Stellantis: US-Absage ans Elektroauto kostet Milliarden
Filosa beklagt „Überinvestitionen“ in Projekte für batterieelektrische Fahrzeuge, die bei nachlassender Nachfrage und im Wettbewerb nun teilweise eingestellt oder umstruktiriert werden müssen. Diese Faktoren, verbunden mit nachlassender Nachfrage und Wettbewerb, Filosa stellt ausdrücklich fest, dass politische Veränderungen in den USA ein wesentlicher Faktor für die Neubewertung der EV-Investitionen sind.
Ford hatte bereits im Dezember 2025 angekündigt, 19,5 Milliarden US-Dollar (rund 16,5 Mrd. Euro) abzuschreiben und angekündigt, mehrere Elektrofahrzeug-Projekte zu streichen oder umzustellen. Das Unternehmen nannte als Gründe die schwächer als erwartete Nachfrage und politischen Rahmenbedingungen in den USA, darunter das Auslaufen der 7000-US-Dollar-Kaufprämie und gelockerte Emissionsstandards unter der aktuellen Regierung.
GM hat ebenfalls Milliarden in seinem EV-Geschäft abgeschrieben. Nach mehreren Runden summieren sich EV-bezogene Belastungen auf mehrere Milliarden US-Dollar (zum Beispiel etwa 6 Mrd. US-Dollar / rund 5,1 Mrd. Euro) allein im vierten Quartal 2025). Auch General Motos sieht die nachlassende Nachfrage und den Wegfall der Steuerprämien als Gründe für die Anpassungen von Produktions- und Modellentscheidungen. GM betont, das Unternehmen werde weiterhin an EV-Modellen festhalten und sie nicht pauschal wegen politischer Rahmenbedingungen einstellen. (aum)
Veröffentlicht am 06.02.2026
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