Bei Unfall bald LED-Rundumleuchte statt Warndreieck?
Aber dieses Szenario könnte bald Geschichte sein. Sollte die EU dem Vorbild Spaniens folgen, könnte das Warndreieck künftig durch eine blinkende Warnleuchte ersetzt werden, die sich aufgrund ihrer Lichtstärke direkt am Pannenauto selbst befestigen lässt und dennoch aus größerer Entfernung als das berühmte Dreieck zu erkennen ist. Osram hat eine solche Warnleuchte mit dem etwas sperrigen Namen „LEDguardian Road Flare Signal V16 IoT“, entwickelt. Sie kann im Notfall einfach durchs Fenster auf das Autodach gestellt werden, ein Magnet hält sie sicher am Platz. Der LED-Guardian leuchtet entweder mit Dauerlicht oder oszillierend. Gespeist wird die Lampe von einem Neun-Volt-Akku, das Netzteil für dessen Aufladung ist im Preis von etwa 50 Euro inklusive.
Beim Spanien-Urlaub bietet die Warnleuchte eine zusätzliche Funktion. Sie verbindet sich mit dem dortigen DGT 3.0 Netz, das die Verkehrsteilnehmer in Echtzeit miteinander vernetzt. So lässt sich die Position eines Unfall- oder Pannenfahrzeugs lokalisieren, ohne dass es sein Fahrer hierzu verlassen müsste. Experten sehen mehrere Vorteile. Das LED-Licht ist deutlich besser sichtbar als das konventionelle Warndreieck, die Gefahr beim Aufstellen entfällt. Und die schnelle Ortungsmöglichkeit ist vor allem für ältere Fahrzeuge ohne SOS-Notruffunktion äußerst hilfreich. Dank seiner kompakten Maße lässt sich der LED-guardian einfach im Handschuhfach oder in der Türtasche verstauen und muss nicht wie das Warndreieck im Kofferraum untergebracht werden. (mk/aum)
Veröffentlicht am 19.09.2024
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