Europäische Kfz-Dienstleister fusionieren zu neuem Dachverband
AME war erst 2025 von acht nationalen Verbänden gegründet worden – darunter Mobilians aus Frankreich und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) aus Deutschland. Geleitet wird AME von Xavier Horent (Mobilians) und Jürgen Hasler (ZDK). CECRA, das ursprünglich von Frankreich und Deutschland ins Leben gerufen wurde, gilt seit Jahrzehnten als zentrale Interessenvertretung für Autohandel und -reparatur.
Hintergrund der Fusion ist der tiefgreifende Umbruch der Automobilwirtschaft: Elektromobilität, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle stellen Werkstätten, Händler und Dienstleister vor wachsende Herausforderungen. „Gerade in Zeiten komplexer Marktveränderungen ist eine starke, geeinte Vertretung wichtiger denn je“, erklärt Jürgen Hasler, Co-Vorsitzender von AME und neugewählter ZDK-Hauptgeschäftsführer.
Die neue Organisation soll mit einer breiten Basis von nationalen und europäischen Mitgliedsverbänden für rund 4,5 Millionen Beschäftigte im europäischen Kfz-Aftermarket sprechen. Ziel sei es, „im hochrangigen Dialog mit Brüssel“ Einfluss zu nehmen – nicht zuletzt in Fragen der Regulierung und nachhaltigen Mobilität. Mit dem Slogan „Keep Europe moving“ will der neue Verband dem Kfz- und Mobilitätssektor in Europa künftig eine geeinte Stimme geben. (aum)
Veröffentlicht am 25.09.2025
UnternehmenZDKZIVPolitik & VerkehrKfz-Dienstleistereuropäischer DachverbandCECRAAME

