Fraunhofer-Institut - Aktuelle Meldungen

Die Top Ten der Woche
18.05.2026 - Die Lage in der Welt und die Konjunktur sind nicht für alles verantwortlich. Vor Jahren schon sagte das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation einen Verlust zwischen 100.000 und mehr als 200.000 Arbeitsplätzen in Deutschland durch den Zwang zum Elektroauto voraus. Der Verband der Automobilindustrie heute: „Die Brüsseler CO2-Flottenregulierung für Pkw und Vans… setzt ohne Anpassungen 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland aufs Spiel.“ Diese aktuellere Prognose sagt allerdings nichts über die bisher schon angefallenen Arbeitsplatzverluste vor allem bei Zulieferern für Motoren, Getriebe, Einspritzung und Abgastechnik.
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Wenn der Neuwagen noch ausdünstet …
12.05.2026 - Der typische Geruch eines Neuwagens ist tückisch, denn er entsteht unter anderem durch Chemikalien, die nach der Produktion vor allem aus den verwendeten Kunststoffen und Klebern ausdünsten – sich also sprichwörtlich in Luft auflösen. Dabei werden auch Stoffe freigesetzt, die in bestimmten Konzentrationen gesundheitsgefährdend sein können. Der ADAC hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik untersucht, wie hoch die Konzentration an Schadstoffen bei verschiedenen Fahrzeugen ist. Zudem wurde eine subjektive Geruchsbewertung vorgenommen.
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Die Top Ten der Medien der Autoren-Union Mobilität
23.02.2026 - Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI – nach Selbsteinschätzung „Vordenker für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft“ – liefert unter Beifall von Klimaaktivisten neue Zahlen zu alten Vorwürfen gegen Plug-in-Hybridantriebe. Es stimmt: Von Anfang an wurde der Kombi-Antrieb zu sehr schöngerechnet. Es stimmt aber auch: In der Praxis entscheiden über den Effekt aufs Klima der „Gasfuß“ des Fahrers und seine Bereitschaft, die Batterie für rein elektrische Touren immer geladen an den Start zu bringen und auch zu nutzen. Die Theorie ist gut, die Praxis liebt das volle Hybrid-Drehmoment.
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1000 Röntgenbilder pro Sekunde
10.07.2025 - Nur 0,1 Sekunden dauert ein Crash. Seit Jahrzehnten arbeiten Industrie und Forschung daran, die Sicherheit der Insassen in dieser Zehntelsekunde zu erhöhen. Dazu gehört es, die komplexen Vorgänge im Inneren eines Fahrzeugs während des Aufpralls zu verstehen. Das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI setzt hierfür das X-CC-Verfahren (X-ray-Car Crash) ein, eine Kurzzeit-Röntgentechnologie, die hochdynamische Verformungsprozesse unter Crashbedingungen mit 1000 Röntgenbildern pro Sekunden sichtbar macht.
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E-Mobilität im Faktencheck: Fortschritt mit Vorbehalten
31.05.2025 - Kaum ein Thema wird so hitzig diskutiert wie die Elektromobilität: Heilsversprechen für den Klimaschutz auf der einen Seite, Zweifel an Umweltnutzen, Rohstoffbedarf und Wirtschaftlichkeit auf der anderen. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat in einer Überblicksstudie, einem sogenannten „Policy Brief“, die zentralen Fakten zur Elektromobilität zusammengetragen. Die Analyse basiert auf eigenen Forschungsarbeiten sowie einer Vielzahl externer Studien und stellt den aktuellen Wissensstand zum Stand Februar 2025 dar. Demnach sind Elektroautos ein zentrales Werkzeug für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors, aber keineswegs die Wunderlösung, als die sie oft dargestellt werden.
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Vorschau: Eine elektrisch aufgeladene Woche und zwei Geburtstage
23.05.2025 - In der verkürzten Himmelfahrt-Woche stehen bei uns Elektromobilität und Camping im Fokus. Bei Ari Motors aus Borna bei Leipzig wächst das Modellangebot stetig: Jüngster Neuzugang ist der 901 XL. Der vollelektrische Transporter mit fast 1,4 Tonnen Nutzlast bringt gleich drei Besonderheiten mit. Eine davon ist die auf der rechten Seite fehlende B-Säule. Peugeot bringt Mitte des Jahres den E-3008 und den E-5008 als Dual-Motor-Varianten mit zusätzlichem Motor an der Hinterachse für Allradantrieb und mit 239 kW (325 PS) Gesamtleistung sowie bis zu rund 490 Kilometern Reichweite.
