2024-07-01 14:26:00 Automobile

Sprit war bislang etwas günstiger

Carzoom.de
Fotos: Autoren-Union Mobilität/ADAC

Tanken war in der ersten Jahreshälfte etwas günstiger als 2023. Ein Liter Super E10 kostete nach Angaben des ADAC in den vergangenen sechs Monaten im Schnitt 1,788 Euro. 2023 waren es im Mittel des gesamten Jahres 1,791 Euro. Diesel verbilligte sich mit einem Durchschnittspreis von 1,706 Euro in der ersten Jahreshälfte um 1,6 Cent gegenüber dem 1,722 Cent im Gesamtjahr 2023.

Auch im Monatsvergleich sind die Spritpreise gesunken: Der Preis für einen Liter Super E10 lag laut ADAC im Juni bei 1,776 Euro und damit 4,5 Cent niedriger als im Mai. Etwas kleiner ist der Rückgang bei Diesel ausgefallen. Ein Liter kostete im Mittel im Juni 1,657 Euro – das waren 1,2 Cent weniger als im Vormonat.

Insgesamt waren im Juni – insbesondere bei Benzin – nur geringe Preisausschläge zu verzeichnen. So war der günstigste Super-Tag der 7. Juni mit einem Tagesmittel von 1,767 Euro je Liter E10. Mit 1,791 Euro je Liter kostete Super E10 am 1. Juni als teuerster Tag des Monats gerade einmal 2,4 Cent mehr. Diesel notierte am 5. Juni mit 1,630 je Liter im Monatsverlauf am niedrigsten, was gleichzeitig auch Jahrestiefststand bedeutete. Den höchsten Preis mussten Autofahrer am Monatsende zahlen: Am 30. Juni kostete Diesel im Durchschnitt 1,685 Euro je Liter und damit immerhin 5,5 Cent mehr als am günstigsten Tag im Juni.

Auf den Rohölmärkten ging es dagegen im Juni relativ turbulent zu. So startete der Juni bei einem Preis von über 80 US-Dollar je Barrel Brent-Öl. In der ersten Juni-Woche sanken die Rohölnotierungen auf rund 77 Dollar und kletterten bis zur Monatsmitte auf etwa 85 Dollar. Zum Monatsende setzte sich der steigende Trend fort, so dass der Ölpreis aktuell knapp unter 87 US-Dollar liegt.

Um den Wettbewerb zu beflügeln, rät der Automobilclub, möglichst abends zu tanken. Zwischen 19 und 20 Uhr sowie zwischen 21 und 22 Uhr sind die Preise erfahrungsgemäß am niedrigsten. Morgens um 7 Uhr kostet ein Liter Kraftstoff dagegen sechs bis sieben Cent mehr. Außerdem sollten die Verbraucher die Preise der verschiedenen Tankstellen vor dem Tanken vergleichen und nach Möglichkeit die günstigste Tankstation ansteuern. Zudem sollten Autobahntankstellen gemieden werden – dort erden im Schnitt 40 Cent je Liter mehr fällig. (aum)

Veröffentlicht am 01.07.2024

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