Conti lässt Börsengang von Teilsparte platzen
Das DAX-Unternehmen gab darüber hinaus vorläufige Eckdaten für das dritte Quartal 2019 bekannt. So lag der Konzernumsatz im dritten Quartal bei rund 11,1 Milliarden Euro und die bereinigte EBIT-Marge bei rund 5,6 Prozent. Der Umsatz der Automotive Group erreichte rund 6,6 Milliarden Euro, mit einer bereinigten EBIT-Marge von rund 1,6 Prozent. Darin enthalten sind die bereits im Juli 2019 angekündigten Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 187 Millionen Euro. Der Umsatz der Rubber Group lag bei rund 4,6 Milliarden Euro und die bereinigte EBIT-Marge bei rund 12,3 Prozent.
Die im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses getroffenen und angepassten Annahmen führen zu nicht zahlungswirksamen Wertminderungen von Goodwill und weiteren immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro, die im dritten Quartal 2019 gebucht wurden. Der wesentliche Teil der Wertminderungen resultiert aus der Neubewertung von Goodwill, der vor allem auf Zukäufe vor dem Jahr 2008 zurückgeht. Die Wertminderungen betreffen die Divisionen wie folgt: Chassis & Safety 724 Millionen Euro, Interior 1,537 Milliarden Euro und Powertrain 244 Millionen Euro.
Darüber hinaus nimmt Continental in den ersten neun Monaten 2019 Rückstellungen in Höhe von 97 Millionen Euro vor, die im Rahmen ihres am 25. September 2019 angekündigten Strukturprogramms „Transformation 2019 – 2029“ anfallen. Weitere Restrukturierungsrückstellungen im Zusammenhang mit diesem Programm in derzeit noch nicht feststehender Höhe werden im vierten Quartal 2019 erwartet. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 22.10.2019
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