Sportliche Reifen im Test
Erstmals im ADAC-Reifentest erreichten zwei Modelle im Bereich Fahrsicherheit ein sehr gutes Ergebnis (beide 1,5), neben dem Testsieger gelang das auch dem Bridgestone Potenza Sport, der die Gesamtnote 1,9 erhielt. Auch er zeigte neben dem hohen Gripniveau auf trockener und nasser Fahrbahn gute Umwelt und Laufleistungswerte. Ebenfalls mit der Note 1,9 konnten sich der Michelin Pilot Sport 5 und der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 auf den oberen Rängen platzieren. Neben vielen Premium-Reifen auf den vorderen Plätzen überzeugten auch Modelle aus der mittleren Preisklasse mit guten Bewertungen. Sie beweisen, dass auch in diesem Segment eine gute Balance zwischen Fahrsicherheit, Umweltbilanz und Preis möglich ist.
Während die Mehrheit der getesteten Reifen gute Leistungen bei der Fahrsicherheit zeigte, gab es auch Ausreißer am unteren Ende. Der Doublecoin DC-100 hat zwar die höchste Laufleistung, fiel aber mit schwacher Performance auf trockener und nasser Fahrbahn negativ auf. Erschreckend war die Leistung auf nasser Fahrbahn: Hier kam der Doublecoin bei einer Bremsung aus 80 km/h erst 17 Meter nach dem Testsieger von Continental zum Stehen. Der Reifen erzielte die schlechteste Bewertung (Note 5,5, mangelhaft) und ist nach Einschätzung des ADAC absolut nicht zu empfehlen. Auch die Reifenmodelle Norauto Prevensys 4 und Syron Premium Performance landeten mit einer Note von 3,9 auf den hinteren Rängen und sind aufgrund ihrer Schwächen bei der Fahrsicherheit nach Meinung des Automobilclubs ebenfalls nicht empfehlenswert. (aum)
Veröffentlicht am 25.02.2025




