Technologieoffenheit - Aktuelle Meldungen

Im Lkw spielt Mahle „Vier gewinnt“
24.07.2024 - Der Verkehr der Zukunft soll CO2-neutral sein. Beim Pkw ist der Weg zu diesem Ziel klar: Das batterieelektrische Auto sorgt für klimaschonende Mobilität. Aber was ist mit Transportern, Lkw, Bau- und Landmaschinen? „Sie machen in manchen Märkten fast die Hälfte der CO2-Emissionen des Verkehrs aus“, sagt Arnd Franz, Chef des Automobilzulieferers Mahle. Mit steigender Tendenz. Denn bis 2030 werden weltweit 42 Prozent mehr Güter auf der Straße bewegt. Um den Transport künftig klimagerecht zu organisieren, braucht es nach seiner Meinung vor allem eines: Technologieoffenheit. „Sie ist die Voraussetzung für CO2-Neutralität“, sagt Arnd Franz.
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EU-Kommission bekennt sich zu e-Fuels
18.07.2024 - Die heute vom europäischen Parlament in Straßburg wiedergewählte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ihre politischen Leitlinien für die nächste EU-Kommission vorgestellt. Darin enthalten ist ein klares Bekenntnis zu Technologieoffenheit und e-Fuels im Neufahrzeugbereich. Der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, begrüßte die Ankündigung eines technologieneutralen Ansatzes bei der Erreichung der Klimaziele im Verkehr. Dabei könnten auch e-Fuels „durch eine gezielte Änderung der Verordnung im Rahmen der geplanten Überprüfung eine Rolle spielen“, heißt es im Papier mit politischen Leitlinien der nächsten EU-Kommission.
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Mit dem GTS findet MG zu seinen Sportwagenwurzeln zurück
12.07.2024 - Sie feiert 100 Jahre Jubiläum, die britische Traditionsmarke MG, und man übertreibt wohl nicht, wenn man die Geschichte der ehemaligen Morris Garage als wechselvoll beschreibt. Jetzt, zum markeneigenen Zentennium, macht sich die Marke ein Geschenk, indem sie zu ihren Wurzeln zurückkehrt.
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Bundesrat stimmt für mehr Bio im Diesel
22.03.2024 - Der Bundesrat hat heute die 10. Bundes-Immissionsschutzverordnung (10. BImSchV) sowie das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz (SaubFahrzeugBeschG) verabschiedet. Damit können künftig Dieselkraftstoffe mit höherem Bioanteil und auch aus ausschließlich erneuerbaren Quellen getankt werden, wie zum Beispiel HVO (Hydrierte Pflanzenöle) und e-Fuels. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Verband der Automobilindustrie begrüßten die Entscheidung.
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VDA fordert: Die Politik muss sich aus Dauer-Krisen-Modus befreien
30.01.2024 - In der Jahrespressekonferenz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) verzichtete dessen Präsidentin Hildegard Müller auf die sonst übliche diplomatische Wortwahl und sprach Klartext: "Wir müssen Zuversicht durch strategische Weitsicht erzeugen. Das Prinzip Krise und die damit verbundene Dauerselbstbeschäftigung müssen enden. Es braucht jetzt Reformen statt Regulierung – und weniger Mikromanagement."
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Brüsseler Umweltlobby kämpft mit harten Bandagen
11.11.2023 - Es geht um Leben und Tod, seit die Bundesregierung bei der EU im April zugunsten alternativer Kraftstoffe intervenierte. Die e-Fuel-Lobby wolle die Massenelektrifizierung zum Scheitern bringen, erklärte schon damals William Todts, Executive Director bei Transport & Environment (T&E). Seine Organisation, die nicht nur in Brüssel federführend die Elektromobilität festgeschrieben hat, sieht sich nun von der Technologieoffenheit bedroht und kämpft mit harten Bandagen. Neuster Coup ist die Behauptung, Emissionen von e-Fuel-Fahrzeugen seien fünf Mal so hoch wie die von batteriebetriebenen Autos.
