Wirtschaft - Aktuelle Meldungen

„Strafzölle sind das falsche Signal“
04.10.2024 - Gegen Bedenken aus Deutschland hat sich die Mehrheit der EU-Länder für Strafzölle gegen chinesische Elektroautos ausgesprochen. Brüssel wirft China vor, die Fahrzeuge staatlich zu subventioniren und so den Wettbewerb zu verzerren. Künftig soll die EU-Kommission Strafzölle von bis zu 35,3 Prozent einführen können.
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Das KBA warnt vor Universal-Isofix-Adaptern
02.10.2024 - Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt öffentlich vor der Benutzung von Universal-Isofix-Adaptern zur Befestigung von Kindersitzen und Babyschalen im Auto. Untersuchungen von Produkten unterschiedlicher Bauart haben gezeigt, dass eine sichere Befestigung von Babyschalen oder Kindersitzen nicht gewährleistet ist, was bei einem Unfall zu erhöhter Verletzungsgefahr führt.
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Der AvD hält den zehnspurigen Ausbau für dringend geboten
02.10.2024 - Der Automobilclub von Deutschland spricht sich dafür aus, den Ausbau der A 5 am Frankfurter Kreuz weiter zu planen und voranzutreiben, gegen den vor einigen tagen demonstriert worden ist. Es handele sich um das meistbefahrene Autobahnkreuz Deutschlands. Die Folge seien häufig Staus, die es mittlerweile täglich erfordern, die Standstreifen in beide Richtungen zu öffnen, damit der Verkehr nicht vollständig zum Erliegen kommt. Faktisch werde der Autobahnabschnitt in den Kernzeiten also bereits zehnspurig genutzt, stellt der AvD fest. Zudem rechne das Bundesverkehrsministeriums mit einem weiteren Anstieg des Verkehrsaufkommens.
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Andreas Cremer wird stellvertretender ZDK-Pressesprecher
02.10.2024 - Andreas Cremer (57) wird stellvertretender Pressesprecher des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Der gebürtige Rheinländer und gelernte Journalist war unter anderem lange Jahre als Politik- und Wirtschaftskorrespondent der Nachrichtenagenturen Bloomberg und Thomson Reuters in Berlin tätig.
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Oldtimer-Preise steigen nur leicht
01.10.2024 - Die Preise für Oldtimer sind in Deutschland im vergangenen Jahr nur leicht gestiegen. Mit einem durchschnittlichen Zuwachs von einem Prozent blieb die Entwicklung unter der Inflationsrate. Dies geht aus dem Deutschen Oldtimer-Index (DOX) hervor, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) jährlich veröffentlicht.
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Die Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
30.09.2024 - Stefan Weil, Niedersachsens Ministerpräsident und damit auch Großaktionär bei der Volkswagen AG, engagiert sich selbstverständlich für die Wolfsburger Lokomotive der Automobilwirtschaft. Er diskutiert aktuell alle Möglichkeiten, der Industrie durchs tiefe Tal zu helfen. Auf jeden Fall besteht er auf konsequenter Umsetzung der Entscheidung für die Elektromobilität. Der MP erinnert daran, welche Parteien an der Regierung waren, als die EU die Monokultur anordnete – seine Partei und federführend die CDU/CSU. Dieser Hinweis soll die aktuellen Fürsprecher der Technologieoffenheit wieder auf Kurs bringen. Doch wie sagte schon Adenauer: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“
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Nachruf Bruno Sacco (1933-2024)
29.09.2024 - Am 12. November 1933 wurde er im norditalienischen Udine geboren, am 19. September 2024 ist er im Alter von 90 Jahren in Sindelfingen gestorben: Bruno Sacco, langjähriger Chefdesigner von Mercedes-Benz und der Mann, der die Marke in ihrer Ästhetik und in ihrem Auftreten bis heute mitprägt.
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Kfz-Gewerbe beklagt neue Bürokratie
26.09.2024 - Das heute im Deutschen Bundestag in zweiter und dritter Lesung verabschiedete vierte Bürokratieentlastungsgesetz bleibt weit hinter den Erwartungen des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes zurück. „Auf größere mittelständische Betriebe rollt mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung der nächste Bürokratietsunami zu, aber in Berlin wird die Hauptentlastung in der Abschaffung von Schrifterfordernissen gesehen. Das ist völlig an der Realität vorbei“, beklagt ZDK-Präsident Arne Joswig.
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Tarifrunde bei Volkswagen hat begonnen
25.09.2024 - Erwartungsgemäß ergebnislos ist das erste dreistündige Gespräch zu Beginn der neuen Tarifrunde bei Volkswagen verlaufen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage hatten der Autohersteller und die IG Metall die ursprünglich erst für Ende Oktober geplanten Verhandlungen vorgezogen. Konzernchef Oliver Blume hatte Anfang des Monats die Aufkündigung der Beschäftigungsgarantie angekündigt und auch Werkschließungen nicht ausgeschlossen. Diese Fragen werden derzeit zusätzlich zur Gewerkschaftsforderung nach sieben Prozent mehr Lohn verhandelt, die VW mit dem Hinweis auf die dringend gebotene Wettbewersbfähigkeit ablehnt. Die Friedenspflicht endet zum 30. November. (aum)
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Kommentar: Zu Tode reguliert
24.09.2024 - Wären es nur die hohen Personalkosten in Deutschland oder die Bürokratie oder die hohen Steuern oder die hohen Energiekosten oder die Absatzkrise in China, oder die Elektromobilität – jede einzelne dieser Herausforderungen könnte die Automobilindustrie sicher managen. Vielleicht auch zwei oder drei. Aber alle zusammen?
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Kfz-Gewerbe legt Fünf-Punkte-Plan vor
20.09.2024 - Die Stimmen in der Politik werden lauter, etwas gegen die sinkende Nachfrage nach Elektroautos zu unternehmen. Auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert ein Gegensteuern und hat einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt. Im August lagen die Neuzulassungen von Elektroautos fast 70 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
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Neue Wasserstoffallianz bahnt sich an
20.09.2024 - Der Hyundai-Konzern und die Skoda Group haben während des koreanisch-tschechischen Wirtschaftsgipfels in Prag eine Absichtserklärung zum gemeinsamen Aufbau eines Ökosystems für Wasserstoffmobilität unterzeichnet. Geplant sind zunächst Studien über die Einführung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen und -technologien für Mobilitätsprojekte und -produkte. Untersucht werden soll zudem die Wertschöpfungskette über die Mobilität hinaus. Zudem soll geprüft werden, wie die Brennstoffzellentechnik von Hyundai für die Skoda Group zugänglich gemacht werden kann, die Straßenbahnen, Züge und Oberleitungsbusse sowie Steuerungs- und Antriebssysteme für Verkehrssysteme herstellt. Die Skoda Group – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Autohersteller – beschäftigt 10.000 Mitarbeiter an mehreren Produktionsstandorten in Tschechien, Finnland und der Türkei. Die Gruppe hat auch Geschäftseinheiten iunter anderem in Deutschland, Österreich und Belgien. Hyundai wiederum betreibt im tschechischen Nosovice ein Werk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 350.000 Fahrzeugen. (aum)
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