Magirus lässt Core und Flex fallen
„Unser Anspruch bleibt es, Feuerwehrfahrzeuge wirtschaftlich sinnvoll, langfristig bezahlbar und gleichzeitig qualitativ hochwertig anzubieten“, sagte Geschäftsführer Fatmir Veselaj.
Bereits laufende Kundenprojekte würden individuell geprüft und in enger Abstimmung mit den jeweiligen Feuerwehren und Partnern fortgeführt.
Im Mittelpunkt der künftigen Unternehmensstrategie stehen neue Ansätze für die nächste Fahrzeuggeneration. Dabei sollen individuelle Kundenbedürfnisse ebenso berücksichtigt werden wie ein hohes Maß an Flexibilität bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit. Die Erkenntnisse aus den Entwicklungsarbeiten an Core und Flex fließen in diese Planungen ein.
Parallel zur Produktstrategie überprüft Magirus derzeit die zukünftige Aufstellung seiner europäischen Fertigungsstandorte. Ziel ist eine klare Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe sowie die optimale Nutzung der vorhandenen Kompetenzen an den Standorten Ulm und Premstätten. Entgegen früheren Überlegungen werde es keine im Zusammenhang mit Core diskutierten Personalabbauprogramme geben, betont das Unternehmen.
Mit der Concept Team Cab gab Magirus auf der Interschutz bereits einen Ausblick auf neue Möglichkeiten im Bereich zukünftiger Mannschaftskabinen. Das in Hannover ausgestellte begehbare Konzeptmodul setzt auf einen innovativen Holzverbundansatz und soll gemeinsam mit Feuerwehren, Experten und Entscheidern Impulse für einen offenen Dialog über Materialien, Gewicht, Reparaturfähigkeit, Nachhaltigkeit und künftige Anforderungen im Feuerwehrfahrzeugbau geben. (aum)
Veröffentlicht am 08.06.2026

