RWTH Aachen - Aktuelle Meldungen

Batterie-Pleiten: „Ein Warnsignal“
27.08.2025 - Nach dem Aus der Batteriefertigung bei Porsche warnt Professor Heiner Heimes von der RWTH Aachen vor einer wachsenden Abhängigkeit von China. „In den vergangenen fünf Jahren haben viele Akteure in die Zellfertigung investiert. Mittlerweile hat sich die Situation dramatisch geändert“, sagt Experte für Batteriefertigung im Interview mit Car-Editors.net. Viele Unternehmen hätten den Betrieb eingestellt oder müssten sogar Insolvenz anmelden. Jüngstes Beispiel: Die Porsche-Tochter Cellforce.
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Werner Tietz übernimmt Leitung der VW-Konzernentwicklung
12.05.2025 - Seats Forschungs- und Entwicklungschef Werner Tietz wird zum 1. Juli in Doppelfunktion auch die Leitung der Forschung und Entwicklung im gesamten Volkswagen Konzern übernehmen. Er folgt damit auf Michael Steiner, der bei Porsche zusätzlich zu seiner Funktion als Vorstand für Forschung und Entwicklung die Funktion als stellvertretender Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Beide Vorstände erfüllen diese Aufgaben in Personalunion.
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Mit Algorithmus gegen Reichweitenangst
07.01.2025 - Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat mit Partnern aus der Forschung sowie der Transport- und Logistikbranche das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderte Projekt „DRivE“ beendet. Ziel war die Entwicklung eines datenbasierten Systems zur Routenplanung für nicht dieselbetriebene Lkw, das künftig den Umstieg auf emissionsarme Antriebe erleichtern soll. Der Bund hat etwa 2,1 Millionen Euro beigesteuert.
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Vorstandswechsel bei ZF
20.03.2024 - Dr. Peter Holdmann (54) wird zum 1. Mai neues Vorstandsmitglied bei ZF. Er ersetzt Dr. Martin Fischer, der sich beruflich neu orientiert und auf eigenen Wunsch nicht für eine Verlängerung seines Vertrages ab November 2024 zur Verfügung steht.
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Elektroautos brennen selten, sind dafür schwieriger zu löschen
26.08.2023 - Aus aktuellem Anlass informiert der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen mit einem neuen englischsprachigen Whitepaper über aktuelle „Herausforderungen und Lösungen in der Batteriesicherheit“. Der 16-seitigen Veröffentlichung zufolge liege die Ausfallrate von Elektrofahrzeugen zwischen 0,9 und 1,2 pro 10.000 solcher Autos – verglichen mit 7,3 Brandunfällen bei klassischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. „Beim thermischen Durchgehen von Lithium-Ionen-Akkus wird deutlich weniger Energie freigesetzt als bei einem entsprechenden Benzintank, aber der daraus entstehende Batteriebrand ist viel schwieriger zu löschen“, sagt PEM-Leiter Professor Achim Kampker.
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Schon vor 2035 sind alte Akkus ein rentables Geschäft
16.08.2023 - Große Recyclingzentren für die Aufbereitung ausgelaugter Fahrzeugbatterien sieht der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen in einer gemeinsamen Studie mit der Strategieberatung von PwC. Wegen der hohen Investitionen werde sich die Wertschöpfungskette in Richtung großer Zentren entwickeln. Nach anfänglichen Überkapazitäten werde der Recycling-Markt ab 2030 mit jährlich rund 570.000 Tonnen Batteriematerial voll ausgelastet sein, was Investitionen von mehr als 2,2 Milliarden Euro jährlich voraussetze.
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RWTH Aachen demonstriert Praxistauglichkeit von E-Lkw mit Stromabnehmer
01.07.2023 - Der PEM-Lehrstuhl (Production Engineering of E-Mobility Components) der RWTH Aachen schließt nach mehrjähriger Erprobung das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt „LiVePLuS“ am 31. Juli planmäßig ab. In dessen Rahmen sind unterschiedliche Prototypen von Elektro-Lkw für den Schwerlastgüterverkehr entstanden, die je nach Anwendungszweck eine Antriebsbatterie mit einem E-Motor und einem Oberleitungsstromabnehmer kombinieren. Deren Praxistauglichkeit hat der RWTH-Lehrstuhl jetzt auf der „Siemens Mobility“-Teststrecke in Groß Dölln nahe Berlin bei einer Demo-Fahrt mit umkonfigurierten Sattelzugmaschinen unter Beweis gestellt.
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Vorschau: Fast voll unter Strom
10.02.2023 - Die nächste Woche steht wieder einmal vor allem unter Strom. Walther Wuttke stellt zwei Hybrid-Neuheiten vor: Der Corolla bekommt die nächste Generation des Antriebssystems von Vorreiter Toyota, und mit dem Jogger steigt nun auch Dacia in die Technik ein. Die Rumänen packen gleich zwei Elektromotoren zum 1,6-Liter-Benziner ins Auto.
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Schwerer Elektro-Lkw mit 1000 Kilometern Reichweite
28.10.2022 - Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat den ersten fahrbereiten Prototyp eines schweren Elektro-Lkw vorgestellt, der mit einer Brennstoffzelle zur Reichweitenverlängerung ausgestattet werden soll. Basis der Sattelzugmaschine ist ein Ford F-Max, wie er in der Türkei produziert wird. Die Dauerleistung des Elektroantriebes soll 430 kW (585 PS) betragen, in der Spitze sind es 540 kW (734 PS).
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RWTH forscht bei Ford an Elektromotoren
15.10.2022 - Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat bei den Ford-Werken in Köln auf 1000 Quadratmetern einen neuen Forschungsstandort für Elektromotoren in Betrieb genommen. Im Zuge des vom Wirtschafts- und Klimaschutzministerium Nordrhein-Westfalen geförderten Vorhabens „HaPiPro2“ mit einem Gesamtvolumen von 5,3 Millionen Euro soll mit weiteren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft bis August 2023 eine der wichtigsten E-Motor-Komponenten – der sogenannte Hairpin-Stator – weiterentwickelt werden.
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Strom aus Oberleitung, Batterie oder Brennstoffzelle
22.07.2022 - Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat den europaweit ersten Prototypen eines reinen Elektro-Lkw mit Oberleitungsstromabnehmer erfolgreich realen Bedingungen ausgesetzt. Das Fahrzeug kam dazu auf dem fünf Kilometer langen „eHighway“ von Siemens in der Nähe von Berlin zum Einsatz.
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Kobot hilft Ford-Mitarbeiter in der Fertigung
28.05.2022 - Ford setzt im Stammwerk in Köln einen kollaborativen Roboter ein, der einem gesundheiltich eingeschränkten Mitarbeiter in der Produktion zur Seite steht. „Robbie“, wie er ihn nennt, hilft Dietmar Brauner. Er unterstützt den seit über 30 Jahren im Unternehmen Beschäftigten bei Aufgaben, die er aufgrund eingeschränkter Mobilität in Schulter und Handgelenk, nur schwer oder gar nicht übernehmen könnte. Nach anderthalbjähriger Testphase überlegt Ford, weitere solche Roboter in Betrieb zu nehmen, um Arbeitsmöglichkeiten für Betroffene zu schaffen.
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