Investition - Aktuelle Meldungen

13.07.2019 - 1936 hatte Fiat-Chef Giovanni Agnelli den Bau eines Automobilwerks in Mirafiori beantragt, weil das 1923 mitten in der Stadt Turin eröffnete Werk Lingotto nicht mehr ausreichte. Mussolini zögerte mit der Genehmigung, weil er eine zu große Konzentration links ausgerichteter Arbeiter fürchtete. Tatsächlich verließ Mussolini wegen der feindseligen Haltung der Arbeiter die Eröffnungszeremonie am 15. Mai 1939 vorzeitig. Gearbeitet haben sie in Mirafiori dennoch: Bis heute rund 28,7 Millionen Fahrzeuge gefertigt, darunter Modelle wie der 1957 präsentierte Fiat 500.
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12.07.2019 - Volkswagen investiert zusammen mit Ford in das auf Softwareplattformen für autonomes Fahren spezialisierte Unternehmen Argo AI. Die Verbindung erlaubt beiden Unternehmen, unabhängig voneinander das Self-Driving System von Argo AI in eigene Modelle zu integrieren und damit eine große weltweite Skalierung zu erreichen. Ford wird den Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) von Volkswagen für mindestens ein emissionsfreies Volumen-Modell nutzen, das ab 2023 in Europa angeboten werden soll. Ford rechnet mit 600 000 verkauften Einheiten in sechs Jahren.
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12.07.2019 - Die Renovierung des 12,6 Kilometer langen Hochgeschwindigkeits-Rundkurses und der Dynamikfläche des Nardò Technical Center in Apulien (Italien) wurde erfolgreich abgeschlossen. Die offizielle Eröffnungsfeier der modernisierten Strecken des Testgeländes, das seit 2012 vom internationalen Ingenieurdienstleister Porsche Engineering Group GmbH, Weissach (Deutschland), betrieben wird, erfolgte am gestrigen Donnerstag in Anwesenheit von regionalen und lokalen Politikern sowie von Unternehmensvertretern.
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09.07.2019 - Reifen gehören zu den stillen Helden der Mobilität. Ohne sie hätte es die Mobilität schwer, in Schwung zu kommen: Doch die meisten Zeitgenossen bringen den schwarzen Runden wenig bis gar keine Aufmerksamkeit entgegen. Erst wenn der freundliche Mitarbeiter im Autohaus meint, dass die Reifen getauscht werden müssen, werden sie wieder ernstgenommen, schließlich geht es nun um eine kräftige Investition.
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26.06.2019 - Akasol wird im Großraum Detroit im US-Bundesstaat Michigan eine Produktionsstätte für Lithiumionen-Batterien bauen. Das deutsche Unternehmen, ein führender europäischer Hersteller von Hochleistungs-Batteriesystemen für Nutzfahrzeuge, will – finanziell unterstützt von Michigan – mit der Niederlassung und dem Werk einer erwarteten großen Nachfrage in der Region gerecht werden, in der große Nutzfahrzeughersteller abgesiedelt sind.
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19.06.2019 - Laut der Verordnung "Saubere Energie für alle Europäer", die Weihnachten 2018 in Kraft trat, müssen die Mitgliedsstaaten der EU auf zehn Jahre ausgelegte nationale Energie- und Klimapläne aufstellen. Entwürfe waren bis Ende 2018 für eine eingehenden Prüfung durch die Kommission einzureichen. Die endgültigen nationalen Energie- und Klimapläne für den Zeitraum von 2021 bis 2030 müssen die Mitgliedstaaten bis Ende 2019 vorlegen. Das Ziel für Treibhausgasemissionen liegt für Deutschland im Jahr 2030 bei minus 38 Prozent gegenüber 2005. Mit den Maßnahmen, die im Entwurf des nationalen Plans stehen, ist Deutschland jedoch nach Ansicht der EU-Kommission nicht auf Kurs.
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19.06.2019 - Der Vorstand der Deutschen Bahn AG hat dem Aufsichtsrat gestern in einer ganztägigen Sondersitzung in Potsdam seine neue Strategie „Starke Schiene“ vorgestellt. Künftig will sich das Unternehmen auf einen konsequenten Ausbau seines Kerngeschäftes konzentrieren. DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz erklärte: „Deutschland wird seine Klimaziele nur erreichen, wenn es im kommenden Jahrzehnt gelingt, massiv Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Deutschland braucht eine starke Schiene: für das Klima, für die Menschen, für die Wirtschaft und nicht zuletzt für Europa.“
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18.06.2019 - Opel will im Komponentenwerk in Kaiserslautern in eine Anlage zur Warmumformung von Stahl investieren. Damit wäre der westpfälzische Fertigungsstandort das einzige Werk der Konzernmutter PSA, in dem diese Technologie angewendet wird. Zudem einigten sich Geschäftsführung und Betriebsrat darauf, neue Investitionen zur Zukunftsicherung fortlaufend zu prüfen. Ziel ist es auch, eine gesunde Altersstruktur im Betrieb zu erhalten.
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17.06.2019 - Dass die BMW M GmbH eine Überraschung auf Lager hat, wurde dem Autor spätestens in dem Moment klar, als er im vergangenen Sommer mit einem über 450 PS starken Sportcoupé auf einen leicht getarnten, mit mit vier Endrohren ausgerüsteten BMW X3 auflief. Als die linke Spur frei wurde, entschwand der relativ kompakte SUV trotz voll durchgetretenem Gaspedal unerbittlich in Richtung Horizont.
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14.06.2019 - Klappt das nun oder klappt das nicht? Angeblich verhandeln Renault und Fiat Chrysler doch wieder über einen Zusammenschluss ihrer Unternehmen zum drittgrößten Automobilanbieter weltweit – nach Volkswagen und Toyota. Das ist deshalb überraschend, weil beide Konzerne vor wenigen Tagen offiziell hatten verlauten lassen, dass aus der Fusion nichts werde. Ungeachtet dessen ist Prof. Dr. Stefan Reindl, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, davon überzeugt, dass die Automobilhersteller ihre Kooperationstätigkeiten in Zukunft intensivieren werden.
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11.06.2019 - Mit Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro erweitert Continental seine Produktionsanlagen im portugiesischen Lousado. Die neuen Kapazitäten sollen für die Produktion von Radialreifen für Erdbewegungs- und Hafenanwendungen mit einem Durchmesser von mehr als 24 Zoll genutzt werden. Mehr als 100 neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Die neue Produktionshalle entstand neben der 2017 eröffneten Radial-Agrarreifenproduktion.
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05.06.2019 - Volkswagen will bis 2023 bis zu vier Milliarden Euro in Digitalisierungsprojekte investieren — vorrangig in der Verwaltung, aber auch in der Produktion. Mindestens 2000 neue Arbeitsplätze sollen in diesem Zusammenhang geschaffen werden. Das haben Vorstand und Gesamtbetriebsrat in ihrer „Roadmap Digitale Transformation“ vereinbart. Ziel ist es, Beschäftigte zu entlasten und Abläufe zu beschleunigen. Bislang manuell durchgeführte Aufgaben sollen durch verbesserte IT vereinfacht werden. Das bedeutet aber auch, dass bei Volkswagen in den nächsten vier Jahren bis zu 4000 Stellen im „indirekten Bereich“ nicht wieder besetzt werden, wenn die Tätigkeit tatsächlich wegfällt.
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