Umwelt & Verkehr - Aktuelle Meldungen

ADAC plädiert für synthetische Kraftstoffe
02.12.2022 - Er spricht für 21 Millionen Mitglieder – und jetzt äußert er sich klar im Sinne der Einführung klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe: Der ADAC hat bei umfangreichen Tests festgestellt, dass der Klima-Sprit in verschiedensten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht nur problemlos funktioniert, sondern auch, dass sich sonstige Schadstoffemissionen keineswegs verschlechtern.
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Wortklauberei (41): Vergangenheitsbewältigung
18.11.2022 - Bei der Berichterstattung aus dem russischen Angriffskrieg bekommt jede Nachricht unabhängig von Quelle und Plausibilität automatisch den Zweifel mit auf den Weg, sie lasse sich nicht unabhängig bestätigen. Geht es ums Klima bleibt dieser journalistisch-professionelle Akt der Neutralität auf der Strecke. So zitiert der öffentlich rechtliche Rundfunk hemmungslos einen privatwirtschaftlichen deutschen Verein, als sei er wichtiger als der Umweltausschuss des Bundestags. Jeder Journalist hat Bewunderung verdient, der unter diesen Umständen von einer „Lobbygruppe“ und nicht einfach nur von der „Deutschen Umwelthilfe“ spricht.
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Das Hochlaufen der Elektromobilität soll gelingen
16.11.2022 - Die Elektromobilität allein reicht nicht aus, das Ziel einer CO2-neutralen Mobilität zu erreichen, erklärt die Präsidentin des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA) im Gespräch mit dem Branchen-Informationsdienst „Auto-Medienportal". Es sei daher unverständlich, dass die EU zögere und sich immer wieder gegen e-Fuels ausspreche. Um Klimaneutralität zu erreichen, sei Technologieoffenheit notwendig. Von Brüssel fordert sie industriepolitische Signale und Handelsverträge, um den Standort Europa wettbewerbsfähiger zu machen.
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BMW holt CO2-reduzierten Stahl aus China und den USA
15.11.2022 - Die BMW Group hat Lieferverträge für CO2-reduzierten Stahl mit Lieferanten in China und den USA abgeschlossen. Zuvor schon hatten die Münchner die Lieferung von Stahl mit reduziertem den CO2-Fußabdruck von europäischen Unternehmen unterschrieben. Mittelfristig will BMW die CO2-Einsparungen durch weitere Vereinbarungen mit Lieferanten steigern. Derzeit entfallen rund 20 Prozent der CO2-Emissionen in der Lieferkette eines mittelgroßen vollelektrischen Fahrzeugs auf Stahl. Stahl steht damit an dritter Stelle, nach Batteriezellen und Aluminium.
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Wenn das E-Auto den Kühlschrank mit Strom versorgt
15.11.2022 - Das Automobil, ist – das besagt allein schon das „mobil“ im Namen – für die Fortbewegung erfunden worden. Das gilt auch für Elektro-Fahrzeuge. Allerdings lassen sich diese Modelle nicht nur zum Fahren nutzen, sie können als Speichermedium auch einen Beitrag für die Zukunft der Energienutzung leisten. Mittels bidirektionalem Laden lässt sich der Strom in zwei Richtungen dirigieren und fließt nicht allein in Richtung Elektroantrieb, sondern versorgt bei Bedarf auch das Hausnetz mit benötigtem Strom.
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Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt
09.11.2022 - Die EU-Kommission soll zeitnah eine europaweite Methode zur Erfassung der Emissionen von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen über den gesamten Lebenszyklus einführen, fordert jetzt der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen UNITI. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn: „Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt – zum Leidwesen des Klimas.“ Reale CO2-Emissionen, die während der Herstellung sowie der späteren Entsorgung des Fahrzeugs und besonders seines Akkus aber auch bei der Produktion des Ladestroms entstehen, würden in diesem Ansatz nicht erfasst, so Kühn. „Für eine faire Evaluation der Klimabilanzen verschiedener Antriebskonzepte sind Daten über die gesamten CO2-Emissionen notwendig.“
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Wortklauberei (40): Von Kröten und Kanzlern
02.11.2022 - Wenn Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) jetzt im Regierungsflieger nach China sitzt, fliegen die Pläne für die Verkehrswende zur Elektromobilität mit. Denn ohne China wird es mittelfristig nichts mit dem batteriebetriebenen Elektroauto. Je nach Größe stecken in einer großen Fahrbatterie bis zu 70 kg Cobalt, 13,5 kg Lithium und 80 kg Kupfer (Quelle Enex.ME). Scholz weiß: Mehr als die Hälfte aller Rohstoffe für den Elektroantrieb stammen aus China. Bei der Windkraft und dem Solarstrom ist die Lage keineswegs entspannter.
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Wortklauberei (39): Etikettenschwindel
30.10.2022 - Ab 2025 sollen also Verbrennungsmotoren verboten werden. Die Vereinbarung von EU-Kommission und EU-Parlament gilt als nächster Schritt, den Kontinent bis 2050 klimaneutral umzugestalten. Nun können sich die Fundamentalisten in den Ministerien, in der EU-Kommission und bei den diversen Lobbygruppen zurücklehnen und genießen. Ihr Ziel, einer Zeitenwende im Verkehr scheint schon fast erreicht. Oder sind wir alle Opfer eines Etikettenschwindel?
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Verbrenner-Aus in Europa: Eine Hintertür bleibt noch offen
28.10.2022 - Trotz wachsender Zweifel an der Elektromobilität: Die Elektro-Lobby hat sich in der EU noch einmal durchgesetzt. In einem „Trilog“-Verfahren haben EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Ministerrat entschieden, ab 2035 die Neuzulassung von Pkw, die im Betrieb auch nur ein Gramm CO2 ausstoßen, zu verbieten. Klimakommissar Frans Timmermans lobt den ersten Schritt des Verbotspakets „Fit for 55“: „Die Einigung sendet ein starkes Signal an Verbraucher und die Industrie.“
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Green NCAP: Drei Sterne bleiben für Benziner das Höchste
28.10.2022 - Green NCAP hat drei Benziner auf ihre Umweltqualitäten geprüft. Mit guten drei Sternen schnitt dabei der Skoda Fabia 1.0 mit seinem 60 PS (48 kW) starken Dreizylinder am besten ab. Zweieinhalb gab es für den Nissan Qashqai 1.3 DIG-T Midlhybrid und zwei für den Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Hybrid. Mit dem Fiat 500 Hybrid und dem Toyota Aygo X erhielten nach dem verschärften Testverfahren in diesem Jahr bislang nur zwei weitere Benziner drei Sterne.
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Kommentar: München traut sich was
26.10.2022 - Ein Dieselfahrverbot in der Innenstadt hat der rot-grüne Stadtrat von München heute beschlossen. Vom 1. Februar 2023 gilt in der Umweltzone ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4, also Pkw, die eine grüne Plakette erhalten haben. Wenn die Werte nicht besser werden, sollen ab Oktober kommenden Jahres auch Dieselfahrzeuge mit der Euro-5-Plakette ausgesperrt werden. Dann dürfen nur noch Euro-6-Diesel in die Innenstadt. Rund 140.000 Münchner Fahrzeuge müssten dann draußen bleiben.
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