Kernenergie - Aktuelle Meldungen

Kommentar: Warum erst jetzt?
15.09.2024 - Warum erst jetzt? Zwischen den Worten schwingt Überraschung mit, wenn Medien in diesen Tagen berichten, die Lobbyisten der Automobilindustrie wehrten sich gegen die weitere Verschärfung der sogenannten Flottengrenzwerte. Es ist europäisches Gesetz, dass in diesem Jahr alle Automodelle eines Unternehmens im Schnitt nicht mehr als 115 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro 100 Kilometer emittieren dürfen. Ab 2025 sollen es 95 g/100km, ab 2030 weniger als 50 g/100 km und ab 2025 sollen die CO2-Emissionen bei null liegen. Wer das nicht schafft, zahlt Milliarden an Brüssel.
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Kommentar: Technischer Fortschritt muss Zukunft haben
28.03.2023 - Trotz des Shitstorms, der zurzeit über Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und dessen Partei niedergeht, bleibt festzuhalten: Der Mann hat sich zusammen mit den bundesdeutschen Liberalen zwar innerhalb der EU in Brüssel unbeliebt, gleichzeitig aber für den technischen Fortschritt hier zu Lande verdient gemacht.
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Mit Porsche in Patagonien: Sind e-Fuels eine Alternative?
12.03.2023 - Es ist windig in Punta Arenas, an der Südspitze von Chile. Es bläst kräftig genug, um dem Öffnen der Türen meines Porsche Panamera gehörigen Widerstand entgegenzusetzen. Wenn ich nicht aufpasse, schlagen sie mit Wucht wieder zu. Marcelo Daller spricht von einem „Wind von hoher Qualität“: In über 70 Prozent der Zeit ist er durchgängig so stark, dass er die Flügel einer gewaltigen Turbine mit Vehemenz in Bewegung setzen kann. In den verbleibenden 30 Prozent bläst der Wind manchmal zu schwach, meistens aber noch heftiger. Bei mehr als 90 km/h (Beaufort 10) schaltet sich die Turbine ab.
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Kommentar: Ferne Galaxien
15.01.2023 - In einer idealen Welt fließt elektrische Energie überall, von Grönland bis zur Wüste Gobi. Die Elektronen stammen nur aus sauberen, für die Atmosphäre unbedenklichen, völlig risikolos sprudelnden Quellen. In dieser Welt wird es für Produktion, Wohnklima und Mobilität nur einen Kraftstoff geben. Doch diese Elektro-Welt liegt so weit außerhalb unserer Wirklichkeit wie die nächste Galaxie. Dennoch glauben ausgerechnet viele ihrer Sachkompetenz überzeugten Experten und Wissenschaftler genau an diese Utopie, wenn sie die Klimafolgen von batterieelektrischen Antrieben mit Diesel- oder Benzinmotoren vergleichen sollen.
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Hintergrund: Das freut den Bergbau und wärmt das Klima
26.12.2022 - Und die Hoffnung stirbt zuletzt. Der ADAC zitiert jetzt eine Studie der Joanneum Research Forschungsgesellschaft, die zu dem Ergebnis kommt, das Elektroauto könne unsere Emissionsprobleme schnell lösen. Der Club zitiert dazu: „Im Vergleich zu Benzin und Diesel kann das mit dem deutschen Strommix von 2022 bis 2037 über eine Gesamtlaufleistung von 240.000 km betriebene Elektroauto seine Vorteile nach circa 45.000 bis 60.000 km ausspielen.“
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In Deutschland mehr als ein Drittel Kohle-Strom
07.12.2022 - Der im dritten Quartal 2022 in Deutschland erzeugte und ins Stromnetz eingespeiste Strom stammte zu über einem Drittel (36,3 Prozent) aus Kohlekraftwerken (3. Quartal 2021: 31,9 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, nahm die Einspeisung von Kohlestrom im Vergleich zum dritten Quartal 2021 um 13,3 Prozent zu.
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ADAC plädiert für synthetische Kraftstoffe
02.12.2022 - Er spricht für 21 Millionen Mitglieder – und jetzt äußert er sich klar im Sinne der Einführung klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe: Der ADAC hat bei umfangreichen Tests festgestellt, dass der Klima-Sprit in verschiedensten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht nur problemlos funktioniert, sondern auch, dass sich sonstige Schadstoffemissionen keineswegs verschlechtern.
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Wortklauberei (37): Pragmatismus vs. Pädagogik
19.09.2022 - Internationale Krisen verlangen von einer jeden Nation die richtige Mischung aus Pragmatismus und Pädagogik. Manchmal müssen Grundsätze kippen, bevor die Lage abrutscht; manchmal braucht es mehr Information und Transparenz, um den Bürger mitzunehmen, manchmal müssen die aber in die Ecke und sich schämen oder grämen, bis sie wieder brav sind. Unsere Zeiten liefern genug Beispiele.
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52,9 Prozent konventionelle Energieträger
08.06.2022 - Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte auch im 1. Quartal 2022 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern gegenüber dem 1. Quartal 2021 nach vorläufigen Ergebnissen allerdings um acht Prozent und machte einen Anteil von 52,9 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus. Insgesamt wurde im 1. Quartal 2022 in Deutschland 3,7 Prozent mehr Strom ins Netz eingespeist als im 1. Quartal 2021.
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Habeck und wir müssen den Dreck schlucken
25.05.2022 - Robert Habeck wählte das internationale Forum in Davos, um zu erklären, wie wir die Folgen eines Boykotts russischen Gases abmildern können. Die 2500 Politiker und Manager des Weltwirtschaftsforums waren sicher ein verständigeres Publikum, gewohnt im Umgang mit Zwängen. Vor deutschen Umweltschützern wäre ihm die Botschaft sicher nicht so leicht über die Lippen gekommen. Immerhin sollen die Kohle die Rolle des Russengases bei der Stromerzeugung übernehmen.
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Kommentar: Schönen Gruß von Churchill
15.05.2022 - „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“, soll Winston Churchill einst in den harten Zeiten des Zweites Weltkriegs gesagt haben, als gezielte Kommunikation längst mit zum Waffenarsenal gehörte. Ausgerechnet eine Statistik aus Großbritannien gibt jetzt besonderen Anlass zur Vorsicht. „journalistic.org“ spricht hier in eindrucksvollen Zahlenkolonnen das Elektroauto selig.
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Drei von zehn Steckdosen liefern heute Kohlestrom
17.03.2022 - Die Stromerzeugung aus konventioneller Energie stieg gegenüber dem Jahr 2020 um 11,7 Prozent und machte einen Anteil von 57,6 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus (2020: 52,9 Prozent), meldet heute das Statistische Bundesamt (Destatis). Dagegen sank die Einspeisung aus erneuerbaren Energien um 7,6 Prozent auf einen Anteil von 42,4 Prozent (2020: 47,1 Prozent). Insgesamt wurden 2021 knapp 518 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren 2,6 Prozent mehr Strom als im Vorjahr, aber 3,1 Prozent weniger als im Corona-Jahr 2019.
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