Deutscher Pkw-Markt im ersten Quartal sehr schwach
Immerhin konstatiert das KBA bei allen deutschen Marken im März positive Vorzeichen und zum Teil zweistellige Zuwächse. Den größten Anteil an den Neuzulassungen beanspruchte hier die Marke VW mit 19,3 Prozent. Bei den Importeuren behauptete sich Konzerntochter Skoda mit 5,8 Prozent, gefolgt von Seat mit einem Anteil von 4,8 Prozent. Über ein Drittel aller Neuzulassungen entfiel auf die Segmente SUV (24,8 Prozent) und Kompaktklasse (17,8 Prozent).
Auch die alternativen Antriebe zeigten durchgehend eine positive Entwicklung. Die neu zugelassenen Elektro-Pkw (BEV) erreichten mit 30.101 Fahrzeugen eine deutliche Steigerung von 191,4 Prozent und einen Anteil von 10,3 Prozent. Es kamen 81.220 Hybrid-Pkw (27,8 Prozent), darunter 35.580 Plug-in-Hybride (12,2 Prozent) zur Neuzulassung. 674 Flüssig- und 571 Erdgasfahrzeuge erzielten zusammen zwar ein Plus von 111,4 Prozent, wobei der Anteil hier insgesamt nur 0,4 Prozent betrug.
Aber auch die 115.174 neu zugelassenen Pkw mit Benzinmotoren zeigen eine Steigerung um 7,1 Prozent, so dass ihr Anteil nun bei 39,4 Prozent lag. 64.518 Diesel-Pkw bedeuten mit einem Anteil von 22,1 Prozent einen Rückgang von 5,0 Prozent Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Pkw verringerte sich um 15,3 Prozent und lag bei 126,2 g/km. (ampnet/fw)
Veröffentlicht am 07.04.2021
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