Ford Maverick: Die „kompakten“ Pick-ups kehren zurück
Dafür wird reichlich Gegenwert geboten: Einstiegsmotorisierung ist ein Hochvolt-Vollhybrid mit 194 PS (143 kW), der auf einem 2,5-Liter-Saugmotor basiert. Der Motor treibt über eine stufenlose Automatik die Vorderräder an und ist verbrauchsorientiert ausgelegt: Das Modell sei sparsamer als ein Honda Civic, sagt Ford. Wer mehr will, bekommt einen 2,0-Liter-Turbo mit 254 PS (186 kW), der über eine Acht-Gang-Automatik verfügt und mit Front- oder Allradantrieb zu haben ist. Der Verzicht auf die Hybridisierung senkt das Gewicht dabei unter das des Einstiegsmodells.
Im Gegensatz zu klassischen Pick-Ups verfügt der Maverick über eine selbsttragende Karosserie. Zum Marktstart werden drei Ausstattungslinien angeboten, die bei Ford USA typisch sind: XL, XLT und Lariat. Darüber hinaus gibt es ein Offroad-Paket namens FX4. Der Maverick steckt voller pfiffiger Ideen: Die Innenausstattung bietet reichlich Stauraum und Variabilität und ist für 3-D-gedruckte Einsatzteile vorgerüstet, und die Pritsche ist für den Transport von Sportgeräten ausgeformt.
Auslegung und Preis prädestinieren den Ford Maverick für junge Kunden. So lässt sich Interieur-Chef Daniel George mit der Aussage zitieren, der Maverick sei „das ultimative erste Auto für meine Kinder“.
Die Bezeichnung „kompakt“ ist im US-amerikanischen Kontext zu interpretieren: Das ideale Auto für 16-jährige – ab diesem Alter kann man in den meisten US-Staaten den Führerschein erwerben – ist 5,07 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,75 Meter hoch. Nach Deutschland soll der Maverick dann auch nicht kommen. (ampnet/jm)
Veröffentlicht am 09.06.2021
