2022-06-21 09:41:00 Automobile

Zahl der Verkehrstoten nimmt wieder zu

Im April sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 214 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 34 Verkehrstote mehr als im April 2021, als das Unfallgeschehen durch die damaligen Lockdown-Maßnahmen stärker von der Corona-Pandemie geprägt. Die Zahl der Verletzten stieg um 23 Prozent auf 26.200. Im Vergleich zum von der Pandemie unbeeinflussten Vergleichsmonat vor drei Jahren gab es im April 25 Verkehrstote und rund 5100 Verletzte (minus 16 Prozent) weniger. Die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle lag mit 195.400 rund 13 Prozent niedriger als im April 2019.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 erfasste die Polizei insgesamt rund 729.300 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 13 Prozent oder 82 600 mehr als im stärker von der Corona-Pandemie geprägten Vorjahreszeitraum. Darunter waren 73.900 Unfälle mit Personenschaden (+24 %), bei denen 704 Menschen getötet wurden. Damit stieg die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2021 um zwölf Prozent beziehungsweise 74 Personen. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr nahm um ein Viertel (+26 %) auf 92.900 zu. (aum)

Veröffentlicht am 21.06.2022

Markt & StatistikSicherheit & VerkehrVerkehrsunfälleApril 2022


 
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2022-12-29 11:06:00 Automobile

Zahl der Verkehrstoten nimmt wieder zu

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Fotos: Auto-Medienportal.Net/Deutscher Verkehrssicherheitsrat

Die Zahl der bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommenen Menschen dürfte in diesem Jahr nach Einschätzungen des ADAC auf etwa 2770 steigen. Das wären über 200 Personen und 8,1 Prozent mehr als 2021. Im vergangenen Jahr war die Zahl mit 2562 Verkehrstoten auf einem bisherigen Tiefstand. Das lag nicht zuletzt auch am geringeren Verkehrsaufkommen durch die Corona-Beschränkungen. Die Jahresfahrleistung aller Kraftfahrzeuge wird in diesem Jahr nach Berechnungen des Automobilclubs nur noch etwa 4,5 Prozent unter der des Vor-Corona-Jahres liegen und 2024 sie wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht haben.

Für die ersten zehn Monate dieses Jahres hatte das Statistische Bundesamt 2367 Verkehrstote gemeldet (plus zehn Prozent). Im Vergleich zu 2019 (3046 Verkehrstote) dürfte die Zahl der Verkehrstoten aber insgesamt um rund neun Prozent zurückgehen. Nur bei den Radfahrern ist von mehr Getöteten auszugehen als vor drei Jahren. Drei Viertel von ihnen sind laut ADAC 55 Jahre und älter, bei den Fußgängern stellt diese Altersgruppe zwei Drittel der im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Personen.

Auf die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle an sich hatte das wieder gestiegene Verkehrsaufkommen offenbar einen weitaus geringeren Einfluss, denn hier zeichnet sich nur eine Zunahme von 3,7 Prozent auf 2,4 Millionen gegenüber 2021 ab. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nehmen allerdings spürbar zu: Hier registriert der ADAC ein Plus von 10,4 Prozent auf 286.000. Eine deutliche Zunahme erwartet der ADAC daher für dieses Jahr bei den Verletzten. Hier sei mit ein Anstieg von ebenfalls rund zehn Prozent auf 358.000 zu erwarten. (aum)

Veröffentlicht am 29.12.2022

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