14.02.2020 - Mitsubishi hat in Europa zugelegt. Im vergangenen Jahr setzte der japanische Automobilhersteller auf den 33 Kernmärkten (EU und EFTA) um vier Prozent auf 171.906 verkaufte Fahrzeuge zu, ohne den Pick-up L200 waren es 138.003 Einheiten (plus 3,4 Prozent). Der Gesamtmarkt (ohne Pick-ups) stieg im gleichen Zeitraum nur um 1,2 Prozent.
14.02.2020 - Volkswagen will geschädigten Diesel-Kunden einen Vergleich anbieten, nachdem die Verhandlungen mit dem Bundesverband der Verbraucherzentrale (VZBV) gescheitert sind. Das hat heute Vormittag der Konzernvorstand beschlossen. Es hatte zwar bereits eine Eingung mit dem VZBV gegeben, die die Zahlung von bis zu 830 Millionen Euro vorsah. Ein verbindlicher Vergleich war nach VW-Angaben aber an „unbegründeten hohen Forderungen der Prozessanwälte“ gescheitert, die pauschal 50 Millionen Euro für die Abwicklung verlangt und einer unabhängigen Gebührenprüfung nicht zugestimmt hätten. Dies soll laut VW nicht zu Lasten der betroffenen Kläger gehen. Daher will der Autokonzern nun den Fahrzeugbesitzern, die sich zur Musterfeststellungsklage angemeldet haben und die Vergleichskriterien erfüllen, den bereits ausgehandelten Vergleich auch ohne die Unterstützung der Verbraucherzentrale anbieten.
14.02.2020 - SWM hat den Importeur gewechselt. Die Hans Leeb GmbH aus Österreich hat von Zupin aus Bayern den Vertrieb für Deutschland und Österreich übernommen. Eine schlechte Nachricht gibt es dennoch: Die 440er-Klassikbaureihe mit chinesischen Honda-Lizenzmotoren wird im Vorfeld der Euro-5-Umstellung vorerst nicht mehr angeboten. Zunächst konzentriert sich das Modellprogramm auf fünf Leichtkrafträder, darunter die neue Varez 125, und die Halbliter-Supermoto SM 500 R. Die wassergekühlten 125er schöpfen mit 15 PS (11 kW) das Leistungslimit in ihrer Klasse voll aus, die 500er liefert 34 PS (25 kW). Die Preise beginnen bei 3999 Euro, die 500er kostet 7490 Euro.
14.02.2020 - Großer Volkswagen-Treff auf der arabischen Halbinsel: Über 1000 VW-Enthusiasten fanden sich in Abu Dhabi zum „Dub Drive“ ein und feierten ihre Autos so, wie man es in Europa vom kultigen GTI-Treffen am Wörthersee gewohnt ist. Statt See mit Alpenpanorama war die Rennstrecke Yas Marina, bekannt aus der Formel 1, die Kulisse des Autofestivals.
14.02.2020 - Er wurde von einer Jury von 15 führenden Journalisten in die Top 5 beim „Deutschen Auto des Jahres" gewählt: der Mazda 3. Neben BMW 3er, den Schwestermodellen Opel Corsa und Peugeot 208 sowie dem Porsche Taycan gehört er damit zu den fünf besten Fahrzeugneuheiten des Jahres.
13.02.2020 - Die deutsche Dependance der koreanischen Automarke Hyundai kann mit größter Zufriedenheit auf das vergangene Jahr zurückblicken. 2019 wurden 129.500 Fahrzeuge bei uns neu zum Verkehr zugelassen. Dieses Ergebnis bedeutet einen Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr und entspricht einem Marktanteil von 3,6 Prozent. Geschäftsführer Jürgen Keller freut sich vor allem über den großen Anteil von Autos mit alternativen Antrieben. Mehr als 10.000 Stück wurden davon insgesamt verkauft, über 5000 hatten einen batterieelektrischen Antrieb. Das Wachstum dieser Klasse liegt für Hyundai bei eindrucksvollen 140 Prozent.
13.02.2020 - Standheizungen ermöglichen es, im Winter in ein warmes Auto mit eisfreien Scheiben einzusteigen. Wie effektiv sie sind, wollte der ADAC nun in einem Vergleich von kraftstoff- mit strombetriebenen Standheizungen untersuchen. Das Ergebnis: Kraftstoff-Standheizungen erhöhen Fahrkomfort und -sicherheit, wirken sich positiv auf den Verbrennungsprozess und – zumindest beim Benziner – den Schadstoffausstoß aus. Elektrische Standheizungen sind nur mit Ökostrom sinnvoll.
13.02.2020 - Der Motorradmarkt in Deutschland hat einen fulminanten Start ins Jahr 2020 hingelegt. Die Zahl der Neuzulassungen stieg nach Angaben des Branchenverbands IVM gegenüber dem Vorjahresmonat um 55,8 Prozent. 6796 Einheiten bedeuten 2433 mehr als vor einem Jahr. Dabei spielte die Umstellung auf Euro 5 noch keine Rolle, da sie vorerst nur für neue Typenzulassungen gilt. Möglicherweise geht ein Großteil des Zuwachses auf die milde Witterung zurück.
13.02.2020 - Ford hat heute im Rahmen seiner ersten „Go Electric“-Veranstaltung in London den Mustang Mach-E erstmals der europäischen Öffentlichkeit vorgestellt. Das 4,71 Meter lange, 1,88 Meter breite und 1,60 Meter hohe Elektroauto im Crossover-Stil wird wahlweise mit zwei Batterieoptionen, mit Heck- oder Allradantrieb sowie in verschiedenen Leistungsstufen angeboten und kommt noch in diesem Jahr in Deutschland auf den Markt. Die Standard-Batterie hat eine Speicherkapazität von 75 kWh und bietet immerhin noch eine Reichweite gemäß WLTP von bis zu 450 Kilometern. Die optionale „Extended Range"-Batterie mit 99 kWh und 376 Zellen ermöglicht gemäß WLTP-Zyklus eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern. Die Preise für den Mach-E sollen bei 46.900 Euro beginnen.
12.02.2020 - ZF Friedrichshafen AG tritt der Open Manufacturing Platform (OMP) bei. Die im Jahr 2019 von der BMW Group und Microsoft angekündigte Initiative hat zum Ziel, schnellere und kostengünstigere Innovationen in der Fertigungsindustrie zu ermöglichen. Die Technologieplattform und die OMP-Community sollen branchenübergreifend die Entwicklung von Smart-Factory-Lösungen vorantreiben. Durch Wissensaustausch und den Einsatz industrieller Anwendungsfelder können die Mitglieder die Entwicklung ihrer eigenen Dienstleistungen und Lösungen vereinfachen und beschleunigen.
12.02.2020 - Lexus setzt künftig beim ES 300h auf Kameras statt Außenspiegel. Die neue Technologie, die für mehr Sicherheit sorgt, soll in Europa zeitgleich mit der Premiere auf dem Genfer Automobilsalon (Publikumstage: 5.–15.3.2020) eingeführt werden. Die beiden Fünf-Zoll-Farbmonitore sind am Fuß der A-Säulen positioniert, auf der gleichen Höhe auf der sich sonst die Außenspiegel befinden und liegen damit im intuitiven Sichtfeld.
12.02.2020 - Die Spritpreise an den Tankstellen sind trotz deutlich rückläufiger Rohölnotierungen gegenüber der Vorwoche nur leicht gesunken. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,378 Euro, das sind 0,1 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 0,3 Cent auf durchschnittlich 1,240 Euro je Liter. Dies ist der fünfte wöchentliche Preisrückgang in Folge.