Zeitumstellung: Erhöhtes Risiko für Wildunfälle
Laut Gesamtverband der Versicherer (GDV) kam es im Jahr 2024 zu rund 276.000 Wildunfällen mit Pkw. Das entspricht einem Unfall alle zwei Minuten. Gerade die Phase nach der Zeitumstellung stellt ein besonders hohes Risiko dar. Der Berufsverkehr fällt in die Dämmerung und damit in eine Zeit, in der Wildtiere auf Nahrungssuche und daher besonders aktiv sind. Autofahrer sollten deshalb insbesondere bei schlechter Sicht, nasser Fahrbahn und in Waldabschnitten besonders aufmerksam fahren, rät der ADAC. Wichtig ist es, einen ausreichenden Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen einzuhalten und den Fahrbahnrand im Blick zu behalten. Taucht ein Tier auf, sollte man das Fernlicht ausschalten, die Geschwindigkeit reduzieren und hupen, damit sich das Wild gegebenenfalls aus der Starre löst. Außerdem sollte man stets mit weiterem Wildwechsel rechnen.
Läuft ein Tier unmittelbar auf die Fahrbahn, gilt: nicht ausweichen und stark bremsen. So lassen sich schwere Unfälle im Gegenverkehr oder an einem Baum vermeiden. Kommt es zur Kollision, sollte eine Warnweste angezogen, die Unfallstelle mit Warnblinker und Warndreieck abgesichert und die Polizei verständigt werden. Verletzte oder getötete Tiere sollten in keinem Fall angefasst werden. Für die Schadenregulierung benötigt man außerdem eine Wildschadenbescheinigung, die die Polizei, der Jagdpächter oder der Förster ausstellen. (aum)
Veröffentlicht am 23.10.2026
Auto & MobilesRatgeberGesellschaft & ZukunftSicherheit & VerkehrWildunfälle
Zeitumstellung: Erhöhtes Risiko für Wildunfälle
Laut Gesamtverband der Versicherer (GDV) kam es im Jahr 2024 zu rund 276.000 Wildunfällen mit Pkw. Das entspricht einem Unfall alle zwei Minuten. Gerade die Phase nach der Zeitumstellung stellt ein besonders hohes Risiko dar. Der Berufsverkehr fällt in die Dämmerung und damit in eine Zeit, in der Wildtiere auf Nahrungssuche und daher besonders aktiv sind. Autofahrer sollten deshalb insbesondere bei schlechter Sicht, nasser Fahrbahn und in Waldabschnitten besonders aufmerksam fahren, rät der ADAC. Wichtig ist es, einen ausreichenden Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen einzuhalten und den Fahrbahnrand im Blick zu behalten. Taucht ein Tier auf, sollte man das Fernlicht ausschalten, die Geschwindigkeit reduzieren und hupen, damit sich das Wild gegebenenfalls aus der Starre löst. Außerdem sollte man stets mit weiterem Wildwechsel rechnen.
Läuft ein Tier unmittelbar auf die Fahrbahn, gilt: nicht ausweichen und stark bremsen. So lassen sich schwere Unfälle im Gegenverkehr oder an einem Baum vermeiden. Kommt es zur Kollision, sollte eine Warnweste angezogen, die Unfallstelle mit Warnblinker und Warndreieck abgesichert und die Polizei verständigt werden. Verletzte oder getötete Tiere sollten in keinem Fall angefasst werden. Für die Schadenregulierung benötigt man außerdem eine Wildschadenbescheinigung, die die Polizei, der Jagdpächter oder der Förster ausstellen. (aum)
Veröffentlicht am 23.10.2026
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