Kreislauf - Aktuelle Meldungen

Stellantis baut seine Kreislaufwirtschaft aus
13.04.2026 - Stellantis baut sein Wiederverwertungsprogramm Sustainera aus und wird demnächst ein weiteres Fahrzeugabbauzentrum einrichten. Demontagezentren hat der Autokonzern seit 2024 in Turin (Italien) und seit 2025 in Sao Paulo (Brasilien). Dort werden voll funktionsfähige Teile aus Altfahrzeugen gewonnen und als Original-Ersatzteile wiederverwendet. So wurden über 28.600 Motoren wurden auf diese Weise im vergangenen Jahr im Circular Economy Hub in Italien wiederaufbereitet, fast dreimal so viele wie 2024. Das Angebot an wiederaufbereiteten Originalteilen in Europa unfasst unter anderem auch LED-Scheinwerfer, Multimedia-Displays, DPF-Tanks und neue Bremssättel für mehrere Marken.
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Aluminiumräder landen am Ende im Motor
26.03.2026 - Toyota hat im Sommer vergangenen Jahres im britischen Werk Burnaston mit der Rückgewinnung von Rohstoffen aus ausgedienten Fahrzeugen begonnen. Das erste Fahrzeug, das von diesem zirkulären Prozess profitiert, lief nun vom Band. Dabei wird aus Leichtmetallrädern zurückgewonnenes Aluminium ausgedienter Fahrzeuge verarbeitet. Es wird zunächst für die Wiederverwendung vorbereitet und an das Werk in Deeside geliefert, wo es in die Fertigung von Motorkomponenten einfließt. Die daraus entstehenden Hybridsteuereinheiten kehren dann nach Burnaston zurück, um in neue Corolla eingebaut zu werden – ein Kreislauf vom Rad zum Motor schließt sich.
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BMW reduziert beim i3 CO2-Emission in Produktion und Lieferkette
16.03.2026 - Wie beim BMW iX3 steht auch beim BMW i3 die Dekarbonisierung über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs im Fokus, von der Produktentwicklung über die Lieferkette und die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase. Abhängig von Antriebsvariante, jährlicher Fahrleistung sowie der Erzeugung des zum Laden verwendeten Stroms erreicht der neue BMW i3 50xDrive gegenüber einem vergleichbaren Modell mit Verbrennungsmotor nach ein bis zwei Jahren Nutzungsdauer einen Vorteil beim CO2-Äquivalent (CO2e).
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Toyota richtet weitere Kreislauffabrik ein
19.02.2026 - Toyota wird im polnische Walbrzych eine weitere Kreislauffabrik eröffnen. Sie wird eine Fläche von 25.000 Quadratmetern umfassen und jährlich etwa 20.000 End-of-Life-Fahrzeuge (ELV) verarbeiten. Das Werk gewinnt wiederverwendbare Komponenten sowie wertvolle Rohstoffe von Autos am Ende ihres Lebenzyklus systematisch und ressourceneffizient zurück. Batterien, Räder und weitere Bauteile werden auf ihr Potenzial zur Wiederaufbereitung, Weiterverwendung oder zum Recycling geprüft. Darüber hinaus sollen Materialien wie Kupfer, Stahl, Aluminium und Kunststoffe in die Produktion neuer Fahrzeuge von Toyota zurückgeführt werden.
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Durchbruch für synthetisches Benzin
30.01.2026 - Erstmals ist industriell produziertes, strombasiertes E-Methanol in Deutschland zu nahezu klimaneutralem Benzin weiterverarbeitet worden. In der Großversuchsanlage der TU Bergakademie Freiberg entstanden Ende 2025 rund 23.000 Liter synthetischer Ottokraftstoff – auf Basis von E-Methanol aus der 2025 in Betrieb genommenen dänischen Großanlage in Kassø. Das Projekt gilt als technologischer und strategischer Meilenstein für die Industrialisierung von E-Fuels, denn damit gelang die vollständige Demonstration der Prozesskette vom biogenen CO₂ über grünen Wasserstoff bis zum marktfähigen synthetischen Benzin.
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Seat nimmt Anlage für Rückgewinnung in Betrieb
17.12.2025 - Seat hat in der Zona Franca von Barcelona einen Circular Economy Hub eröffnet. Für die Demontage, Rückgewinnung und das Recycling von Fahrzeugteilen bestehende Anlagen gezielt weiterentwickelt.
