Die Allianz verteilt die Aufgaben
Beabsichtigt ist eine stärkere Standardisierung von Plattformen bis zu Karosserieteilen. Insgesamt erwarten die Allianzpartner eine Reduzierung der Modellinvestitionen um bis zu 40 Prozent für Modelle, die komplett auf Basis des neuen Ansatzes entwickelt und gebaut werden. Insgesamt sollen bis 2025 fast 50 Prozent der Modelle der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi auf Basis des „Leader-Follower”-Programms entwickelt und produziert werden. Die Erneuerung des C-SUV-Segments nach 2025 wird von Nissan verantwortet, während die künftige Erneuerung des B-SUV-Segments in Europa von Renault geleitet wird. In Lateinamerika werden die B-Segment-Plattformen standardisiert und von vier auf nur noch eine Plattform für Renault und Nissan umgestellt. In Südostasien und Japan werden die Allianzpartner weitere Möglichkeiten der Kooperation verfolgen, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit im Bereich Kei Cars zwischen Nissan und Mitsubishi.
Auch die technische Entwicklung wird verteilt. Nissan kümmert sich um autonomes Fahren und die Konnektivität der auf der „China“-Plattform entwickelten Autos, während Renault die Fahrzeugvernetzung bei Android-basierten Plattformen übernimmt. Renault wird außerdem für die Fahrzeug-Elektronikarchitektur (e-Body) und die Elektrifizierung im A- und B-Segmenet verantwortlich sein, Mitsubishi kümmert sich um Plug-in-Hybridantriebe in der Kompakt- und die Mittelklasse und Nissan um reine Elektroautos. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 27.05.2020
UnternehmenMitsubishiNissanRenaultAllianz Renault-Nissan-Mitsubishi
