06.11.2024 - Im vergangenen Monat wurden in Deutschlanbd 231.992 Personenwagen neu zugelassen. Das sind nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) sechs Prozent mehr als im Oktober 2023. Die Steigerung beruht allerings ausschließlich auf gewerblichen Anmeldungen. Private Neuzulassungen verzeichneten einen Rückgang um zweieinhalb Prozent und machten einen Anteil von 33,2 Prozent aus. Der Gebrauchtwagenmarkt verzeichnete hingegen ein Plus von 10,9 Prozent.
05.11.2024 - Ab sofort elektrisiert Volkswagen Nutzfahrzeuge den Multivan und den California mit einem Plug-in-Hybrid-Allradantrieb als Multivan eHybrid 4Motion oder als California eHybrid 4Motion. Beide Modelle werden zusammen mit dem elektrischen ID. Buzz im deutschen Volkswagen Nutzfahrzeuge Werk Hannover gebaut. Sie sind ab sofort in Europa bestellbar: Der Multivan kostet ab 70.668,15 Euro; der stets mit verlängerter Karosserie und zwei Schlafplätzen unter dem Aufstelldach gebaute California ab 77.772,45 Euro. Mit zwei weiteren Schlafplätzen im Innenraum (ab „Beach Tour“) startet der California zu Preisen ab 82.907,30 Euro.
05.11.2024 - Opel, die Marke mit dem Blitz, ist seit mehr als drei Jahrzehnten mit Thüringen und Eisenach verbunden. Opel eines der ersten Unternehmen, die sich schon im Jahr der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern engagierten und damit den Grundstein für eine bis heute währende Geschichte legte – mit Autos „Made in Eisenach“. Bereits am 10. November 1999 fuhr in dem Werk der einmillionste Opel vom Band: ein schwarzer Corsa B in der Ausstattungsvariante „Edition 100“.
04.11.2024 - Nach mehreren Monaten rückläufiger Entwicklung sind die Kraftstoffpreise in Deutschland im Oktober wieder gestiegen. Nach Marktbeobachtungen des ADAC kostete ein Liter Super E10 im Mittel 1,672 Euro. Das sind 2,2 Cent mehr als im September. Bei Diesel betrug der Preisanstieg 2,7 Cent auf ein Monatsmittel von 1,571 Euro je Liter.
04.11.2024 - Auf der amerikanischen Ranch oder bei den Schafhirten in den schottischen Highlands gehören sie zum Alltag, hierzulande sind ATV eher selten in der Landwirtschaft zu finden. Dafür steigt von anderer Seite seit einigen Jahren das Interesse an den All Terrain Vehicles: Einsatzkräfte von der DLRG über die Feuerwehr bis hin zum THW wissen die Qualitäten der kleinen 4x4-Fahrzeuge vor allem als First Responder immer mehr zu schätzen, denn für sie geht es auch dann noch voran, wenn es für die größeren und schwereren Geländewagen nicht mehr weitergeht. Dann ist zum Beispiel für den Can-Am Outlander der Weg noch lange nicht zu Ende.
02.11.2024 - Royal Enfield, aktuell die Nummer zwölf auf dem deutschen Markt, meldet für Oktober einen neuen Absatzrekord. Weltweit wurden erstmals über 100.000 Motorräder der Marke in einem Monat verkauft. 110.542 Maschinen sind 31 Prozent mehr als im Oktober 2023. Der Exportanteil blieb mit knapp 8700 Einheiten zwar relativ gering, stieg gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres aber um 150 Prozent.
02.11.2024 - Wer sich ein Reisemobil zulegt, wird zwar nicht gleich zum Trucker, fährt aber auf der Basis des Transportgewerbes. Denn die Unterbauten für teil- oder vollintegriete Wohnmobile stammen ausnahmslos aus den Nutzfahrzeugabteilungen der Hersteller, ebenso die beliebten Camper-Kastenwagen. Im gewerblichen Einsatz geht es eher um möglichst hohe Nutzlast, Fahr- und Federungskomfort spielen bei der Entwicklung weniger eine Rolle. Das bekommen Camper im Urlaub nicht selten zu spüren. Doch es gibt Abhilfe.
01.11.2024 - Was Kanada recht ist, ist Deutschland nur billig. Der Herbst hat vielen Campern noch traumhafte Sonnentage beschwert, und wer in den Laubwäldern oder Weinregionen unterwegs war, konnte eine Farbenpracht erleben, die einem Indian Summer in Nordamerika zu Ehre gereicht hätte. Dennoch neigt sich die Reisesaison dem Ende zu und alle, die ihr Reisemobil nicht als rollende Skihütte einsetzen wollen, sollten einige Vorkehrungen treffen, damit der Start ins nächste Frühjahr mühelos und schadenfrei gelingt. Denn ohne Vorbereitung können Technik, Möbel und Polster durch Kälte und Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden.
31.10.2024 - Die beiden zur ausländischen Volumenmarken des VW-Konzerns haben in den ersten neun Monaten des Jahres ihren Absatz gesteigert: Skoda lieferte weltweit 671.300 Fahrzeuge aus und Seat kam auf 422.100 Auslieferungen. Das sind 4,5 Prozent bzw. 7,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei Skoda stieg der Umsatz um 3,8 Prozent auf 20,4 Milliarden Euro, der Gewinn legte um über ein Drittel auf 1,7 Milliarden Euro zu. Seat setzte mit 10,5 Milliarden Euro etwas weniger um als im Vorjahreszeitraum (minus drei Prozent), Der Gewinn schrumpfte insbesondere wegen Investitionen in die weiter wachsende Performancemarke Cupra um 17,2 Prozent auf 415 Millionen Euro. Besteller blieben der Octavia bei Skoda und der Cupra Formentor bei Seat. (aum)
30.10.2024 - Das Laden zu Hause bleibt die beliebteste Form, Strom ins Elektroauto zu bekommen. Eine Umfrage des Energieversorgers Eon ergab, dass 72 Prozent der E-Fahrzeugbesitzer am häufigsten an der eigenen Wallbox „tanken“. 2023 sind es 66 Prozent und 2022 noch 64 Prozent gewesen. Neu ist, dass sich zu den klassischen Stromtarifen künftig fortschrittliche Lademodi sowie Flexibilitätstarife dazugesellen.
30.10.2024 - Dank volumenbedingter Steigerungen um Finanzgeschäft hat der Volkswagen-Konzern in den ersten drei Quartalen des Jahres den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 2,2 Milliarden Euro auf 237,3 Milliarden Euro gesteigert. Der Umsatz im Automobilbereich ging leicht um ein Prozent zurück. Der Fahrzeugabsatz sank um vier Prozent auf 6,5 Millionen Einheiten. In Westeuropa gingen die Auslieferung nur leicht um ein Prozent zurück, in China betrug das Minus zwölf Prozent. In Nord- und Südamerika stiegen die Verkäufe hingegen. Der Gewinn betrug 12,9 Milliarden Euro nach 16,2 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten des Vorjahres (minus 21 Prozent). (aum)
29.10.2024 - Was bedeutet es für die Beschäftigung in der deutschen Automobilindustrie, wenn 2035 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden dürfen? Diese Frage hat sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) gestellt und eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist ernüchternd: Seit 2019 sind bereits 46.000 Arbeitsplätze verschwunden. Die meisten davon bei Zulieferern. Und das ist erst der Anfang.„Der Wandel hin zur Elektromobilität wird zu Beschäftigungsverlusten führen“, macht VDA-Präsidentin Hildegard Müller klar.