Umwelt & Verkehr - Aktuelle Meldungen

Green NCAP: Elektroautos haben die Nase vorn
25.02.2021
Green NCAP, eine Initiative der Verbraucherschutzorganisation Euro NCAP, untersucht nach dem Vorbild des ADAC-Ecotests Fahrzeuge auf ihre Umwelteigenschaften. Das Hauptaugenmerk gilt den Schadstoff- und Treibhausgasemissionen der Autos. So ist es nicht verwunderlich, das derzeit nur Elektroautos mit fünf Sternen bewertet werden. Im Gegensatz zum älteren ADAC-Ecotest erfolgt in dem neuen Verfahren allerdings auch keine „Well-to-Wheel“-Betrachtung (von der Quelle bis zum Rad), die auch die Schadstoffe oder Treibhausgase bei der Stromerzeugung einrechnet.
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Im freien Fall: Viel weniger E-Autos im Januar
22.02.2021
Jetzt spricht der Kunde: Zum ersten Mal, seit der Einführung der Subventionen für Elektroautos und Plug-In-Hybride, ist die Zahl der Förderanträge gesunken – und zwar so deutlich, dass man geradezu von einem Absturz sprechen muss. Kamen im November 28.965 Käufer und im Dezember sogar 43.671 Kunden in den Genuss der geradezu verschwenderischen Förderungen, so gingen im Januar 2021 lediglich 16.316 Anträge bei der zuständigen Bundesanstalt BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) ein, die für die Verteilung der Subventionen zuständig ist. Und dies, obwohl nicht nur der Kauf, sondern auch der anschließende Betrieb der Fahrzeuge staatlich erheblich begünstigt wird.
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Mega-Windpark und künstliche Energieinsel in der Nordsee geplant
11.02.2021
Die EU will bis 2050 klimaneutral sein. Grüner Wasserstoff stellt dabei einen beträchtlichen Teil der Lösung dar. Noch spielt er im Energiesystem eine untergeordnete Rolle. Doch die Zeit drängt. Deshalb beginnt die massive Entwicklung der nachhaltigen Wasserstoffproduktion schon jetzt.
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Kongress: Welcher Sprit treibt uns morgen an?
24.01.2021
Biokraftstoffe? Da denken wohl viele noch an Diesel aus Rapsöl oder gar den antiken Holzvergaser. Doch die Entwicklung auf der Suche nach den Treibstoffen von morgen ist heute mehr als einen Schritt vorangekommen. Das zeigten die Referate und Vorträge im Rahmen des 18. Fachkongresses für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft 2021“. Vom 13. bis zum 22. Januar haben sich mehr als 500 internationale Teilnehmer in Berlin auf Einladung des Bundesverbands Bioenergie e.V. in Berlin virtuell zusammengefunden, um über verschiedene Themen wie CO2-Zielvorgaben für Neufahrzeuge, E-Fuels und fortschrittliche Biokraftstoffe, Biodiesel, Biomethan, Bioethanol, neue Antriebs- und Mobilitätskonzepte, Nachhaltigkeit zu informieren und zu diskutieren.
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Audi bei CO2-Emissionen besser als Zielwert
24.01.2021
Audi hat seine Flottenziele für die Emission von Kohlendioxid (CO3) für Europa im Jahr 2020 übererfüllt. Auf der Basis vorläufiger Werte errechnete für einen Flottenwert von CO2 101,5 Gramm Kohlendioxid pro km und unterschritt den gesetzlich vorgegebenen Zielwert von 105,6 g/km. Das Ergebnis entspricht einer Verbesserung von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt. (ampnet/Sm)
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Plug-in-Hybride schalteten erfolgreich automatisch um
22.01.2021
Das im August vorletzten Jahres gestartete Modellprojekt zu Geofencing und Blockchain-Technologie ist erfolgreich beendet. Die neun Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid Kastenwagen sowie ein Ford Tourneo Custom PHEV Personentransporter spulten in der zwölfmonatigen Testphase insgesamt 62.000 Kilometer ab. Davon wurden 58 Prozent (35.000 Kilometer) rein elektrisch zurückgelegt.
