheiben-Bremsanlage von Brembo und neue Instrumente. Das Ansprechverhalten des 1,2-Liter-Motors mit jetzt geringerer Schwungmasse und die Fahrmodi „Road“ und „Rain“ wurden laut Triumph feiner abgestimmt. Ein Tempomat ist jetzt Standard.
23.02.2021 - Audi rüstet die Plug-in-Hybride Q5, A6 und A7 Sportback ab sofort mit einer größeren Batteriekapazität aus. Der ithiumionn-Akku leistet nun netto 14,4 kWh (brutto: 17,9 kWh) und ermöglicht eine gesteigerte elektrische Reichweite von – je nach Modell - bis zu 73 Kilometern nach WLTP. Ab sofort erweitert außerdem der A6 Avant als 50 TFSI e-Quattro zum Preis ab 61.790 Euro das Angebot.
23.02.2021 - ZF hat sein sein teilautomatisiertes Fahrsystem „coASSIST“ nach Level 2+ mit dem chinesischen Hersteller Dongfeng in Serie gebracht. Die 4,66 Meter lange Limousine Aerolus Yixuan ist das weltweit erste Modell mit dem laut Hersteller preisgünstigsten System seiner Art. Der Coassist kombiniert Kamera- und Radareinheiten für Assistenzfunktionen wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Verkehrszeichenerkennung, Spurwechsel- und Spurhalteassistent sowie Autobahn- und Stauassistent.
23.02.2021 - Laut einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) ist eine Mehrheit der Deutschen offen für veränderte politische Maßnahmen im Verkehrssektor. Doch ihr Auto wollen sie sich nicht nehmen lassen. Drei von vier Deutschen lehnen ein Verbot des Verbrenners ab. Doch etwa 70 Prozent der Befragten sehen eine Differenzierung des Kaufpreises von Pkw in Abhängigkeit von dessen CO2-Ausstoß als geeignetes Instrument, um CO2-Emissionen von Pkw zu reduzieren. In Nachbarländern wie Frankreich und den Niederlanden sind bereits verschiedene Bonus-Malus-Modelle etabliert.