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Die Politik verliert sich immer mehr in Regeln und Auflagen
21.06.2023 - Unter dem Motto „Die Logistik im Wandel – Ready to transform!?“ wurde das 11. Forum Automobillogistik in Herzogenaurach eröffnet. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und die Bundesvereinigung Logistik (BVL) werden in den kommenden beiden Tagen bei dieser größten Veranstaltungen ihrer Art in Europa die Taktgeber aus Logistik, Supply Chain Management und Automobilproduktion auf die Bühne bringen.
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Umweltlobby T
15.04.2023 - Der Verbrenner ist tot. Es lebe der Verbrenner. Für eine Lobby-Organisation wie „Transport & Environment“ (T&E) ist das kaum zu ertragen. Hunderte Mitarbeiter in Brüssel und den großen europäischen Hauptstädten kämpften nun seit drei Jahrzehnten mit dem Geld der Steuerzahler und von großen US-Finanzfirmen für das Elektroauto in Europa. Und die Alternativen leben trotzdem noch. Auf ihrer Seite bestimmt jetzt zorniger Trotz das Verhalten. Andere Betroffene betrachten eher, welche Ergebnisse die erzwungene Toleranz für Technologie und Klima auslöst.
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E-Lkw, e-Fuels, Roboter-Busse – die Autobranche diskutiert die Zukunft
30.03.2023 - „Da sind wir uns doch alle einig“, sagt Michael Steiner, Leiter der Konzernforschung und Entwicklung bei Volkswagen, „E-Mobilität ist die wesentliche Zukunft der Automobilindustrie.“ 2030 sollen 60 Prozent der weltweit im VW-Konzern gebauten Autos voll elektrisch sein, bei Porsche sogar 80 Prozent. E-Fuels, also die klimaneutrale Kraftstoffe, für die Bundesverkehrsminister Volker Wissing so vehement gekämpft hat, werden nach Einschätzung höchstens in Marktnischen oder im Altbestand eine Rolle spielen. Der hat es allerdings in sich: 1,3 Milliarden Fahrzeuge mit Verbrennermotoren sind weltweit unterwegs. Hier könnten e-Fuels einen wichtigen Beitrag zum Klimschutz leisten. Beim Technischen Kongress des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Berlin diskutierte die Branche mit Politik und Wissenschaft, wie die klimaneutrale Zukunft aussehen könnte.
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Kommentar: Trau, schau wem!
27.03.2023 - Wer kennt nicht den Witz vom Henker mit dem extrascharfen Schwert? Nach dem Schlag klagt der Deliquent: „Ich habe gar nichts gemerkt“. Der Scharfrichter antwortet: „Nicken Sie mal!“ EU-Kommissar Frans Timmermans bleiben bis zur endgültigen Lösung noch reichlich Gelegenheiten zu einer Hinrichtung des Projekts „e-Fuels only“-Automobile nach Brüsseler Art. Bis zu den für Herbst zugesagten Regelungen bleiben noch genug Gelegenheit für ein „Nicken Sie mal!“
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Deutz-Vorstand Markus Müller: "Im Verbrenner steckt Potential"
07.03.2023 - Deutz ist nicht nur ein Traditionsunternehmen, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Jetzt spricht Technik- und Vertriebsvorstand Dr. Markus Müller Klartext: Zum Verbrennungsmotor gibt es in vielen Bereichen auch in Zukunft keine Alternative, doch die Lieferantenbasis erodiert bereits. Die Märkte außerhalb Europas werden wichtiger. Und Deutz profitiert von der Konsolidierung des Marktes. Müller sprach mit unserem Autor Jens Meiners.
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Europa muss Konzept für klimaneutrale Kraftstoffe liefern
06.03.2023 - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wiederholte bei der Pressekonerenz nach Abschluss der Kabinettsklausur im brandenburgischen Hotel Meseberg die Forderung der Bundesregierung nach einem Konzept für den Einsatz klimaneutraler Kraftstoffe nach 2035. Scholz wies auf eine entsprechende Vereinbarung mit EU-Kommission hin, nach der die EU den Weg für solche e-Fuels und andere klimafreundlich Kraftstoffe aufzeigen muss. Liege dieser Vorschlag vor, könne Deutschland zustimmen, erklärte der Bundeskanzler.
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