Zahlen - Aktuelle Meldungen

Hyundai legt 2021 weiter zu, trotz Corona
05.02.2022 - Jürgen Keller verbreitet jede Menge Optimismus. Vor gut drei Jahren hat er als Vertriebschef bei Opel hingeschmissen und als Geschäftsführer bei Hyundai angeheuert. Seitdem geht es mit den Zahlen bergauf. Im vergangenen Jahr konnte die Marke sich zeitweise an die Spitze der Importeurs-Liga setzen und ebenso Skoda wie Seat überholen. Der Marktanteil ist 2021 um 0,5 Prozent auf 4,1 Prozent geklettert, und das, obwohl der Gesamtmarkt um 10,1 Prozent nachgeben hat. 106.620 Autos hat der koreanische Vollsortimenter verkauft. Mit einem weiteren Ausbau der Initiative für umweltfreundliche Mobilität soll die Tendenz auch 2022 anhalten.
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Helmut Becker: Das Auto bleibt Verkehrsmittel Nummer Eins
04.02.2022 - Die von der neuen Bundesregierung mit großem Tamtam angekündigte Verkehrswende hält Helmut Becker, ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrates („Fünf Weise“) und langjähriger Chefvolkswirt bei BMW, für politische Luftschlösser und einen Weg in die Sackgasse. Regelmäßig schreibt Becker, heute Inhaber des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) in München, eine Kolumne für das Internet-Portal des Nachrichtensenders ntv. Seine Zeilen vom 30. Januar verdienen besondere Beachtung.
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Benzin so teuer wie noch nie
02.02.2022 - Benzin ist so teuer wie noch nie. Laut ADAC-Auswertung müssen Auto- und Motorradfahrer an den Tankstellen in Deutschland derzeit für einen Liter Super E10 im Schnitt 1,712 Euro bezahlen. Das sind 3,1 Cent mehr als in der Vorwoche und 0,4 Cent mehr als beim bisherigen Höchststand am 13. September 2012. Auch der Dieselpreis setzt seinen Höhenflug fort und erreicht ebenfalls ein neues Allzeithoch. Ein Liter kostet nach Angaben des Automobilclubs aktuell 1,640 Euro und damit 2,9 Cent mehr als in der Vorwoche.
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Musk, der Zahlenjongleur
01.02.2022 - Er hat es wieder gemacht. Elon Musk, der Glamourboy der amerikanischen Wirtschaft und angeblich der reichste Mensch der Welt, hat für seinen Elektroautokonzern Tesla soeben den Jahresabschluss 2021 veröffentlicht. Ergebnis: 5,5 Milliarden Dollar Gewinn. Die Anleger jubeln, die Presse auch. Wer sich jedoch die Bilanz genau anschaut, der bekommt Zweifel, dass der Gewinn tatsächlich aus dem Autobau und dem Autoverkauf kommt. Denn es ist nicht nur so, dass sich in den 5,5 Milliarden Dollar Gewinn auch knapp 1,5 Milliarden Dollar Einnahmen stecken, die gar nichts mit dem trivialen Bau von Autos zu tun haben. Diese Summe sind so genannte „regulatory credits“, mithin Einnahmen, die aus dem Verkauf von Verschmutzungsrechten an Konkurrenten resultieren, die keine oder wenig Elektroautos im Angebot haben.
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Lexus ist global auf Wachstumskurs
01.02.2022 - Lexus ist auf Wachstumskurs: Toyotas Premiummarke hat im vergangenen Jahr weltweit 760.012 Fahrzeuge verkauft, das sind sechs Prozent mehr als 2020. Mit rund 332.000 Einheiten und einem Plus von zwölf Prozent bleibt Nordamerika der größte Einzelmarkt. In China kletterten die Verkaufszahlen um ein Prozent auf das Rekordniveau von 227.000 Einheiten, während der Absatz in Europa im gleichen Zeitraum um zwei Prozent auf mehr als 72.000 Fahrzeuge gestiegen ist. In Deutschland hat es die Marke aber nach wie vor schwer: Hierzulande wurden vergangenes Jahr 3116 Lexus neu zugelassen, 11,7 Prozent weniger als 2020. Der japanische Heimatmarkt schloss mit einem Zuwachs von einem Prozent auf rund 51.000 Fahrzeuge ab.
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Elektro-Primus China prescht immer noch voran
01.02.2022 - Die weltweiten Neuzulassungen von rein elektrischen Fahrzeugen (Battery Electric Vehicle, BEV) haben sich von zwei Millionen im Jahr 2020 auf 4,5 Millionen 2021 mehr als verdoppelt, was etwa 0,003 Promille des weltweiten Fahrzeugbestands entspricht. Die Automobilhersteller haben je nach Region unterschiedlich stark an diesen Erfolgen teil: Von den meistverkauften BEV-Modellen in China und den USA stammten im vergangenen Jahr mehr als acht von zehn Fahrzeugen von einem asiatischen oder amerikanischen Hersteller.
