Jeder sechste Neuwagen in der EU war vergangenes Jahr ein E-Auto
42,4 Prozent der Pkw-Neuzulassungen entfielen auf Hybridfahrzeuge, 27,3 Prozent waren reine Benziner und nur noch knapp jeder zehnte Neuwagen ein Dieselfahrzeug (9,8 Prozent). Andere Antriebsarten wie zum Beispiel Flüssig- oder Erdgas spielten nur eine untergeordnete Rolle.
Beim Anteil reiner E-Autos an den Neuzulassungen lag Deutschland 2025 mit 19,1 Prozent zwar leicht über dem EU-Schnitt, aber deutlich hinter einigen anderen Ländern. EU-weit am höchsten war der Anteil in Dänemark (67,8 %), gefolgt von den Niederlanden (40,2 %) und Malta (37,6 %). Am geringsten war der E-Auto-Anteil an den Neuzulassungen in Kroatien (1,9 %), der Slowakei (4,7 %) und Bulgarien (4,9 %).
Europaweit führend ist ein Land außerhalb der EU: In Norwegen hatten 95,1 Prozent der im vergangenen Jahr neu zugelassenen Pkw einen reinen Elektroantrieb. Zu den Gründen für die deutlichen Unterschiede zählen unter anderem Unterschiede bei den Investitionen ins Ladenetz sowie bei der Förderpolitik in Form von steuerlichen Vergünstigungen oder ermäßigten Maut- oder Parkgebühren in den einzelnen Ländern, so Destatis.
Beim Umstieg auf Elektromobilität wird die Bedeutung Deutschlands als größter Automobilmarkt in der EU mit einem Blick auf die absoluten Zulassungszahlen deutlich: Rund 545.100 E-Autos wurden 2025 in Deutschland neu zugelassen. Somit entfielen 28,9 Prozent der insgesamt 1,89 Millionen Neuzulassungen von Elektroautos in der EU auf Deutschland. Mit deutlichem Abstand folgte Frankreich mit 330.900 neuen E-Autos und einem Anteil von 17,5 % an den Zulassungen in der Europäischen Union. (aum)
Veröffentlicht am 22.09.2026
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