Umwelt & Verkehr - Aktuelle Meldungen

Kommentar oder Leserbrief? Egal
21.01.2020
In unserem Kommentar „Reine Lehre“ vom Montag haben wir einen Physiker als Stellvertreter für Wissenschaftler und Ingenieure als einäugig dargestellt. Heute findet ein Ingenieur, ein Insider der Automobilentwicklung, deutliche Worte dazu, die in die Welt gehören.
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 Weltweit 6,6 Prozent aller E-Autos sollen 2025 von Kia sein
16.01.2020
Kia plant, bis Ende 2025 elf batteriebetriebene Elektrofahrzeuge anzubieten. Damit will der koreanische Hersteller einen Anteil von 6,6 Prozent am weltweiten Elektrofahrzeugmarkt (China nicht inbegriffen) erreichen. Insgesamt sollen dann 25 Prozent des Kia-Absatzes auf umweltfreundliche Fahrzeuge entfallen. Kia geht davon aus, bis dahin einen weltweiten Jahresabsatz von einer Million umweltfreundlicher Fahrzeuge zu erreichen (ohne China), davon 500.000 Stromer. Das ist Teil des „Plan S“, den das Unternehmen jetzt in Seoul auf seinem Investorentag vorstellte.
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Auto- und Kraftstoffhersteller: Nicht nur auf neue Technologien setzen
14.01.2020
Die Europäische Union wird ihre langfristigen Ziele bei der Energiewende nicht mit der Entwicklung neuer Technologien allein erreichen können. Sie wird auch auf bereits vorhandene alternative Kraftstoffe zurückgreifen müssen, wenn sie Emissionen schnell reduzieren will. Das ist die gemeinsame Meinung der Vereinigung europäischer Automobilhersteller (ACEA) sowie von Liquid Gas Europe, „ePURE“ (europäische Vereinigung der Äthanolhersteller), EBB (European Biodiesel Board) and der unabhängigen europäischen Kraftstoff-Lieferanten (UPEI). Der „Green Deal“ der EU-Kommission dürfe die kostengünstigen erneuerbaren Kraftstoffe nicht verdammen.
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 Hintergrund: Wer’s glaubt….
14.01.2020
Die Sache mit der Wissenschaft ist mitunter so eine Sache. Vor allem dann, wenn vermeintlich objektive Studienergebnisse höchstwahrscheinlich ideologischen Zwecken dienen. Drei neue Fälle, die einen ratlos machen.
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 E-Fuels (7): Die Politik verfolgt einen Plan von vorgestern
12.01.2020
Soviel Einigkeit scheint in der Politik selten. Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Fraktionen des Bundestags scheinen sich im Prinzip einig zu sein: Synthetische Kraftstoffe sind sinnvoll. Die meisten von ihnen sehen sogar eine Chance für die deutsche Industrie, hier weltweit eine Spitzenstellung zu übernehmen. Sie wollen durchstarten. Aus ihrer Sicht sind die mit Hilfe von Strom hergestellten E-Fuels genau der Stoff, der in Zukunft Flugzeuge in der Luft, Schiffe in Fahrt und Lastwagen in Bewegung halten soll – aber doch bitte keinen Personenwagen. Der soll elektrisch fahren. So ist der Plan.
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E-Fuels (6): Statements von Politikern zu den Alternativen
11.01.2020
Wen wundert’s: Auch bei einem Thema wie den synthetischen Kraftstoffen gehen in der Politik die Meinungen weit auseinander: Kein Sprecher der Parteien und auch die Bundesumweltministerin bezweifelt die Machbarkeit. Fast gemeinsam fordern sie, Deutschlands Forschung zu diesem Thema weltweit führend zu positionieren. Der Unterschied steckt in der Bewertung der Herstellung. Die einen bemängeln den hohen Stromverbrauch für deren Herstellung, andere verweisen auf die Zukunft und auf billigere Quellen nachhaltig erzeugten Stroms.