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Werden die Autofahrer die nächsten Querdenker
30.01.2022 - Der Bericht zur Forderung von Greenpeace nach 30 Millionen rein elektrischer Fahrzeuge in Deutschland bis 2030 provozierte bis heute 458 Kommentare in der Online-Ausgabe einer linksliberalen norddeutschen Wochenzeitung. Die Lektüre deutet schon an, was Menschen erwartet, die sich kein Elektroauto leisten können oder sich weigern, sich eines anzuschaffen – aus Prinzip oder weil die Elektromobilität ihre Ansprüche nicht erfüllt. Aus mancher Zeile der Kommentare spricht Ungeduld mit den ewiggestrigen, unbelehrbaren und unsolidarischen neuen Querdenkern, auf die eine Gesellschaft keine Rücksicht nehmen darf.
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Die AvD-Histo-Monte lässt sich diesmal nicht von Corona aufhalten
30.01.2022 - Die Zeichen für einen reibungslosen Ablauf der AvD-Histo-Monte nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr stehen trotz andauernder Pandemie gut. Die zahlreichen erforderlichen Genehmigungen der Behörden von fünf Staaten für die knapp 2000 Kilometer lange Veranstaltung liegen vor. Außerdem hat der Automobilclub von Deutschland ein Hygienekonzept erarbeitet, das für alle beteiligten Personen vom Organisationsteam bis hin zu den Fahrern die 2-G-Plus-Regelung vorsieht.
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Kommentar: Greenpeace und die Öko-Folgenabschätzung
30.01.2022 - Greenpeace fordert vom Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FPD) sofort einschneidende Maßnahmen zugunsten der Elektromobilität. Für die Öko-Aktivisten verlangt Tobias Austrup: „Das Klimaziel im Verkehr kann nur erreicht werden, wenn Minister Wissing schnell ein Sofortprogramm mit Maßnahmen wie einer Neuzulassungssteuer für schwere Spritfresser vorlegt.” Zur Begründung verweist die deutsche Sektion des US-Öko-Dienstleisters auf eine von ihm selbst in Auftrag gegebene Studie des Wuppertal Instituts. Die rechnet vor, zum Erreichen der Klimaziele des Verkehrs müssten bis 2030 statt der geplanten 15 Millionen reinen Elektroautos in Deutschland 20 Millionen in Betrieb genommen werden.
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Toyota bleibt größter Autobauer der Welt
28.01.2022 - Toyota hat im vergangenen Jahr weltweit fast 10,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Trotz Halbleiter-Knappheit und fortwährender Corona-Pandemie bedeutet das eine Absatzsteigerung von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt der japanische Konzern, zu dem neben Lexus und Daihatsu auch die Nutzfahrzeugtochter Hino gehören, der weltweit größte Autobauer der Welt, noch vor Volkswagen, die im vergangenen Jahr nur 8,88 Millionen Fahrzeuge absetzen konnten.
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Rund 430.000 Stornierungen der Autohersteller
26.01.2022 - Die Autohersteller haben in den vergangenen drei Monaten rund 430.000 Bestellungen ihrer Händler storniert. Zu dieser Hochrechnung kommt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) nach einer Blitzumfrage in der dritten Januar-Woche. Von den teilnehmenden 884 Betrieben gaben 80 Prozent (708 Betriebe) an, von Stornierungen betroffen zu sein. Durchschnittlich seien jedem Händler in den zurückliegenden drei Monaten rund 37 Fahrzeugbestellungen storniert worden, in Summe rund 26.300 Fahrzeuge. „Hochgerechnet auf 80 Prozent der bundesweit 14.600 fabrikatsgebundenen Betriebe (11.680) reden wir hier von rund 430.000 bestellten Fahrzeugen, die nun nicht mehr geliefert werden“, rechnet ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn vor und weist auf ein großes Problem der Autohäuser hin.
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Dieselpreis erreicht neue Höhen
26.01.2022 - Für einen Liter Diesel müssen die Autofahrer in Deutschland derzeit mit durchschnittlich 1,611 Euro so viel bezahlen wie noch nie. Laut ADAC ist der Preis damit gegenüber der Vorwoche um einen Cent gestiegen. Der Preis für ein Liter Super E10 stieg im bundesweiten Schnitt ebenfalls um knapp einen Cent auf 1,681 Euro. Vom bisherigen Höchstwert im September 2012 ist das nur 2,8 Cent entfernt.
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