Europa - Aktuelle Meldungen

Eine Million Elektroautos in sechs Monaten
16.11.2022 - Beim chinesischen Hersteller BYD in Szenzhen lief heute der dreimillonsten Personenwagen mit Elektroantrieb vom Band. Bis zur ersten Million hatte es 13 Jahres gedauert, für den Sprung von zwei auf drei Millionen benötigte der Hersteller nur sechs Monate. Wang Chuanfu, Chairman und President von BYD, kündigte bei dieser Gelegenheit eine neue Struktur der Marken unter dem Namen „Matrix“ an.
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Im November erreichten 15 von 16 Fahrzeugen fünf Sterne
16.11.2022 - Gleich 16 Fahrzeugen fühlte das europäische Bewertungsprogramm für neue Fahrzeuge Euro NCAP in der aktuellen Testrunde im November „auf den Zahn“. 15 davon erhielten mit fünf Sternen die höchstmögliche Einstufung. Nach Ansicht der Prüfer beweist dieses Ergebnis das Bemühen der Hersteller, 2022 den Euro NCAP-Ansprüchen gerecht zu werden.
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Das Hochlaufen der Elektromobilität soll gelingen
16.11.2022 - Die Elektromobilität allein reicht nicht aus, das Ziel einer CO2-neutralen Mobilität zu erreichen, erklärt die Präsidentin des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA) im Gespräch mit dem Branchen-Informationsdienst „Auto-Medienportal". Es sei daher unverständlich, dass die EU zögere und sich immer wieder gegen e-Fuels ausspreche. Um Klimaneutralität zu erreichen, sei Technologieoffenheit notwendig. Von Brüssel fordert sie industriepolitische Signale und Handelsverträge, um den Standort Europa wettbewerbsfähiger zu machen.
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Vorstellung Ford Ranger Raptor: Raubvogel für den „Urban Cowboy“
16.11.2022 - In einer Zeit der gleichgestalteten Elektromobile wirkt dieser „Raubvogel“ fast aus der Zeit gefallen. 292 PS aufgeteilt auf einen Drei Liter V6-Benziner mit Twin-Turbo-Aufladung und bärenstarkem Sound sind Elemente, die leider bald der Vergangenheit angehören werden, und daher darf man den Ford Ranger Raptor (auf Deutsch Raubvogel) einfach mal feiern. Der Pickup, auf Deutsch als Pritschenwagen wenig begeisternd übersetzt, ist das passende Gefährt für den „Urban Cowboy“, der den Geschmack von Freiheit und Abenteuer genießen will und dem ein SUV auf Dauer zu banal erscheint.
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BMW holt CO2-reduzierten Stahl aus China und den USA
15.11.2022 - Die BMW Group hat Lieferverträge für CO2-reduzierten Stahl mit Lieferanten in China und den USA abgeschlossen. Zuvor schon hatten die Münchner die Lieferung von Stahl mit reduziertem den CO2-Fußabdruck von europäischen Unternehmen unterschrieben. Mittelfristig will BMW die CO2-Einsparungen durch weitere Vereinbarungen mit Lieferanten steigern. Derzeit entfallen rund 20 Prozent der CO2-Emissionen in der Lieferkette eines mittelgroßen vollelektrischen Fahrzeugs auf Stahl. Stahl steht damit an dritter Stelle, nach Batteriezellen und Aluminium.
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Die ID-Familie hat ein Jahr Vorsprung
14.11.2022 - Volkswagen ist bei der Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte ein Jahr schneller als geplant. Seit der Übergabe an den ersten ID 3 Kunden im Oktober 2020 hat Volkswagen 500.000 Autos der ID-Familie weltweit ausliefern können. Aktuell ist der Auftragsbestand bei Volkswagen weiterhin hoch: „Wir setzen alles daran, die rund 135.000 bestellten ID so schnell wie möglich an unsere Kundinnen und Kunden auszuliefern. Die nach wie vor angespannte Versorgungslage von Teilen führt jedoch immer wieder zu Produktionsanpassungen“, erklärt heute Imelda Labbé, Vorständin für Vertrieb, Marketing und Aftersales bei Volkswagen.
