Ford will bei Elektrifizierung kräftig nachziehen
"Wir haben große Anstrengungen unternommen, um Mild-Hybrid-Versionen für zwei unserer beliebtesten Baureihen zu entwickeln“, erklärte Armstrong heute im Vorfeld der Veranstaltung, zu der Fachjournalisten aus ganz Europa eingeladen sind. Die Mild-Hybrids von Fiesta und Focus sollen ab Anfang 2020 in den Markt kommen.
Beim Ford Fiesta mHEV und beim Ford Focus mHEV (mHEV = mild Hybrid Electric Vehicle) ersetzt ein riemengetriebener Starter-Generator die konventionelle Lichtmaschine. Er rekuperiert kinetische Energie, die andernfalls beim Rollen oder Bremsen ungenutzt verpuffen würde, und speist damit eine luftgekühlte Lithiumionen-Batterie mit 48 Volt Spannung. Der Starter-Generator treibt die elektrischen Neben-Aggregate an, greift aber auch als Motor vor allem in Beschleunigungsphasen sowie bei geringeren Drehzahlen mit zusätzlichem Drehmoment ein und unterstützt somit den 1,0 Liter großen Eco Boost-Dreizylinder. Der Motor erhält einen größeren Turbolader, um die systembedingte Anfahrschwäche ("Turboloch") zu minimieren.
Anfang des Jahres hatte Ford zusätzlich zur viertürigen Mondeo Hybrid-Limousine auch die Kombi- (Turnier-) Version mit Voll-Hybrid-Antrieb vorgestellt. Darüber hinaus wird jede Ford-Modellreihe um mindestens eine elektrifizierte Variante erweitert, beginnend mit dem Ford Focus. Entwickelt werden Fahrzeuge mit Mild-, Voll- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb oder mit einem rein batterie-elektrischen Antrieb. (ampnet/Sm)
Veröffentlicht am 27.03.2019
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