Continental richtet sich auf schwere Zeiten ein
Continental steigt nicht in Zellfertigung ein
Für das künftig unter dem Namen „Vitesco Technologies“ firmierende Antriebsgeschäft hat der Vorstand die nächsten Schritte entschieden. Vor allem aufgrund der sich verschärfenden politischen Vorgaben nimmt Continentals Antriebsbereich die notwendigen Portfolioanpassungen vor und konzentriert sich dabei künftig stärker auf das Geschäft mit der Elektromobilität. Gleichzeitig nimmt Continental von Überlegungen Abstand, in die Fertigung von Festkörperbatteriezellen einzusteigen. Nach intensiver Prüfung ist Continental zu dem Schluss gekommen, nicht in die Fertigung von Batteriezellen zu investieren. Besonders durch die politischen Vorgaben sei die technologische Richtung bei Energiespeichern für die Elektromobilität vorgegeben, erklärte Continental. Ihr Ausbau werde jetzt gezwungenermaßen beschleunigt mithilfe von Lithiumionen-Batteriezellen erfolgen.
Anpassungen im Antriebsbereich
Der sich sehr rasch verändernde Markt geht mit einer sinkenden Nachfrage nach Verbrennungsmotoren einher. Dies hat Continental dazu bewogen, ihr Geschäft mit hydraulischen Komponenten nicht weiter auszubauen. Dieses umfasst unter anderem das Geschäft mit Injektoren und Pumpen für Benzin- und Dieselmotoren. Diese Entscheidung bedeutet, dass bestehende Verträge erfüllt, aber neue Aufträge eine immer geringere Rolle spielen werden. Darüber hinaus überprüft Continental, das Geschäft mit Komponenten für Abgasnachbehandlung und Kraftstoffförderung. Intensiver Preisdruck sowie die hohe Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Markts sind die Hauptgründe hierfür. (ampnet/Sm)
Veröffentlicht am 07.08.2019
UnternehmenContinentalMarkt & StatistikContinental AGzweites Quartal
