Schmutz - Aktuelle Meldungen

Der lange Weg zur Freiheitsenergie
08.03.2022 - Große Worte zeitigen oft große Zahlen. In seiner historischen Rede am Sonntag, 27. Februar 2022, vor dem Bundestag spricht Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) von 100 Milliarden für die Ausrüstung der Bundeswehr. Die historische Sonntagsrede nutzte Finanzminister Christian Lindner (FDP) für sein großes Wort: „Erneuerbare Energien lösen uns von Abhängigkeiten. Erneuerbare Energien sind deshalb Freiheitsenergien.“ Die große Zahl dazu folgt kaum eine Woche später. Lindner und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) einigen sich auf ein 200-Milliarden-Euro-Paket für Klimawende und größere Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten.
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Hyundai und Healthy Seas kämpfen weiter für saubere Meere
04.03.2022 - Hyundai und die Meeresschutzorganisation Healthy Seas werden ihre im vergangenen Jahr geschlossene Partnerschaft für saubere Ozeane sowie zur Förderung eines nachhaltigen marinen Ökosystems fortsetzen. Das bislang größte gemeinsame Projekt war die Reinigungsaktion an vier Stränden und zwei Buchten an Küste Greichenlands. Gesammelt und geborgen wurden dabei auch mit Hilfe von Tauchern fünf Tonnen Geisternetze, 32 Tonnen Metall und 39 Tonnen Plastikmüll, darunter 150 Säcke mit Polystyrolschaumkugeln.
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Ratgeber: Scheibenwischer sorgen für den Durchblick
21.02.2022 - Wenn jemand den Durchblick hat, dann bedeutet das umgangssprachlich, dass die Person eine Situation überblickt und richtig einzuschätzen weiß. Genau das wird auch von jedem Autofahrer erwartet. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist freie Sicht durch die Frontscheibe, wofür bei schlechtem Wetter die Scheibenwischer zuständig sind. Ihnen kommt somit für die Verkehrssicherheit große Bedeutung zu. Umgekehrt geht von kaputten oder verschlissenen Scheibenwischern ein hohes Sicherheitsrisiko aus. Deshalb kann sogar passieren, was viele Autofahrer nicht für möglich halten, dass bei der nächsten Hauptuntersuchung der Prüfer aufgrund mangelhafter Scheibenwischer die Prüfplakette verweigert.
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Auf direktem Weg vom Motorsport in die Serie
20.02.2022 - Seit es den Porsche Cayman gibt, wird diskutiert: Ist der 911 noch der wahre Porsche oder der entwickelt sich der kleinere, zweisitzige Cayman zum Fackelträger? Lange Zeit hat Porsche peinlich darauf geachtet, die Modelle voneinander abzugrenzen, aber inzwischen wird gebaut, was der Kunde verlangt. Und das sind bei beiden Baureihen puristische Versionen der oberen Leistungsklasse. Der jüngste von ihnen ist der 718 Cayman GT4 RS, konzipiert für Autobahnen, für Pässe und für die Rennstrecke.
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Mit Gewalt zum Batterieantrieb?
19.02.2022 - Rund 15 Millionen batterieelektrisch angetriebene Pkw sollen nach Plänen der Bundesregierung auf deutschen Straßen spätestens 2030 unterwegs sein. Nach Einschätzung des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) in Berlin sowie der Transport & Environment (T&E) in Brüssel, nach eigener Meinung führende nichtstaatliche europäische Organisation für nachhaltigen Straßenverkehr, ein nicht zu realisierendes Vorhaben. Denn laut Überlegungen beider Verbände werden es rund vier Millionen weniger sein. Grund sei die derzeit von der EU-Kommission geplante Reduzierung des CO2-Ausstoßes europäischer Neuwagen um „nur“ 55 Prozent bis 2030. Diese müsse härter und höher ausfallen.
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Mahle erhält Auszeichnung für Partikelmessgerät
02.02.2022 - Für sein neues Partikelmessgerät PMU 400 ist Mahle mit dem renommierten Prix de l’Équipement der französischen Zeitschrift „Decision Atelier“ ausgezeichnet worden. Ausschlaggebend für die Prämierung durch die Expertenjury aus Automobilindustrie und -handel war das anspruchsvolle High-Tech-Verfahren, die so genannte Kondensationspartikelzählung des Geräts. Das PMU 400 setzte sich in der Kategorie „Reinigung und Hygiene“ gegen 13 Konkurrenzprodukte durch.
