Umwelt & Verkehr - Aktuelle Meldungen

Fernsehdoku: „Mein Verbrenner wird elektrisch“
16.11.2025 - Einfach den alten Verbrennungsmotor rausschmeißen und einen E-Antrieb einbauen: Die Idee gibt es bei Oldtimern schon länger. Aber ginge das auch im großen Stil für Millionen von Verbrenner- und Dieselfahrzeugen? Die SWR-Dokumentation „Mein Verbrenner wird elektrisch“ zeigt, dass solche Umrüstungen für viele Autos technisch machbar und ökologisch sinnvoll sind. Und dass sich der Umbau auch rechnen kann.
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Stellantis will Nutzen von HVO dokumentieren
14.11.2025 - Stellantis will den Einsatz von Diesel aus alten Pflanzenölen und Fetten (Hydrotreated Vegetable Oils, kurz HVO) im Nutzfahrzeugbereich vorantreiben. Im Projekt „HVO Aurora“ soll der Nutzen bei der Reduzierung der CO2-Emissionen dokumentiert werden und Flottenbetreibern die Möglichkeit geboten werden, die Daten in einer Cloud zu speichern und abzurufen. Die Unternehmen sollen so die Nutzung erneuerbarer HVO-Kraftstoffe in ihren bestehenden Fahrzeugen nachverfolgen und zertifizieren können.
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AvD: Sicherheit geht vor Rollwiderstand
31.10.2025 - Wer ein Elektroauto fährt, dem geht es häufig vor allem um den Umweltfaktor. In diesem Zusammenhang wird oft auch über spezielle Reifen diskutiert, da ein geringerer Rollwiderstand die Reichweite erhöhen und Energie sparen kann. Elektromodelle wiegen wegen der Batterie grundsätzlich mehr als vergleichbare Pkw mit Verbrennungsmotor. Zudem sorgt das deutlich höhere Drehmoment schon beim Anfahren für eine größere Belastung der Reifen, betont der Automobilclub von Deutschland (AvD). Die Folge ist, dass herkömmliche Reifen an einem BEV deutlich schneller verschleißen. Benötigen elektrische Fahrzeuge also spezielle Reifen?
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Im Verkehrssektor geht es nicht entscheidend voran
29.10.2025 - Der Verkehrssektor in Deutschland ist kaum nachhaltiger geworden. Zu dieser Feststellung kommt der vierte Mobilitätsindex des ADAC. Er bewertet für 2023 neben Klima- und Umweltaspekten auch die Verkehrssicherheit, die Bezahlbarkeit, die Zuverlässigkeit und die Verfügbarkeit von Mobilität. Basisjahr ist mit der Kennzahl 100 das Jahr 2015.
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Auch der ZDK fordert technologieoffenen Mobilitätswandel
14.10.2025 - In einer aktuellen Stellungnahme an die EU-Kommission betont AME, dass Technologieoffenheit der Schlüssel für einen nachhaltigen und wettbewerbsfähigen europäischen Verkehrssektor sei. Die CO₂-Flottenregulierung müsse daher über eine rein abgasbasierte Betrachtung hinausgehen und künftig sämtliche klimaneutralen Technologien berücksichtigen. Diese Position unterstützt auch der ZDK, der Mitglied bei AME ist. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski forderte einen „technologieneutralen Ansatz“.
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Das Ziel für die Flotte der Servicefahrzeuge: Netto-Null-Bilanz
13.10.2025 - In Zusammenarbeit mit dem Technologie- und Namenspartner Petronas hatte sich das Team 2022 zum Ziel gesetzt, bei seiner Flotte der Renn- und Marketing-Lkw mit Verbrennungsmotoren in Europa zu reduzieren. Ziel ist eine Netto-Null-Bilanz. Dafür erhöhte des Team den Anteil an HVO100-Kraftstoffen, einem Drop-in-Biokraftstoff der zweiten Generation mit einer im Vergleich zum Standarddiesel Reduzierung der Emissionen um 81 Prozent. Bisheriges Ergebnis der Aktion: fast 1200 t weniger CO₂-Ausstoß.