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Volkswagen drückt den Flottenwert auf 92 Gramm CO2
21.01.2021
Die Marke Volkswagen hat im vergangenen Jahr den durchschnittlichen CO2-Ausstoß seiner verkauften Neuwagen von 119 Gramm je Kilometer auf 92 Gramm gesenkt. Damit unterbot das Unternehmen den von der EU vorgegebenen Zielwert von 97 Gramm deutlich. Damit seien rund 60 Tonnen weniger Kohlenstoffdioxid angefallen als erlaubt gewesen wäre, teilte VW mit. Die CO2-Emissionen sanken damit gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent.
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Nutzfahrzeughersteller fordern Unterstützung
20.01.2021
Um die europäischen Vorgaben für die CO2-Emissionen bei Nutzfahrzeugen um 30 Prozent bis 2030 zu erfüllen, müssten bis dahin 200.000 Zero-Emissions-Lkw auf der Straße sein, stellt heute der europäische Herstellerverband ACEA fest. „Die europäischen Nutzfahrzeughersteller sehen sich in der Pflicht, Nutzfahrzeuge ohne Emissionen so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen“, erklärt heute dazu ACEA-Chef Eric-Mark Hutema. „Aber sie können einen solch großen Schritt ohne Vorlauf nicht allein bewältigen.“ Deswegen sei auf der Ebene der EU und der Mitgliedsstaaten rasches Handeln geboten.
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Hyundai baut Brennstoffzellenwerk in China
18.01.2021
Der Hyundai-Konzern, zu dem auch Kia gehört, will in der chinesischen Stadt Guangzhou sein erstes Brennstoffzellenwerk außerhalb Koreas bauen. Mit dem Vorstoß in die schnell wachsende Wasserstoffindustrie des Landes will das Unternehmen seine Rolle in diesem Technologiebereich ausweiten. Der Bau des neuen Werks soll im Februar 2021 beginnen, die Fertigstellung ist für das zweite Halbjahr 2022 geplant. In der Anlage werden anfangs 6500 Brennstoffzellensysteme pro Jahr produziert. Die Jahreskapazität soll dann entsprechend der Nachfrage schrittweise erhöht werden.
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Tanken verteuert sich weiter
13.01.2021
Nach dem kräftigen Preissprung zum Jahresbeginn ist Tanken in Deutschland binnen Wochenfrist erneut teurer geworden. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer laut aktueller ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise derzeit im bundesweiten Mittel 1,348 Euro bezahlen. Das sind 1,3 Cent mehr als vor einer Woche. Diesel verteuerte sich um einen Cent und kostet im Schnitt 1,232 Euro.
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Lkw-Abwrackprämie: Nicht nur sauber, sondern auch sicher
12.01.2021
Die Bundesregierung will mehr saubere Lastwagen auf die Straße bringen und hat eine Abwrackprämie für Fahrzeuge der Abgasnormen Euro V und weniger beschlossen. Mit dem Förderprogramm wird die Anschaffung eines Fahrzeugs mit Euro-VI-Motor mit bis zu 15.000 Euro bezuschusst. Transporteure müssen laut ADAC hierfür auch einen Abbiegeassistenten beim neuen Lkw nachweisen. Neben einer Lösung ab Werk werde auch eine bestätigte Nachrüstung anerkannt. (ampnet/jri)
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Forschungsprojekt Seilbahnen: ÖPNV könnte in die Luft gehen
09.01.2021
In großen Städten Südamerikas und Asiens sind erste Projekte bereits umgesetzt, nun rücken auch in Deutschland Seilbahnen als alternatives urbanes Verkehrsmittel etwas stärker in den Fokus. Sie könnten eine umweltfreundliche Ergänzung im Öffentlichen Personennahverkehr bilden. Das Ingenieurbüro „SSP Consult Beratende Ingenieure GmbH“ sowie das Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT) der Universität Stuttgart entwickeln derzeit entprechende Planungstools. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das zweijährige Vorhaben fachlich und finanziell mit rund 300.700 Euro.
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