Volkswagen fördert Holocaust-Forschung
Mit der Spende wird ein zweijähriges Gemeinschaftsprojekt zur Identitätsforschung weiter finanziert: Ziel ist es, Deportationswege, Todesmärsche oder Einsätze als Zwangsarbeiter nachzuzeichnen. Zudem wird mit der Spende das Bildungs- und Aufklärungsangebot der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau mit Pädagogen aus der ganzen Welt gefördert.
Was im Dezember 1987 bei einem Seminar mit Wolfsburger Auszubildenden in Auschwitz begann, hat bis heute 3306 junge Deutsche und Polen bei Jugendbegegnungen in Oświęcim (Polen) zusammengeführt. Gemeinsam helfen junge Frauen und Männer, die Gedenkstätte Auschwitz zu erhalten. Sie legen zum Beispiel überwachsene Wege wieder frei, reparieren Stacheldrahtzäune, restaurieren Emaille-Geschirr von Häftlingen oder konservieren Schuhe der Ermordeten. Zudem sprechen sie mit Zeitzeugen, die das KZ Auschwitz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau überlebt haben. (ampnet/deg)
Veröffentlicht am 29.10.2019
UnternehmenVolkswagen KonzernAuschwitzVolkswagenSpende150.000Bernd Osterloh
