Auf der Suche nach einer gemeinschaftlichen Vision
Das Konzept „Ippo“ von Luca Di Tonto und Alessio Vasta betrachtet das Auto nicht nur als Transportmittel, sondern als eine Kapsel, die sich dem Rhythmus kleiner Städte anpasst. Das Projekt schlägt eine menschlichere, gemeinschaftliche Vision von Mobilität vor, bei der das Auto zu einer Erweiterung des öffentlichen Raums wird und somit das Gemeinschaftsgefühl stärkt.
Bei dem Konzept „Lumo su Misura“ von Elettra Cappugi und Daniel Saviuc stehen Flexibilität und Individualisierung im Mittelpunkt. Die Studierenden haben ein modulares Fahrzeug entworfen, das sich durch vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten an die Bedürfnisse seiner Nutzer anpassen lässt. Zudem implementiert das Projekt ein Kreislaufwirtschaftsmodell, bei dem Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielt.
Gabriele Menozzi stellte sich bei seinem Projekt „Fizz“ die Frage: Wie kann ein kleines Stadtauto einen temporären sozialen Raum schaffen, wenn es zum Stehen kommt? Inspiriert vom Ritual des alkoholfreien Aperitifs und des „Soft Clubbing“ verwandelt sein Projekt Fizz das Anhalten in einen Moment urbaner Pause: leicht und gemeinschaftlich. Bei dieser Innovation geht es nicht darum, schneller voranzukommen, sondern die Zeit des Stehens angenehmer zu gestalten.
Olivier François, CEO Fiat und Global CMO der Stellantis Gruppe, François Leboine, Head of Design Fiat und Giorgetto Giugiaro, Vorsitzender des Designstudios GFG Style Olivier François hatten die Ausstellung im Hotel Magna Pars, im Herzen des Mailänder Mode- und Designviertels, eröffnet. Ciao Futura wird eingerahmt von zwei legendären Oldtimer: einem Fiat 500 aus dem Jahr 1957 und einem Fiat Panda aus den 1980er Jahren. In die Gegenwart führt der aktuelle Fiat Topolino Corallo, in die Zukunft der noch nicht erhältlichen Fiat Topolino Sport Edition. (aum)
Veröffentlicht am 22.04.2026
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