2030 - Aktuelle Meldungen

24.06.2021 - Es wäre ein Irrtum, der die Mobilitätsstrategie der EU im Rahmen des „Green Deal“ auf den Kopf stellen würde: 171 Wissenschaftler haben in einem offenen Brief an die EU auf Rechenfehler bei der CO2-Bilanzierung von Elektromobilität hingewiesen. Worum es geht, erläutert einer der Verfasser, Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), im Gespräch mit Jens Meiners von der Autoren-Union Mobilität.
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21.06.2021 - So schnittig und windschlüpfig waren die Stellungnahmen der Automobilindustrie selten. Offenbar will vor der Bundestagswahl keiner der Manager Widerstands- oder Reibungsflächen bieten. Die Haltung des Volkswagen-Chefs Herbert Diess ist bereits legendär. Jede Erwähnung des Verbrennungsmotors straft er vom Wolfsburger Olymp herab mit Zornesblitzen. Audi beeilte sich jetzt, dem Verbrenner nur noch fünf Jahre zuzugestehen und Mercedes-Benz will bis 2039 nur noch CO2-neutrale Autos verkaufen, deutet aber einen ambitionierteren Termin an. Nur aus München hörte man jetzt andere Töne vom BMW-Vorstandsvorsitzenden Oliver Zipse. Mut oder Verzweiflung?
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19.06.2021 - Er ist einer der profiliertesten Rennstallbesitzer und Geschäftsmänner der USA, seine Firmen, darunter viele Händler und ein Logistik-Unternehmen, beschäftigen rund 56.000 Menschen. Und sein Wort hat Gewicht: Die Rede ist von Roger Penske. Jetzt hat er sich, wie das Online-Magazin „motorsport.com“ berichtet, zur E-Mobilität geäußert.
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17.06.2021 - Die Überlegungen der EU-Kommission, die CO2-Flottengrenzwerte für Neufahrzeuge ab 2035 auf Null zu senken stoßen beim Verband der Automobilindustrie nicht auf Zustimmung. „Das würde die europäische Automobilindustrie faktisch dazu zwingen, nur noch rein batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Das wäre nicht nur das Ende des Verbrennungsmotors, sondern auch das Ende der Plug-in-Hybriden und ist das Gegenteil von Technologieoffenheit, zu welcher sich die Kommission und ihr Vizepräsident Timmermans immer bekannt haben“, äußerte sich VDA-Präsidentin Hildegrad Müller in einer ersten Reaktion.
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17.06.2021 - Mazda beschleunigt die Elektrifizierung seines Modellprogramms. Bis 2030 sollen ein Viertel aller Fahrzeuge über einen vollelektrischen Antrieb verfügen und alle anderen Modelle teilelektrifiziert sein. Dazu wollen die Japaner zwischen 2022 und 2025 eine Reihe neuer Fahrzeuge auf Basis der so genannten Skyactiv Multi-Solution Scalable Architecture einführen. Dazu gehören fünf Hybridmodelle (inklusive der Modelle mit Toyota Hybridsystem), fünf Plug-in-Hybride und drei batterieelektrische Modelle. Für die reinen Elektrofahrzeuge entwickelt Mazda eine eigene Plattform, die als Basis für verschiedene Größen und Karosserieformen zwischen 2025 und 2030 dienen wird.
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15.06.2021 - Kia und Uber haben eine europaweite Partnerschaft im Bereich der Elektromobilität angekündigt. Der Autohersteller wird den Fahrern des Ride-Hailing-Dienstes seine aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeuge – beginnend mit e-Niro und e-Soul – zu Sonderkonditionen anbieten. Kia strebt an, im Bereich der Mitfahrdienste zu einem führenden Lieferanten von elektrifizierten Modellen zu werden.
