2026-08-18 14:07:00 Automobile

Der Rhein beeinflusst die Spritpreise

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Fotos: ADAC via Autoren-Union Mobilität

Das Niedrigwasser am Rhein sorgt in den angrenzenden Bundesländern für hohe Spritpreise. Die aktuellen Preisunterschiede zwischen den Bundesländern fallen deutlich stärker aus, als dies üblicherweise der Fall ist. Das zeigen Daten des ADAC aus dem aktuellen Bundesländervergleich der Kraftstoffpreise. Besonders teuer ist es derzeit an den Tankstellen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Während Nordrhein-Westfalen insbesondere beim Diesel vorn liegt (2,254 Euro je Liter), steht Hessen bei Super E10 an der Spitze (2,164 Euro).

Welche Rolle das aktuelle Niedrigwasser spielt, zeigt ein Blick auf die günstigsten Bundesländer im Vergleich. Bei Super E10 liegen Mecklenburg-Vorpommern (2,078 Euro), Berlin (2,081 Euro) und Bayern (2,087 Euro) am unteren Ende der vom ADAC ermittelten Preisskala. Ähnlich ist das Bild beim Diesel: Hier liegen Mecklenburg-Vorpommern bei 2,172 Euro sowie Berlin und Bayern bei jeweils 2,175 Euro. Die Raffinerien und Tanklager in diesen Regionen sind deutlich weniger von Transporten über den Rhein abhängig. Dadurch wirken sich die Folgen des Niedrigwassers dort weniger stark auf die Kraftstoffversorgung und die Preise aus. Für Bayern spielt dabei die Versorgung über die Transalpine Ölleitung aus dem Süden eine wichtige Rolle. In Berlin wirken sich zudem die hohe Tankstellendichte und der damit verbundene intensive Wettbewerb preisdämpfend aus. (aum)

Veröffentlicht am 18.08.2026

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