Renault optimiert den Master
Die Batterie des Master E-Tech bekommt eine höhere Ladeleistung. Neu im vollelektrischen Portfolio ist außerdem eine Chassis-Cab-Version mit 40-kWh-Batterie, die das bestehende Modell mit 87-kWh-Batterie ergänzt. Als kostengünstigere Variante ist das neue Modell speziell auf die Bedürfnisse von Kommunen und den städtischen Einsatz zugeschnitten. Auch Wohnmobilbauer profitieren von den technischen Updates. So wird es dank der breiteren Spurweite hinten (plus zwölf Zentimeter) künftig leichter, einen Wohnbereich zu integrieren. Außerdem erweitert Renault sein Angebot an werkseitigen Umbauten für den Master um neue Pritschen- und Kippervarianten aus Aluminium bzw. Stahl, die von den Karosseriebauern JPM und Gruau entwickelt wurden. Ein Modell mit großem Ladevolumen (20 Kubikmeter mit Ladebordwand) komplettiert das Portfolio; eine Busversion ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.
Je nach Land ist der Renault Master ab Ende des Jahres auch mit der neuen V2G-Funktion (Vehicle-to-Grid) ausgestattet. Sowohl im Fahrerhaus als auch im Laderaum verfügt der Renault Master dann über eine 220-Volt-Steckdose, die bis zu 3500 W Leistung liefert. So können gewerbliche Nutzer ihre Akku-Werkzeuge direkt im oder am Fahrzeug aufladen.
Mit dem Master setzt Renault auch die Entwicklung fort, mehr recycelte Materialien in seinen Nutzfahrzeugen einzusetzen. Der sichtbare obere Teil des Armaturenbretts besteht nun zu 20 Prozent aus recyceltem Kunststoff, der aus Altfahrzeugen gewonnen wurde. (aum)
Veröffentlicht am 09.07.2026








