Weniger Übernachtungen auf Campingplätzen
Den Hauptgrund für den Rückgang sieht der Branchenverband vor allem in den Corona-Regeln. Die Betriebe sind wegen des Beherbergungsverbots im Frühjahr lange geschlossen geblieben und haben erst relativ spät wieder öffnen können. Dazu kamen die extremen Wettersituationen, allen voran das Hochwasser im Juli. So gingen insbesondere in Rheinland-Pfalz die Übernachtungen im August im Vergleich zu 2020 um über ein Drittel zurück.
Die meisten Campingübernachtungen zählten im August Bayern (1.713.061), Mecklenburg-Vorpommern (1.643.988) und Schleswig-Holstein (1.428.388). Insbesondere Schleswig-Holstein (plus 16,7 Prozent) und Niedersachsen (plus 16,3 Prozent) haben von den frühen Öffnungsstrategien der Länder profitiert, sagte BVCD-Präsident Dr. Gunter Riechey. (aum)
Veröffentlicht am 04.11.2021