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Musk, der Zahlenjongleur
01.02.2022 - Er hat es wieder gemacht. Elon Musk, der Glamourboy der amerikanischen Wirtschaft und angeblich der reichste Mensch der Welt, hat für seinen Elektroautokonzern Tesla soeben den Jahresabschluss 2021 veröffentlicht. Ergebnis: 5,5 Milliarden Dollar Gewinn. Die Anleger jubeln, die Presse auch. Wer sich jedoch die Bilanz genau anschaut, der bekommt Zweifel, dass der Gewinn tatsächlich aus dem Autobau und dem Autoverkauf kommt. Denn es ist nicht nur so, dass sich in den 5,5 Milliarden Dollar Gewinn auch knapp 1,5 Milliarden Dollar Einnahmen stecken, die gar nichts mit dem trivialen Bau von Autos zu tun haben. Diese Summe sind so genannte „regulatory credits“, mithin Einnahmen, die aus dem Verkauf von Verschmutzungsrechten an Konkurrenten resultieren, die keine oder wenig Elektroautos im Angebot haben.
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Ratgeber: Selten wird ein Autofahrer so umworben
30.01.2022 - Die Klimapolitik treibt bemerkenswerte Blüten. Wohl niemand hätte erwartet, dass an dem Handel von Staaten und Unternehmen mit Verschmutzungsrechten auch der einzelne deutschen Bürger würde teilnehmen können. Kann er aber. Es gibt Geld. Allerdings nicht so viel, wie das Monsterwort zu versprechen scheint, dem der Autofahrer das unerwartete Extra-Taschengeld verdankt. Seit Anfang des Jahres nutzt die Treibhausgasminderungsquote (kurz THG-Quote genannt) auch dem kleinen Mann persönlich – wenn er ein Elektroauto besitzt.
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Ratgeber: Versicherungsschutz bei Saisonkennzeichen
27.01.2022 - Viele Cabrios, Motorräder und Wohnmobile verschwinden in den Wintermonaten von der Straße und legen eine Ruhepause ein. Mittlerweile nutzen laut Kraftfahrt-Bundesamt fast eine Million Pkw-, mehr als 1,3 Millionen Motorradfahrer und rund 150.000 Wohnmobilbesitzer ein Saisonkennzeichen. Das spart Zeit und Geld: Das Fahrzeug muss zur Wiederinbetriebnahme nicht an- und zur zeitweisigen Stilllegung nicht abgemeldet werden. Steuern und Kfz-Versicherung werden nur für den Nutzungszeitraum, mindestens zwei – maximal elf Monate – gezahlt. Doch selbst während der Ruhemonate besteht Versicherungsschutz, wie die HUK-Coburg betont.
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Kommentar: Emissionsfrei oder emissionsfrei?
21.01.2022 - Die Besitzer von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) können am weltweiten Verschmutzungshandel teilnehmen, nicht einer allein, aber viele. Das sagt seit 2015 das Gesetz zur Treihausgasminderungsquote – kurz THG-Quote. Per Definition gelten dem Gesetz Elektroautos als emissionsfrei. Da ist es nur logisch, wenn der ihnen zugeschriebene Anteil am Schutz des Weltklimas honoriert wird – in diesem Fall mit 250 Euro pro Jahr und einer einmaligen Prämie von 50 Euro.
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Vorschau: Neuer Roller, Streit um e-Fuels und mehr PS für den Arona
14.01.2022 - Und wieder ein Fahrzeug für die Verkehrswende: BMW bringt den Elektroroller CE 04 auf den Markt, der bis zu 31 kW leistet und unter anderem seitliche Staufächer sowie ein auch im Sitzen zu öffnendes Helmfach bietet. Wie sich der Scooter fährt, den es auch als „125er“-Version geben wird, berichtet unser Mitarbeiter Ralf Bielefeldt. Die NGO „Transport & Environment“ hat die Autowelt und die Politik damit aufgeschreckt, dass synthetische Kraftstoffe angeblich noch schmutziger seien als die erdölbasierten. Hans-Robert Richarz blickt einmal hinter die Kulissen der dubiosen Testergebnisse und stellt fest, dass sich die Bundesregierung und die Industrie nicht hinters Licht führen lassen.
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THG-Quote: Realsatire oder Inflationsausgleich?
05.01.2022 - Google hat mich mal wieder in die Realität geholt. Ich wollte wissen, was sich hinter der Abkürzung THG verbirgt. Als Antwort lieferte der Bildschirm erst das Wortungetüm „Treibhausgasminderungsgesetz“ und danach sofort auch das Angebot, meine THG-Quote zu verkaufen. Zwischen 300 Euro und 400 Euro pro Jahr soll es dafür geben. Wofür? Das ist der Verschmutzungsrechtehandel des kleinen Mannes.
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