Für mehr Gelassenheit am Steuer
Wer ohne Stress und Aggressionen auf der Straße unterwegs ist, leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Sich diesen Zusammenhang klarzumachen, ist schon mal der erste Schritt zu mehr Gelassenheit am Steuer. Im Umkehrschluss wird deutlich, wie riskant emotionale Handlungen wie Drängeln, Ausbremsen, gefährliches Überholen, Beleidigen anderer Verkehrsteilnehmer und überhöhte Geschwindigkeit sein können.
Auslöser emotionaler Spontanhandlungen im Verkehr müssen dabei aber nicht immer negativ sein. Auch positive Gefühle wie Euphorie können zu riskanten Fahraktionen führen. Deshalb gilt: Ob Wut, Ärger, Stress oder überschäumende Freude – vor Fahrtantritt sollte man möglichst zur Ruhe kommen, um sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können.
Einige Faktoren für aggressives Verhalten am Steuer lassen sich mit einfachen Mitteln ausschalten. Dazu gehört zum Beispiel Zeitdruck bei gut planbaren Fahrten: Wer sich rechtzeitig über die Verkehrslage informiert und einen Zeitpuffer einplant, kann sein individuelles Stresspotenzial verringern. Es gibt auch wirksame Entspannungsübungen, die man während der Fahrt ausüben kann.
Fehlende Gelassenheit am Steuer kann auch durch die Furcht vor komplexen Verkehrssituationen wie bei Starkregen und Schnee oder vor Tunnelfahrten ausgelöst werden. Diese Ängste können mit Schulungen und Fahrsicherheitstrainings wirksam reduziert werden. Gegen Müdigkeit helfen ausreichend lange und regelmäßige Pausen, wach und reaktionsschnell im Verkehr unterwegs zu sein. (aum)
Veröffentlicht am 12.06.2024
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