ZF Rescue Connect behält bei Rettungseinsätzen den Überblick
Das System basiert auf einer europäischen Cloud-Plattform, die der Technologiekonzern zusammen mit weiteren namhaften Branchenpartnern, wie MP-BOS und Eurocommand, für die Rettungsorganisationen betreibt. Dort laufen alle Daten über Unfallopfer, die eingesetzten Rettungskräfte, die Rettungsfahrzeuge und das Rettungsgerät zusammen und können von der Einsatzzentrale abgerufen werden. Kleine elektronische Sende- und Empfangsgeräte verbinden die Personen, Fahrzeuge und Geräte über Mobilfunk mit der Cloud.
Bei einem Einsatz tragen alle beteiligten Rettungskräfte einen persönlichen „ZF CrewTAG“ bei sich, so dass sie während des gesamten Einsatzes auf einer digitalen Karte sichtbar sind. Die Unfallopfer erhalten von den ersten eintreffenden Rettungskräften jeweils einen „ZF LifeTAG“ bis sie sicher versorgt sind. Die Einsatzfahrzeuge und wichtige Ausrüstungsgegenstände sind mit entsprechenden „On-Board Units“ ausgestattet. ZF bietet die Sende- und Empfangsgeräte entweder für die Erstausrüstung von Fahrzeugen und Rettungsgerät oder als herstellerunabhängige Nachrüstlösung an. Über standardisierte Kommunikationsschnittstellen können auch Lösungen anderer Anbieter in die Cloud eingebunden werden.
Ausgangspunkt für die Entwicklung ist die jahrelange Erfahrung von ZF mit digitalen Telematiklösungen für Busse und Nutzfahrzeuge. (aum)
Veröffentlicht am 30.11.2021