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VDA-Chef Scheel lobt Effizienzsteigerung
09.01.2020
VDA-Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel hat sich heute zur Effizienz der deutschen Automobilhersteller geäußert. Der Rückgang des CO2-Ausstoßes in Deutschland beweise, dass die Anstrengungen zum Klimaschutz Wirkung zeigten, erklärte er. Im Zeitraum von 1990 bis 2018 ist die Straßenverkehrsleistung in Deutschland um 89 Prozent gestiegen. Die CO2-Emissionen im Straßenverkehr haben dagegen im selben Zeitraum insgesamt nur um zwei Prozent zugelegt.
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Editorial für Serie zu E-Fuels: Wasserkraft fürs Auto?
05.01.2020
Selbst wenn beim Erfolg der Elektroautos die Erwartungen zutreffen und 2025 in Deutschland ein Drittel aller Neuzulassungen E-Autos sein sollten, sind wir unserem Klimaziel nicht nennenswert nähergekommen. 2025 sind es dann vielleicht schon fünf oder sechs Millionen. Doch unser Kfz-Bestand liegt bei 60 Millionen, die durchschnittlich Lebensdauer in Deutschland beträgt neun Jahre. 2025 und viele weitere Jahre werden also zwischen 50 und 55 Millionen Verbrenner die Motoren unserer Mobilität sein.
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Kommentar: Nullnummer
30.12.2019
Einen für das Bündnis 90/Die Grünen ganz ungewöhnlichen Ansatz wählte die Studie „Elektroautos und Verbrenner im Gesamtkostenvergleich“. Das „Forum Ökologisch-soziale Marktwirtschaft findet im Auftrag der Bundestagsfraktion der Partei heraus: „Elektroautos sind bereits heute oft klimafreundlicher und mit dem erhöhten Umweltbonus etwas kostengünstiger als vergleichbare Verbrenner“. Die Umweltpartei argumentiert mit den Kosten und nicht mit dem Klima?
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 Kommentar: Stimmungslage kontra Kaufentscheidung
19.12.2019
Umfragen sind nicht immer eine Quelle für Informationen, aber meist eine Grundlage für die Einschätzung der Stimmungslage draußen im Land. Heute legt „Auto-Scout 24“ wieder eine vor, bei der mehr als 1000 Autofahrer befragt wurden, ob und warum sie den Kauf eines Elektroautos erwägen. Die Antworten lassen nun die Vermutung zu, wie tief es schon in das Bewusstsein der Deutschen eingedrungen ist, sich politisch korrekt positiv zu Elektromobiliät zu äußern.
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Kommentar: Von den Chinesen lernen,…
13.12.2019
China ist uns Jahre voraus bei der Elektromobilität. Das ist schon seit Jahren Mantra von Umweltaktivisten und Medien. Sie sahen die deutsche Industrie gefährdet, weil die sich angeblich weigerte, den längst angelaufenen Technologieumbruch zu akzeptieren. Da konnten sich die Grünen und sogar der autofeindliche Verein Deutsche Umwelthilfe mit seinen nicht einmal 300 Mitgliedern hinstellen und Krokodilstränen in Strömen vergießen. Mit ihren extremen Forderungen wollten sie doch nur der deutschen Automobilindustrie das Überleben ermöglichen, behaupteten sie.
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Mattes: Green Deal darf nicht zu noch schärferen CO2-Zielen führen
12.12.2019
Der „European Green Deal“ könne eine Chance für die Weiterentwicklung der Wirtschaft in der EU sein, wenn die richtigen Schwerpunkte gesetzt und intelligente Instrumente genutzt werden, erklärte jetzt Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Gleichzeitig warnt er vor Plänen von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die bereits äußerst anspruchsvollen Vorgaben für den Kohlendioxid-Ausstoß von Pkw und Nutzfahrzeugen weiter zu verschärfen.
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