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15.06.2021 - Jaguar Land Rover entwickelt einen Prototyp des Land Rover Defender mit wasserstoffbetriebenem Brennstoffzellenantrieb. Das Fahrzeug wird gegen Ende des Jahres seinen Testbetrieb im Vereinigten Königreich aufnehmen. Schwerpunkte der Erprobung werden Aspekte wie Offroad-Eigenschaften und Kraftstoffverbrauch sein. Im Rahmen seiner Strategie „Reimagine“ will der britische Autokonzern die Auspuffemissionen seiner Modelle bis zum Jahr 2036 auf null reduzieren, während bis 2039 die Nettoemissionen an Kohlendioxid aus Produkten, Standorten und der Lieferkette ebenfalls auf null sinken sollen.
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14.06.2021 - Die Elektro-Mobilität gilt manchen Politikern und Managern als alternativlos, der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor kann gar nicht schnell genug kommen. Einer der größten Fans der E-Mobilität ist VW-Konzernchef Herbert Diess: „Die Batterie hat gewonnen“, proklamierte er im März 2021. Die Diskussion über Technologieoffenheit müsse aufhören. Doch von einer der Premiummarken im Konzern sind jetzt andere Töne zu vernehmen. In einem Interview mit dem Fachblatt „Auto, Motor und Sport“ verkündete Audi-Entwicklungsvorstand Oliver Hoffmann einen Sinneswandel.
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14.06.2021 - Hattet Ihr es nicht ein bisschen kleiner? Musste es gleich der Kampfruf der französischen Revolutionäre von 1789 sein „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ sein, wenn Ihr Euch mit der diesjährigen Ford-Neuheiten-Roadshow „Performance meets Electric“ befasst. Der Titel des Programms könnte doch auch nur eine freundliche Einladung des Vertriebs sein, sich über die Alternative zu informieren, die mit den Elektro-Modellen ins Produktportfolio gekommen ist. Sicher geht es um die Auswahl und nicht um die Entscheidung zwischen unvereinbaren Welten. Oder prallen hier in einem Unternehmen zwei Kulturen des Automobils schicksal- und beispielhaft aufeinander – die eine chancenlos, weil überlebt wie der Gottkönig, die andere getragen von der Begeisterung des ganzen Volks?
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09.06.2021 - Volkswagen beteiligt sich mit 620 Millionen US-Dollar (rund 500 Millionen Euro) an einer Finanzierungsrunde bei seinem schwedischen Batterie-Partner Northvolt AB, die ein Gesamtvolumen von 2,75 Milliarden US-Dollar hat. Damit hält der Konzern seinen Anteil von rund 20 Prozent konstant. Die Mittel dienen dem Kapazitätsausbau in den Bereichen Produktion, Recycling sowie Forschung und Entwicklung. Northvolt plant unter anderem, seine Gigafabrik im nordschwedischen Skellefteå von 40 GWh jährlicher Produktionskapazität auf 60 GWh zu erweitern, um auf die höhere Nachfrage von Kunden zu reagieren.
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06.06.2021 - Für Zeitgenossen, die bei der Lösung von komplizierten Aufgaben den Talenten der zu Unrecht als intellektuell benachteiligt verunglimpften Milchmädchen vertrauen, ist die Klima-Rechnung ganz einfach. Danach reicht es, möglichst viel Elektromobile auf die Straßen zu bringen, und die CO2-Bilanz hellt sich danach wieder auf. Doch ganz so einfach lässt sich der Klimawandel nicht überwinden, denn neben den Mobilitätsanbietern sind auch die Städteplaner gefordert, die Umwelt zu entlasten.
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27.05.2021 - Castrol will nun auch bei Verpackungen seinen ökologischen Fußabdruck verringern. Nachdem bereits in den USA auf Recyclingkunststoff und ein optimiertes Verpackungsdesign umgestellt wurde, geht das Unternehmen nun einen Schritt weiter. Motoröl soll zukünftig aus Papierflaschen nachgefüllt werden. Durch die Zusammenarbeit mit Pulpex setzt Castrol künftig vermehrt auf Papier, um den Kunststoffverbrauch bis 2030 zu halbieren.
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