2030 - Aktuelle Meldungen

Batteriediagnose als Beispiel für neue Märkte
19.07.2022 - Mahle Aftermarket steigerte seinen Umsatz 2021 um 18,5 Prozent auf rund 1,1 Mrd. Euro. Das ist der höchste Wert seit Gründung des Geschäftsbereichs „Wir haben ein starkes Wachstum in einem schwierigen Marktumfeld trotz angespannter Lieferketten und sinkender Fahrleistungen in der Flotte erzielt", sagte Olaf Henning, Mitglied der Mahle Konzernleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Aftermarket. „Besonders im Bereich Batteriediagnose haben wir uns weit vor dem Wettbewerb platziert.“
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Deutschland wird bei der Batterie in Führung gehen
18.07.2022 - Die schnell wachsenden Märkte für Elektromobilität und batteriebasierte Stromspeicher erfordern einen raschen Aufbau von Produktionskapazitäten. Das Fraunhofer ISI erstellt im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Begleitmaßnahme regelmäßige Abschätzungen zu den in Europa entstehenden Batteriezell-Produktionskapazitäten. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Produktionskapazitäten in Europa bis 2030 auf bis zu 1,5 TWh ansteigen könnten, wobei der mit knapp 400 GWh größte Anteil aus Fabriken in Deutschland stammen könnte.
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Großer Auftrag für Brennstoffzellen-Komponenten
14.07.2022 - Rund 1,5 Millionen Kathodenventile für Brennstoffzellen sollen bis 2030 im Rheinmetall-Standort Berlin hergestellt werden. Heute meldet der Düsseldorfer Technologiekonzern den Auftrag eines europäischen Brennstoffzellen-Herstellers. Erste Klappensysteme mit integrierter Lagerelektronik, die als Bypass- und Absperrventile für Brennstoffzellen zum Einsatz kommen, sollen noch dieses Jahr geliefert werden. (aum)
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Wir wollen im Verkehrsbereich die Klimaziele einhalten
13.07.2022 - Volker Wissing, Bundesministerium für Digitales und Verkehr, trat heute in Berlin mit seinem Programm zum Erreichen der Klimaziele an: „Wir wollen auch im Verkehrsbereich die Klimaziele einhalten,“ sagte der Minister und hat sich damit viel vorgenommen. Denn im Verkehrssektor wurden 2021 rund 148 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente ausgestoßen, drei Millionen Tonnen zu viel und damit weiter weg vom 95-Millionen -Tonnen-Ziel für 2030.
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Erste von sechs Batteriezell-Fabriken entsteht in Salzgitter
07.07.2022 - Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte heute in Salzgitter bei der Grundsteinlegung für die erste Zellfabrik des Volkswagen-Konzerns: „Heute ist ein guter Tag für die Automobilindustrie in Deutschland und Europa. Volkswagen zeigt, wie die nachhaltige und klimaschonende Zukunft der Mobilität aussehen kann. Gemeinsam legen wir den Grundstein dafür, dass diese Zukunft maßgeblich in Salzgitter gemacht wird.“ Das Werk soll 2025 die Zell-Produktion aufnehmen.
