Lichttest negativ: Bei Nutzfahrzeugen gibt’s mehr Mängel
Mehr als jeder fünfte Brummi ist mit mangelhaften Scheinwerfern unterwegs, mehr als jeder Zehnte blendet damit sogar den Gegenverkehr. Dennoch gibt es auch gute Nachrichten: 2019 waren 21,5 Prozent der Frontlichter nicht in Ordnung, das waren weniger als 2018 (22,8 Prozent) und auch weniger Scheinwerfer (3,8 Prozent) waren komplett ausgefallen (Vorjahr: 5,5 Prozent). Allerdings ist die Anzahl der Fahrzeuge mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern mit 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen (8,4 Prozent). Leicht verbessert hat sich die Quote der defekten Heckbeleuchtung, die von 11,2 Prozent auf 10,4 Prozent gesunken ist. Die Bremslichter waren 2019 bei 4,5 Prozent ausgefallen (Vorjahr: 4,1 Prozent).
Meisterbetriebe der Kfz-Innungen hatten im Oktober die Beleuchtungen von insgesamt sechs Millionen Fahrzeugen (Pkw und Nfz) überprüft. Aus fast 4000 Mängelberichten erstellte die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) eine Statistik für den Nutzfahrzeugbereich. Den Licht-Test gibt es seit 1956, er wird gemeinsam von DVW und ZDK organisiert. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 27.11.2019
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