2021-10-27 11:41:00 Automobile

Kraftstoffpreise weiter im Höhenflug

Die Kraftstoffpreise in Deutschland erreichen neue Höhen: Wie die Auswertung des ADAC ergibt, klettert der Preis für den Liter Super E10 binnen Wochenfrist um 0,4 Cent weiter auf 1,675 Euro und übertrifft damit alle Tagesdurchschnittspreise der vergangenen neun Jahre. Damals lag der Preis für Super E10 in der Spitze bei 1,709 Euro je Liter. Der Dieselpreis stieg im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls um 0,4 Cent auf durchschnittlich 1,564 Euro je Liter.

Einen schwachen Trost gibt es dennoch: Damit hat sich der Preisanstieg an den Tankstellen deutlich verlangsamt, was auch die aktuelle Situation am Rohölmarkt und beim Dollarkurs widerspiegelt, wie der ADAC feststellt.

Untersuchungen des ADAC zeigen, dass Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer diese Faustregel berücksichtigt und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen. Auch zwischen den einzelnen Anbietern gibt es immer wieder erhebliche Preisunterschiede, die Verbraucher nutzen können. (aum)

Veröffentlicht am 27.10.2021

Markt & StatistikADACKraftstoffpreise


 
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2026-03-25 13:21:00 Automobile

Kraftstoffpreise weiter im Höhenflug

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Fotos: ADAC via Autoren-Union Mobilität

Der Preis für Diesel-Kraftstoff ist seit der vergangenen Woche massiv gestiegen. Wie der ADAC mitteilt, kostet ein Liter Diesel im bundesweiten Mittel derzeit 2,288 Euro – das sind 12,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Auch Super E10 hat sich erneut deutlich verteuert. So liegt der Preis für einen Liter Benzin aktuell im Schnitt bei 2,074 Euro – ein Plus von 3,2 Cent.

Im Laufe der vergangenen Woche erreichten die Preise beider Kraftstoffsorten ihre jeweiligen Jahreshöchststände. Super E10 kostete am vergangenen Freitag (20.3.2026) 2,086 Euro, Diesel am Montag (23.3.2026) im Schnitt 2,310 Euro. Damit lag der Dieselpreis nur noch 1,1 Cent unter dem Allzeithoch vom März 2022. Wesentlicher Auslöser für die Preissprünge war der gestiegene Ölpreis infolge des Kriegs im Iran und der Auswirkungen auf die Golfregion. Zwischenzeitlich notierte Brent-Öl deutlich über 110 US-Dollar, gestern fiel der Preis dann jedoch unter die Marke von 100 US-Dollar.

Der ADAC empfiehlt erneut als Sofortmaßnahme zur Entlastung der Autofahrer die vorübergehende Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe. Diesel könnte auf den EU-Mindeststeuersatz für Energie abgesenkt und Benzin vergleichbar reduziert werden. Das würde für etwa 15 Cent Entlastung je Liter Kraftstoff sorgen.

Eine andere, von der Bundesregierung vorgesehene Maßnahme soll zum 1. April kommen: Die Einführung des so genannten Österreich-Modells, bei dem nur einmal am Tag die Spritpreise angehoben, jedoch beliebig oft gesenkt werden dürfen. Die einmalige Preisanhebung soll künftig um 12 Uhr mittags eines jeden Tages erfolgen. Damit wäre der günstigste Zeitpunkt zum Tanken künftig kurz vor zwölf Uhr – die bisherige Empfehlung, abends zu tanken, wäre damit überholt.

Bis Ende März gilt jedoch unverändert: Tanken am Abend ist meist um mehrere Cent billiger als am Morgen. (aum)

Veröffentlicht am 25.03.2026

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