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Kurskorrektur gefordert: Die Skepsis der Verbraucher gegenüber der E-Mobilität bleibt
07.10.2025 - Vor dem Autogipfel im Kanzleramt am Donnerstag haben sich unter anderem der Automobilclub von Deutschland sowie der der neu gegründete Verband der Automobilhändler Deutschlands mit klaren Forderungen an die Bundesregierung gewandt. Der VAD bekräftigte seine Unterstützung für die Ziele der Bundesregierung, forderte aber zugleich mehr Pragmatismus und Technologieoffenheit in der Umsetzung. „Wir kennen die Kunden besser als jeder andere – und wir hören ihre Skepsis gegenüber der Elektromobilität jeden Tag in den Autohäusern“, so Verbandspräsident Burkhard Weller.
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Mazda aktualisiert Fahrplan zur CO2-Neutralität
30.09.2025 - Mazda hat seinen Fahrplan zur CO2-Neutralität überarbeitet und ein neues Zwischenziel für 2030 formuliert: Gegenüber 2013 sollen die Emissionen in japanischen Werken und Büros um mindestens 46 Prozent sinken. Diese Einrichtungen machen rund drei Viertel der gesamten CO2-Emissionen des Unternehmens aus. Damit will Mazda den nationalen Klimazielen Japans entsprechen und zugleich den eigenen Kurs hin zur weltweiten CO2-Neutralität bis 2035 absichern.
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Autoliebe stärker als Klimabewusstsein: Deutsche hängen am eigenen Wagen
30.09.2025 - Für Millionen Deutsche ist das eigene Fahrzeug unverzichtbarer Teil des Alltags. Laut einer internationalen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos können sich 44 Prozent der deutschen Autobesitzer ein Leben ohne Auto nicht vorstellen. Ein weiteres Drittel hält zwar theoretisch den Verzicht für möglich, empfindet aber Besitz und Nutzung eines eigenen Fahrzeugs als schlicht praktischer. Nur 7 Prozent planen ernsthaft, künftig autofrei zu leben. Grundlage der Erkenntnisse ist eine repräsentative Online-Befragung in Deutschland, China und den USA, die in den vergangenen zehn Jahren ein Neufahrzeug erworben haben.
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ZDK bekräftigt Forderung nach Technologieoffenheit
16.09.2025 - Anlässlich des strategischen Automobildialogs der EU-Kommission und der bevorstehenden Überprüfung der CO2-Flottengrenzwerte warnt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) vor einer einseitigen Regulierung. „Die Nachfrage nach Elektromobilität bei privaten und gewerblichen Neuzulassungen stagniert. Dabei gibt es bereits erschwingliche Modelle. Ohne gezielte Impulse wird sich diese Situation nicht so schnell ändern“, so Verbandspräsident Thomas Peckruhn. Er bekräftigte noch einmal die Forderung der Kfz-Branche, auch CO2-neutrale Kraftstoffe bei den Flottengrenzwerten zu berücksichtigen.
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Eon-Analyse: E-Autos könnten zweieinhalb Millionen Haushalte versorgen
09.09.2025 - Immer mehr Hersteller rüsten ihre Elektromodelle für bidirektionales Laden vor. In Kombination mit einer passenden Wallbox können sie zukünftig nicht nur Strom laden, sondern auch in den Haushalt oder das Stromnetz zurückspeisen. Sie sind damit eine Art Powerbank fürs Eigenheim. Energieanbieter Eon hat das Potenzial der „bidi-ready“-Fahrzeuge analysiert.
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Erneuerbare Kraftstoffe: Noch fehlt Planungssicherheit
04.09.2025 - Die EU-Kommission hat einen Dialog mit dem Ziel der Schaffung passender Rahmenbedingungen für den Markthochlauf erneuerbarer Kraftstoffe wie e-Fuels begonnen. Der Sustainable Transport Investment Plan (STIP) allein werde aber nicht ausreichen, um kapitalintensive Investitionen in neue Produktionsanlagen anzureizen, befürchtet der Bundesverband Energie Mittelstand (Uniti). Anpassungen weiterer regulativer Rahmenbedingungen seien daher notwendig, um Unternehmen langfristig abzusichern.
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