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Drei Sportler legen sich für den Opel Astra ins Zeug
10.11.2022 - Opel hat eine große Medien-Kampagne für den Astra gestartet. Unter dem Motto „Ein Champion für Champions“ machen sich Jürgen Klopp, zweifacher Welttrainer des Jahres, die zweifache Sprint-Europameisterin Gina Lückenkemper und Zehnkampf-Welt- und Europameister Niklas Kaul, auf Social-Media-Plattformen für den mehrfach ausgezeichneten Kompaktwagen stark. Denn auch er ist Titelträger.
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Mazda steigert Gewinn
10.11.2022 - Mazda hat im ersten Halbjahr seines bis zum 31. März 2023 laufenden Geschäftsjahres weltweit 514.000 Fahrzeuge verkauft. Das sind etwa 145.000 Autos weniger als zwischen April und September 2021. Dennoch stieg der Nettoumsatz auf 1,64 Billionen Yen (11,8 Milliarden Euro), was einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das Betriebsergebnis stieg sogar um 39 Prozent auf 55,2 Milliarden Yen (397,1 Millionen Euro). Der Nettogewinn betrug 85,9 Milliarden Yen (617,9 Millionen Euro) nach 23,9 Milliarden Yen im vergangenen Jahr.
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Kommentar: Der Selbstbetrug geht weiter
09.11.2022 - Das Timing passt. Während in Kairo die Weltklimakonferenz läuft, legte Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) jetzt Zahlen zu den Klimafolgen von Verbrennungsmotor und Elektroantrieb vor. Seine Mitarbeiter und er suchten für einen wissenschaftlich basierten Vergleich beider Technologien nach der letzten Kilowattstunde und dem letzten Gramm Kohlendioxid-Emission (CO2) entlang der gesamten Lebensdauer – vom Rohstoff bis zum Recycling. Das eindeutige Ergebnis: Das Elektroauto ist jetzt schon eine Umweltsau. Und bei unserem Energiemix wird er erst einmal noch dreckiger.
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Interview Thomas Koch: Thermofenster – darum geht es wirklich
09.11.2022 - Diese Woche hat der Europäische Gerichtshof im Kontext einer Klage am Verwaltungsgericht Schleswig ein Urteil veröffentlicht, wonach es neue Klagebefugnisse für die Deutsche Umwelthilfe gegen ältere Dieselfahrzeuge gibt, die ein so genanntes Thermofenster verwenden. Diese Fahrzeuge emittieren beispielsweise bei fünf Grad Umgebungstemperatur mehr Stickoxidemissionen NOx als bei 20 Grad. Doch was bedeutet dieses Urteil in der Praxis? Wir sprachen darüber mit Prof. Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er war gemeinsam mit Prof. Christian Beidl aus Darmstadt und Prof. Hermann Rottengruber aus Magdeburg Gutachter zum Thema „Thermofenster“; dieses Gutachten wurde vor nationalen Gerichten und auch dem EuGH genutzt.
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Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt
09.11.2022 - Die EU-Kommission soll zeitnah eine europaweite Methode zur Erfassung der Emissionen von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen über den gesamten Lebenszyklus einführen, fordert jetzt der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen UNITI. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn: „Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt – zum Leidwesen des Klimas.“ Reale CO2-Emissionen, die während der Herstellung sowie der späteren Entsorgung des Fahrzeugs und besonders seines Akkus aber auch bei der Produktion des Ladestroms entstehen, würden in diesem Ansatz nicht erfasst, so Kühn. „Für eine faire Evaluation der Klimabilanzen verschiedener Antriebskonzepte sind Daten über die gesamten CO2-Emissionen notwendig.“
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