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Cléon wird Renaults Zentrum fürs Elektrische
07.07.2022 - Die Renault Group weihte heute am Standort Cléon die Fertigung für den Elektromotor „ePT-160kW“ ein. Seit 2018 hat das Unternehmen ingesamt 620 Millionen Euro in das Werk im Norden Frankreichs investiert, um hier Elektro- und Hybridantriebe für seine Konzernmarken herzustellen. Ab 2024 soll das Werk pro Jahr mehr als eine Millionen Motoren produzieren, darunter 500.000 Elektroaggregate und 510.000 Hybridantriebe. Die Investition in Cléon sieht die Renault Group als Bekräftigung ihrer Absicht, alle Aktivitäten zur Elektromobilität langfristig in Frankreich zu verankern und die Marke Renault bis 2030 in Europa komplett auf Elektrofahrzeuge umzustellen
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Abhängigkeit von China bedroht erneuerbare Energien
06.07.2022 - Besonders die Windenergieanlagen an Land und die Photovoltaikanlagen haben im ersten Halbjahr 2022 dazu beigetragen, rund 49 Prozent des Brutto-Inlandstromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammte. Damit lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch zwar um sechs Prozentpunkte höher als im ersten Halbjahr 2021. Aber das war nicht dem Ausbau der Anlagen, sondern dem Wetter zu verdanken. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
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Kommentar: Stellvertreterkrieg
23.06.2022 - Mit ihren neuen Aussagen zu den Emissionen der synthetischen Kraftstoffe wie e-Fuels ordnet sich die in Brüssel ansässige Umwelt-Lobbyorganisation Transport & Environment (T&E) nun endgültig bei den Aktivisten ein. Bei ihren Argumenten zählt weniger die Wissenschaft als die Kampfkraft gegen den Verbrenner. Offenbar geht in Brüssel und in den diversen europäischen Niederlassungen von T&E die Sorge um, die e-Fuels könnten die Regierungschefs von der Sinnlosigkeit eines Verbrennerverbots überzeugen. Nur mit Panik lässt sich erklären, dass T&E nun „Vergleiche“ vorlegt, die unter falschen Voraussetzungen zu den gewünschten Ergebnissen kommen.
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Piaggio-Chef führt den europäischen Motorradverband
15.06.2022 - Michele Colaninno (45), Vorstandsvorsitzender von Piaggio, ist zum Präsidenten des europäischen Verbands der Motorradhersteller (ACEM) gewählt worden. Vorgänger Stefan Pierer, Chef von KTM, übernahm Colaninnos bisheriges Amt als Vize-Präsident. Das Führungsgremium wurde um einen weiteren Vize-Präsidenten erweitert. Neben dem wiedergewählten Leiter von BMW Motorrad, Markus Schramm, rückte Yamaha-Europachef Eric de Seynes in die Spitze der Association des Constructeurs Européens de Motocycles auf.
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E-Autos und Ladepunkte: Die Lücke wird immer größer
13.06.2022 - Deutschland hat weiterhin und zunehmend großen Nachholbedarf beim Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Die Lücke zwischen Ladeinfrastruktur und E-Auto-Bestand ist weiter gewachsen. Das zeigt das aktuelle E-Ladenetz-Ranking des Verbands der Automobilindustrie. In Deutschland gibt es demnach etwa 60.400 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Damit müssen sich rechnerisch rund 22 Elektroautobesitzer einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt teilen.
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Wortklauberei (30): Verbot und Angebot
12.06.2022 - Die Reaktionen auf den Beschluss des EU-Parlaments, den Verbrennungsmotor aus der Welt zu schaffen, liegen nun vor. Für Beobachter beginnt jetzt die amüsante Phase einer Bewertung der vorgebrachten Behauptungen und Argumente. Dabei fallen zwei Aussagen der Befürworter des Verbrennerverbots ins Auge: „Die Automobilindustrie ist doch längst auf dem Weg“ und „Wir haben für die Pkw keine e-Fuels übrig“. Das reizt zu einem vertiefenden Blick.
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„Wir brauchen eine Evaluierung“
09.06.2022 - Die Vereinigung der europäischen Automobilhersteller (ACEA) betont, die Industrie stehe voll hinter dem Ziel eines klimaneutralen Europas bis 2055. Deswegen fördere sie mit großem Elan mit immer neuen Modellen das Elektroauto, stellte Oliver Zispe, ACEA-Präsident und CEO von BMW, heute in seinem Statement zum Beschluss des EU-Parlaments gegen den Verbrennungsmotor fest. Doch angesichts der sich tagtäglich ändernden und unsicheren Lage sei es unmöglich, Regulierungen über dieses Jahrzehnt hinaus zu bewerten.
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