Zahl der Verkehrstoten nimmt wieder zu
In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 erfasste die Polizei insgesamt rund 729.300 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 13 Prozent oder 82 600 mehr als im stärker von der Corona-Pandemie geprägten Vorjahreszeitraum. Darunter waren 73.900 Unfälle mit Personenschaden (+24 %), bei denen 704 Menschen getötet wurden. Damit stieg die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2021 um zwölf Prozent beziehungsweise 74 Personen. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr nahm um ein Viertel (+26 %) auf 92.900 zu. (aum)
Veröffentlicht am 21.06.2022
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Zahl der Verkehrstoten nimmt wieder zu
Für die ersten zehn Monate dieses Jahres hatte das Statistische Bundesamt 2367 Verkehrstote gemeldet (plus zehn Prozent). Im Vergleich zu 2019 (3046 Verkehrstote) dürfte die Zahl der Verkehrstoten aber insgesamt um rund neun Prozent zurückgehen. Nur bei den Radfahrern ist von mehr Getöteten auszugehen als vor drei Jahren. Drei Viertel von ihnen sind laut ADAC 55 Jahre und älter, bei den Fußgängern stellt diese Altersgruppe zwei Drittel der im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Personen.
Auf die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle an sich hatte das wieder gestiegene Verkehrsaufkommen offenbar einen weitaus geringeren Einfluss, denn hier zeichnet sich nur eine Zunahme von 3,7 Prozent auf 2,4 Millionen gegenüber 2021 ab. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nehmen allerdings spürbar zu: Hier registriert der ADAC ein Plus von 10,4 Prozent auf 286.000. Eine deutliche Zunahme erwartet der ADAC daher für dieses Jahr bei den Verletzten. Hier sei mit ein Anstieg von ebenfalls rund zehn Prozent auf 358.000 zu erwarten. (aum)
Veröffentlicht am 29.12.2022