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E-Auto-Recycling: Wiederverwertung beim Produktdesign gleich mitdenken
18.08.2025 - Reparieren (repair), überholen (refurbish), wiederaufbereiten (remanufacture) und recyclen sind Kernprinzipien der Kreislaufwirtschaft. Für einen schonenden Umgang mit Ressourcen sollten möglichst viele Rohstoffe und Bauteile in Produkten weiter- oder wiederverwendet werden. In der Praxis scheitert das oft daran, dass die Verfahren aufwändig und entsprechend teuer ist. Wie es besser geht, zeigt das Industriekonsortium ZIRKEL am Beispiel von Elektromotoren und Hochvoltspeichern in Automobilen. Dazu gehören ein Produktdesign, in dem eine spätere Zerlegung bereits mitgedacht wird, und mit automatisierten, effizienten Demontageprozessen zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe.
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Stellantis rettet möglichst viele Teile aus Altfahrzeugen
15.08.2025 - Stellantis hat in Osasco in Brasilien ein Zentrum zur Demontage von verunfallten oder am Ende ihres Lebenszyklus angekommenen Fahrzeugen eingeweiht. Damit ist der Konzern der erste Autohersteller, der eine spezielle Einrichtung für die Demontage von Altfahrzeugen bzw. von beschädigten Fahrzeugen betreibt. Neben der Förderung eines nachhaltigeren Verbrauchsmodells ist das Projekt im Bundesstaat Sao Paulo Teil des globalen Kreislaufwirtschaftsplans von Stellantis. Insgesamt wurden umgerechnet etwa 2,6 Millionen Euro in den Bau des Zentrums investiert, das in den kommenden Jahren voraussichtlich rund 150 neue Arbeitsplätze schaffen wird.
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Mahle schult Werkstattmitarbeiter in einem neuen Trainingszentrum
22.07.2025 - Mahle hat in Stuttgart ein neues Global Training Center eingeweiht. Auf über 1300 Quadratmetern Trainingsfläche und an fünf voll ausgestatteten Arbeitsplätzen können bis zu 15 Werkstattmitarbeiter zeitgleich unter praxisnahen Bedingungen geschult und weiterqualifiziert werden. Weitere Einrichtungen dieser Art plant unter anderem in Frankreich und in Italien. Die Zunahme batterieelektrischer und hybrider Fahrzeuge erweitert den Aufgabenbereich in Werkstätten um die Themen Fahrzeugdiagnose, Wartung des Kühlkreislaufes und Arbeiten an Batteriesystemen. Das ist der Grund, warum sich die Ersatzteil- und Servicesparte von Mahle für die strategische Lage des Trainingszentrums direkt neben dem Entwicklungs- und Testzentrum für Antriebsbatterien des Unternehmens entschieden hat.
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ZDK fordert klare Zweckbindung der Lkw-Maut
07.07.2025 - Angesichts sinkender Mittel im Verkehrsetat 2025 und der bevorstehenden Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag fordert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) eine konsequente Zweckbindung der Lkw-Maut-Einnahmen für den Erhalt und Ausbau der Straßeninfrastruktur. „Die Straße ist Rückgrat unserer Mobilität – und das muss sich auch in der Finanzierung widerspiegeln“, sagte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn. „Wenn Investitionen in marode Brücken und Straßen ausbleiben, ist der Preis am Ende höher – wirtschaftlich und gesellschaftlich. Der geschlossene Finanzierungskreislauf muss wieder greifen.“
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Stauprognose: Autofahrer brauchen Geduld
10.06.2025 - Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende (13.–15.6.) bundesweit auf volle Straßen und zahlreiche Staus einstellen. Zwar fällt das Verkehrsaufkommen geringer aus als an Pfingsten, dennoch erwartet der ADAC vor allem im Süden Deutschlands starken Reiseverkehr. In Bayern und Baden-Württemberg dauern die Pfingstferien an, in Schweden und Italien starten bereits die Sommerferien. Für zusätzliche Behinderungen sorgen die rund 1100 Baustellen auf deutschen Autobahnen.
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Ratgeber: Entspannte und sichere Fahrt in den Urlaub
24.05.2025 - Nicht mehr allzu lange und der Sommerurlaub steht an. Beliebtestes Reisemittel ist und bleibt das eigene Auto. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) rät dazu, etwa zwei Wochen vor der Fahrt in die Ferien das Fahrzeug noch einmal gründlich durchzuchecken, um möglichst sicher ans Ziel zu kommen und unnötigen Stress zu vermeiden.
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