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Uniti: Studie zu e-Fuels hält fachlicher Analyse nicht stand
13.02.2025 - Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hat im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland vergangene Woche das Papier „E-Fuels und ihre Grenzen – keine Alternative zum Verbrenner-Aus“ vorgelegt (wir berichteten). Eine ganze Reihe der darin aufgestellten Thesen halten nach Einschätzung von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand, einer fachlichen Analyse nicht stand. Beide Lobbyorganisationen würden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz finanziell gefördert, das eine Nutzung von e-Fuels im Straßenverkehr ablehnt und damit die Chance, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor C02-neutral zu betreiben, blockiert, heißt es hierzu.
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Forschung: Batterien sollen stärker und sicherer werden
20.01.2025 - Die Energiewende kann nur mit Hilfe weiterentwickelter Batteriesysteme gelingen. Darüber sind sich Wissenschaftler einig, Forschung tut Not. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat hierfür das „Zentrum für elektrische Energiespeicher“ in Freiburg in Betrieb genommen. Dort sollen künftig die Verbesserung von Nachhaltigkeit, Sicherheit und Performance von Batteriespeichern untersucht werden. Da die Gefahr von Bränden oder gar Explosionen von Hochleistungsakkus heutiger Bauart nicht auszuschließen ist, gibt es in dem 3700 Quadratmeter großen Labor sogar spezielle Bunkerräume, in denen sich überstrapazierte Akkus ohne die Forscher zu gefährden selbst zerstören. (aum)
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Städtische Verkehrsszenarien am Lausitzring
27.06.2023 - Dekra hat am Lausitzring Citykurse für die Erprobung automatisierter und vernetzter Fahrzeuge fertiggestellt. Auf den bisherigen Parkflächen für Zuschauer wurden auf rund 80.000 Quadratmetern variabel nutzbare Asphaltflächen eingebaut. Die Anlage umfasst Fahrstreifen, Großflächen, Kreuzungsbereiche und vieles mehr. Unter anderem wurden auch etwa 300 Meter Straßenbahnschienen verlegt.
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Kommentar: Thema verfehlt
04.04.2023 - Neben den Naturgesetzen, die unsere Wissenschaft anwendet, gibt es auch eine ganz natürliche Gesetzmäßigkeit: die Vernunft. Ob die allerdings in diesem Fall zum Einsatz kam, darf angesichts des „Diskussionspapiers“ des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe bezweifelt werden. Das Papier sieht es kritisch, wenn synthetische Kraftstoffe (e-Fuels) eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaneutralität im Verkehr spielen sollen. Die Autoren weisen aber auch darauf hin, später könne ihr Einsatz für den Straßenverkehr erwogen werden, sollten sich die Prognosen für e-Fuels als zu pessimistisch erweisen.
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Die HUK-Coburg hilft beim Einstieg in die Elektromobilität
26.02.2023 - Beim Einstieg in die Elektromobilität gibt es für Verbraucher viele offene Fragen, denn es geht um mehr als nur das neue Fahrzeug. Nicht nur Autohäuser können beim Umstieg vom Verbrenner auf den Stromer helfen, auch digitale Plattformen geben Antworten, wie zum Beispiel die E-Mobilitätsberatung der HUK-Coburg auf der Website emob.huk-mobilitaet.de. Dort können Verbraucher ihre individuellen Bedürfnisse eingeben, wie zum Beispiel die tägliche Fahrstrecke, und bekommen dann Angebote vom passenden E-Auto bis hin zur Wallbox oder den besten Ladetarif.
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Geteilte E-Scooter und E-Bikes verbessern die Luftqualität
18.01.2023 - Können E-Scooter und E-Bikes von Sharingdiensten dazu beitragen, Emissionen im innerstädtischen Verkehr zu senken? Dieser Frage ging das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des US-amerikanischen Fahrrad- und Rollervermieters Lime nach.
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