BMW bereitet Serienfertigung von Brennstoffzellenautos vor
2014 hatte BMW mit dem 535iA und Technik von Toyota eine erste Generation des Brennstoffzellenantriebs erprobt. In der aktuellen Ausbaustufe stammt das System selbst von BMW, Toyota steuert lediglich noch die einzelnen Brennstoffzellen bei. Mit der dritten Generation sinkt der Platzbedarf des Brennstoffzellensystems um etwa ein Viertel bei höherer Leistungsdichte und geringerem Verbrauch.
BMW unterhält in München ein eigenes Kompetenzzentrum für Wasserstoff. Dort werden auch die Prototypen gefertigt. Derzeit liegt der Fokus auf den Montage- und Prüfprozessen. Wert wird mittel- bis langfristig auf Industrialisierung, Qualitätssicherung und Skalierbarkeit gelegt. Parallel werden die Prototypen für die Entwicklung der Betriebsstrategie und zur Absicherung auf System- und Fahrzeugebene genutzt.
Ab Ende Mai 2026 startet im Werk Landshut zunächst der Aufbau neuer Fertigungsanlagen für die Serienfertigung von zentralen Komponenten für die Brennstoffzellenfahrzeuge. Dort wurden auch erste Hydrogen-Erprobungsträger der künftigen Neuen Klasse gebaut. (aum)
Veröffentlicht am 02.09.2025



















